Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 22.01.2026 | Ausschuss für Planung und Grundstücke | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
Die Linksfraktion will von der Verwaltung wissen, welche Erkenntnisse zum Bodenzustand auf dem 68 Hektar großen ehemaligen ThyssenKrupp-Werksgelände an der Castroper Straße vorliegen. In einer Anfrage für den Planungsausschuss stehen Sanierungskosten und Finanzierungsmodelle im Fokus.
Großes Potenzial für Stadtentwicklung
Die Fraktionsvorsitzenden Wiebke Köllner und Horst Hohmeier sehen in der Entwicklung des Areals eine „städtebauliche Chance“ für innovative und nachhaltige Projekte. Das Gebiet soll für eine Mischnutzung aus Gewerbe und Wohnen entwickelt werden und ist als B-Plan Nr. 1050 vorgesehen.
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Jetzt abonnierenVier konkrete Fragen an die Verwaltung
Die Linke möchte zunächst erfahren, welche aktuellen Erkenntnisse zum Bodenzustand vorliegen und ob bereits Altlastenuntersuchungen oder historische Recherchen durchgeführt wurden.
Besonders interessiert die Fraktion die geschätzten Kosten für Sanierung und Bodenaustausch, um die geplante Mischnutzung zu ermöglichen. Darüber hinaus will sie klären, welche rechtlichen Verpflichtungen für ThyssenKrupp AG als möglichem Verursacher von Altlasten bestehen.
Finanzierungsmodell gesucht
Als vierten Punkt fragt die Linksfraktion nach dem von der Verwaltung vorgeschlagenen Finanzierungsmodell für Sanierungs- und Erschließungskosten. Als mögliche Optionen werden eine städtische Entwicklungsgesellschaft oder Städtebauförderprogramme genannt.
Die Anfrage wird in der ersten Sitzung des Ausschusses für Planung und Grundstücke am 22. Januar 2026 behandelt.
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