Bewohner der Karolinenstraße und Overdyker Straße haben zwei Fragen zur laufenden Altlastensanierung und zum geplanten Bebauungsplan 924 an die Bezirksvertretung Bochum-Mitte gestellt. Sie fordern den Schutz vorhandener Waldflächen und mehr Transparenz bei der Sanierung.
Waldschutz im Fokus
Die Anwohner wollen wissen, wann der vorhandene Wald, der laut Wald und Holz NRW als solcher gelistet ist, nachhaltig geschützt und gemehrt wird. Sie argumentieren, dass dieser Wald eine deutliche klimatische und ökologische Aufwertung der bereits vorhandenen Bebauung darstelle und unbedingt erhalten werden sollte.
Die Fragesteller verweisen auf eine ähnliche Argumentation bei einer Brachfläche an der Immanuel-Kant-Straße in einer vorherigen Sitzung. Im näheren Umfeld seien jüngst unzählige Gehölze nachhaltig entfernt und nicht ersetzt worden, etwa an der Karolinenstraße 90-92. Ein Ersatz im Münsterland könne und dürfe keine einfache Alternative für die hier dringend benötigten Bäume und Grünflächen sein.
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Jetzt abonnierenInformationen zu größeren Verunreinigungen gefordert
Die zweite Frage betrifft mögliche größere Verunreinigungen als bisher vermutet. Nach Informationen der Anwohner wurden auf dem Gelände weitaus größere Kontaminationen entdeckt. Sie kritisieren, dass es bislang keinerlei Informationen für die in unmittelbarer Nähe der Baustelle Wohnenden und zum weiteren Umgang mit den Altlasten gegeben habe.
Die Fragen werden in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 zur Kenntnisnahme behandelt.
Kartendaten: © OpenStreetMap
Unterlagen
- Fragen für Einwohnerinnen und Einwohner in Sitzungen der Bezirksvertretungen gemäß §19 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Bochum, die Ausschüsse und die Bezirksvertretungen (GeschO) – Altlastensanierung der Fläche an der Overdyker Straße und Karolinenstraße- (PDF)
- Vorgang im Ratsinformationssystem
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