Schlagwort: Tourismus

  • Rat benennt Vertreter für städtische Beteiligungsunternehmen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.12.2025Haupt-, Wirtschafts- und FinanzausschussDie Vorlage wird ohne Votum weitergeleitet.

    Der Stadtrat soll am 18. Dezember neue Vertreter für die Aufsichtsgremien von fünf städtischen Beteiligungsunternehmen aus den Bereichen Bildung, Freizeit, Kultur und Tourismus benennen. Die Vorlage der Verwaltung sieht teilweise unvollständige Besetzungen vor.

    Bochum Marketing und Tierpark im Fokus

    Für die Bochum Marketing GmbH, an der die Stadt mit 75,1 Prozent beteiligt ist, sollen Dr. Eva Maria Hubbert als Mitglied und Sebastian Kopietz als Stellvertreter in die Gesellschafterversammlung entsandt werden. Im sechsköpfigen Aufsichtsrat ist bisher nur Dr. Thomas Wollinger als Vertreter des Oberbürgermeisters vorgesehen – die weiteren fünf Plätze bleiben zunächst unbesetzt.

    Beim Tierpark Bochum gGmbH, an dem die Stadt zu 26 Prozent beteiligt ist, soll dieselbe Konstellation in der Gesellschafterversammlung gelten. Für den Aufsichtsrat ist Oberbürgermeister Jörg Lukat vorgeschlagen, ein zweiter städtischer Vertreter fehlt noch.

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    Weitere Beteiligungsunternehmen

    Bei der Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH (7,2 Prozent Beteiligung) werden ebenfalls Hubbert und Kopietz für die Gesellschafterversammlung benannt. Der Aufsichtsrat bleibt unbesetzt, für den Beirat der Betriebsstätte Kemnade soll Dietmar Dieckmann mit Falko Hildebrand als Stellvertreter fungieren.

    Für das european centre for creative economy (ecce) mit zehn Prozent städtischer Beteiligung ist Matthias Frense als Gesellschaftervertreter vorgeschlagen. Im Kuratorium soll Dietmar Dieckmann einen der zwei städtischen Sitze übernehmen.

    Geschlechterquote als Herausforderung

    Die Verwaltung weist in mehreren Fällen darauf hin, dass zur Erreichung der angestrebten 40-Prozent-Frauenquote in den Aufsichtsgremien weitere weibliche Kandidatinnen benannt werden müssten. Diese Vorgabe des Landesgleichstellungsgesetzes kann jedoch aufgrund des Wahlverfahrens nach Gemeindeordnung nur bei der Aufstellung der Listen berücksichtigt werden, nicht bei der finalen Ratsentscheidung.

    Beratung in den Gremien

    Die Vorlage wird zunächst am 11. Dezember im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss vorberaten, bevor der Rat am 18. Dezember final entscheidet. Die Amtszeit der Vertreter entspricht der Wahlperiode des Rates.

  • Hanse-Beitritt: Verwaltung verweist auf abgelehnten Ratsantrag von 2021

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    „Die Partei Bochum“ erkundigt sich nach einem möglichen Beitritt zum Städtebund „Die Hanse“. Die Stadtverwaltung antwortet, dass der Rat bereits 2021 einen entsprechenden Antrag mehrheitlich abgelehnt hat.

    Anfrage zur Hanse-Mitgliedschaft

    In der Ratssitzung am 19. März 2026 stellte „Die Partei Bochum“ eine Anfrage zum Thema Hanse-Mitgliedschaft. Die Partei wollte wissen, warum die Stadt nicht Mitglied im Städtebund ist, ob sich die Verwaltung bereits damit beschäftigt hat und welche Schritte für einen Beitritt erforderlich wären.

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    Verweis auf Ratsbeschluss von 2021

    In ihrer Antwort vom 11. März 2026 verwies die Verwaltung auf einen bereits gefassten Ratsbeschluss. Demnach hatte sich der Rat am 24. Juni 2021 mit einem möglichen Beitritt zum Städtebund „Die Hanse“ beschäftigt. Der damalige Antrag wurde jedoch vom Rat mehrheitlich abgelehnt.

    Keine weitere Befassung durch Verwaltung

    Aufgrund der ablehnenden Entscheidung des Rates hat sich die Verwaltung nach eigenen Angaben nicht weiter mit der Thematik befasst. Die Antwort stammt aus dem Referat des Oberbürgermeisters für gesamtstädtische Angelegenheiten und wurde von Ulf Dannehl verfasst.

  • Sicherheitskosten für Weihnachtsmarkt steigen kontinuierlich

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat detailliert über die Sicherheitsmaßnahmen und Kosten rund um den Weihnachtsmarkt Auskunft gegeben. Die jährlichen Sicherheitskosten stiegen von 123.000 Euro (2021) auf 237.000 Euro (2024). Erstmals übernimmt die Stadt 2025 einen Teil der Kosten.

    Geschäftsbesorgungsvertrag mit Bochum Marketing

    Die Durchführung des Weihnachtsmarkts erfolgt seit 2021 über Geschäftsbesorgungsverträge zwischen der Stadt und der Bochum Marketing GmbH. Nach einer Ausschreibung wurden Verträge für die Zeiträume 2021-2024 und 2025-2029 geschlossen.

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    Kontinuierlicher Anstieg der Sicherheitskosten

    Die Gesamtkosten für Sicherheitsmaßnahmen entwickelten sich wie folgt:

    • 2020: Kein Weihnachtsmarkt (Corona-Pandemie)

    • 2021: 123.000 Euro

    • 2022: 172.000 Euro

    • 2023: 212.000 Euro

    • 2024: 237.000 Euro


    Bis 2024 wurden diese Kosten vollständig von der Bochum Marketing GmbH getragen. Für 2025 führte die Stadt erstmals eine Förderung „Zufahrtsschutz Großveranstaltungen“ ein, die bis zu 150.000 Euro (50% der Kosten) abdeckt.

    Umfassendes Sicherheitskonzept erforderlich

    Grundlage für die Sicherheitskonzepte ist der „Orientierungsrahmen zur Sicherheit von Veranstaltungen im Freien mit erhöhtem Gefährdungspotential NRW“. Beteiligt sind Rechtsamt, Feuerwehr, Referat für Krisenmanagement, Ordnungs- und Veterinäramt, Polizei, Tiefbauamt, Umwelt- und Grünflächenamt sowie die Bogestra.

    Die Stadt kann aus Sicherheitsgründen keine Details zu konkreten Schutzmaßnahmen nennen. Grundsätzlich gehören zu den Konzepten Sperrkonzepte, Fluchtwegkonzepte, Vorplanung von Krisenfällen und Schutzzieldefinierungen.

    Finanzierung und Einnahmen

    Standbetreiber zahlen eine Umlage von 10% ihrer errechneten Standgebühren für die Sicherheit. Die durchschnittlichen Standkosten lagen zwischen 5.205 Euro (2021) und 5.720 Euro (2024).

    Die Gesamteinnahmen aus Standgebühren, Sondernutzungen und Werberechten betrugen:

    • 2021: 687.000 Euro

    • 2022: 671.000 Euro

    • 2023: 616.000 Euro

    • 2024: 641.000 Euro


    Die jährliche Sondernutzungsgebühr für öffentliche Flächen beträgt 16.749 Euro.

    Koordinierungsgremium für Krisensituationen

    Für alle Veranstaltungen mit erhöhtem Gefährdungspotential existiert ein Koordinierungsgremium unter Leitung des Ordnungs- und Veterinäramts. Mitglieder sind Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Referat für Krisenmanagement, Veranstalter, Sicherheitsdienst und Sanitätsdienst.

    Unterstützung für kleinere Veranstalter

    Seit 2022 gibt es eine Unterstützungszusage für Traditionsveranstaltungen (drei Karnevalsveranstaltungen und Bochumer Maiabendfest). Kleinere Veranstalter können beim Technischen Betrieb kostenfrei Sperrmaterial ausleihen.

  • Die Linke benennt stellvertretende Ausschussmitglieder

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.02.2026RatEinstimmig nach Beschlussvorschlag

    Die Linksfraktion im Rat schlägt drei Personen als stellvertretende Mitglieder für verschiedene Fachausschüsse vor. Der Antrag soll in der Ratssitzung am 5. Februar 2026 beschlossen werden.

    Drei Ausschüsse betroffen

    Die Fraktion „Die Linke im Rat“ hat einen Antrag zur Benennung stellvertretender Ausschussmitglieder eingereicht. Dabei werden drei verschiedene Fachausschüsse berücksichtigt:

    Aleyna Dilan Karakurt soll als stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales benannt werden. Paul Rütten wird für den Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur vorgeschlagen. Sina Schneller soll den Ausschuss für Kultur und Tourismus als Stellvertreterin ergänzen.

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    Abstimmung im Februar

    Der Antrag ist von Wiebke Köllner und Horst Hohmeier unterzeichnet und richtet sich an Oberbürgermeister Jörg Lukat. Die Entscheidung über die Benennungen soll in der 4. Ratssitzung am 5. Februar 2026 fallen.

  • Rat soll Wirtschaftsplan der Bochum Marketing GmbH für 2026 beschließen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    17.02.2026Ausschuss für Beteiligungen und ControllingMehrheitlich nach Beschlussvorschlag
    Enthaltungen: 0
    Dagegen: 2 (AfD)
    Dafür: 13 (SPD, CDU, Die Grünen, Die Linke, UWG:FB)
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    19.03.2026Ratnoch nicht beraten

    Die städtische Marketinggesellschaft plant für das kommende Jahr mit deutlich höheren Umsätzen, rechnet aber weiterhin mit einem Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro. Der Stellenplan sieht eine Aufstockung des Personals vor.

    Die Bochum Marketing GmbH hat ihren Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026 vorgelegt, über den der Rat am 19. März entscheiden soll. Zuvor beraten der Ausschuss für Beteiligungen und Controlling sowie der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss über die Vorlage.

    Umsatzerlöse steigen auf 5,5 Millionen Euro

    Die Gesellschaft rechnet für 2026 mit Umsatzerlösen von 5,54 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Forecast 2025 von 4,36 Millionen Euro. Als Gründe nennt die Verwaltung Sonderprojekte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Sponsoring und Ausstellungsformate sowie Einnahmen durch das Convention-Büro und das Innenstadtmanagement. Auch die längere Adventszeit 2026 soll zu höheren Einnahmen beim Weihnachtsmarkt führen.

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    Personalaufstockung geplant

    Der Stellenplan sieht eine Erhöhung von 35,63 auf 39,01 Vollzeitäquivalente vor. Geplant sind unter anderem zusätzliche Minijobkräfte im Veranstaltungsbereich, weitere Stellen für die Stadtteil- und Innenstadtentwicklung sowie eine Vollzeitkraft für die Buchhaltung. Die Personalkosten steigen dadurch von 2,18 auf 2,42 Millionen Euro.

    Ergebnisverbesserung bis 2028 angestrebt

    Trotz der Expansion weist der Plan für 2026 einen Jahresfehlbetrag von rund 300.000 Euro aus. Ab 2028 soll die Gesellschaft erstmals ein positives Ergebnis erzielen. Dafür wurden bereits Anpassungen beim Musiksommer eingeplant, die 32.000 Euro Einsparung bringen sollen. Weitere Maßnahmen bei Weihnachtsmarkt und anderen Projekten stehen noch aus.

    Das prognostizierte Eigenkapital liegt 2029 bei 1,136 Millionen Euro und damit 95.000 Euro unter der Vorjahresplanung – bedingt durch notwendige Einmalinvestitionen von 145.000 Euro für die Neuaufstellung der Gesellschaft.