Schlagwort: Neubau

  • Stadt plant elftes Gymnasium am Standort City-Tor Süd

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten
    11.06.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum will zum Schuljahr 2027/28 ein elftes Gymnasium errichten. Der Standort City-Tor Süd/Am Kulturgleis soll sowohl für eine Interimslösung als auch dauerhaft als Schulstandort dienen. Eine Prognose zeigt steigenden Bedarf an Gymnasialplätzen.

    Die Verwaltung schlägt vor, am Standort City-Tor Süd/Am Kulturgleis ein neues vier-zügiges Gymnasium zu errichten. Der Start war ursprünglich früher geplant, wurde aber auf das Schuljahr 2027/28 verschoben. Der Rat soll die dauerhafte Errichtung beschließen und die Verwaltung beauftragen, die schulorganisatorische Maßnahme bei der Bezirksregierung Arnsberg zu beantragen.

    Steigende Schülerzahlen erfordern zusätzliche Kapazitäten

    Die Entscheidung basiert auf dem Schulentwicklungsplan für die Sekundarstufen I und II, den der Rat im Oktober 2024 verabschiedet hatte. Eine aktualisierte Prognose mit Daten des Schuljahres 2025/26 bestätigt den zusätzlichen Bedarf. Derzeit besuchen rund 8.600 Schülerinnen und Schüler die Bochumer Gymnasien in 347 Klassen.

    Die Prognose zeigt einen kontinuierlichen Anstieg der Schülerzahlen:

    • Schuljahr 2026/27: über 10.000 Schülerinnen und Schüler
    • Anfang der 2030er-Jahre: knapp 11.000 Schülerinnen und Schüler (Höchststand)
    • Schuljahr 2035/36: etwa 10.700 bis 10.800 Schülerinnen und Schüler

    Parallel steigt die benötigte Klassenzahl von derzeit 347 auf 467 Klassen zu Beginn der 2030er-Jahre. Dies entspricht einem Mehrbedarf von 46 Klassen beziehungsweise 109 allgemeinen Unterrichtsräumen bis 2035/36.

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    Innovative Lernkultur als Schulkonzept

    Das neue Gymnasium soll sich als „Schule der Zukunft“ positionieren. Eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Bezirksregierung Arnsberg und der oberen Schulaufsicht hat ein pädagogisches Konzept entwickelt. Kernelemente sind:

    • Innovative Lernkultur mit individueller Förderung und eigenverantwortlichem Lernen
    • Flexible Zeitstrukturen und selbstregulierte Lernphasen
    • Coaching-Konzept in kleinen, jahrgangsübergreifenden Lernteams
    • Sprachbildung als durchgängige Aufgabe aller Fächer
    • Förderung von Demokratiekompetenz und sozialer Verantwortung

    Die Schule soll analoge und digitale Lernformen verbinden. Ein strukturiertes Medienkonzept fördert Medienkompetenz, KI-Kompetenz und technische Fertigkeiten, beispielsweise durch ein Makerspace-Angebot. Kooperationen mit Partnern aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft sollen die Lern- und Entwicklungsräume erweitern.

    Beratungsfolge im Juni

    Die Vorlage wird zunächst im Ausschuss für Schule und Bildung am 21. Mai vorberaten. Anschließend befasst sich der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Juni damit. Die Entscheidung trifft der Rat in seiner Sitzung am 18. Juni 2026.

    Die Nachbarkommunen wurden bereits über das Vorhaben informiert und haben keinen Widerspruch eingelegt. Details zu den finanziellen und klimarelevanten Auswirkungen sind der Beschlussvorlage 20261122 zu entnehmen.

  • Spatenstich für Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Ferdinand-Krüger-Schule

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten

    In Bochum-Linden hat der offizielle Spatenstich für den Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Ferdinand-Krüger-Schule stattgefunden. Der Träger Valeara plant, beide Einrichtungen bis Frühjahr 2027 in moderne Räumlichkeiten umzusiedeln.

    Prominente Vertreter beim Baustart

    Am 5. März 2026 wurde an der Axstraße 33 der offizielle Spatenstich vollzogen. Daran nahmen der nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann, Oberbürgermeister Jörg Lukat sowie der Geschäftsführer der Valeara, Dr. Christian Utler, teil.

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    Umfangreiche Vorplanungen abgeschlossen

    Zwischen der Stadt und dem Träger Valeara fanden im Vorfeld umfangreiche Abstimmungsgespräche statt, um die Bedarfe der Ferdinand-Krüger-Schule zu identifizieren. Die Schule war in diese Planungen eng eingebunden. Die Ergebnisse befinden sich aktuell in der finalen Phase der Feinplanung.

    Fertigstellung für Frühjahr 2027 geplant

    Nach Angaben des Trägers soll der Neubau innerhalb von zehn Monaten errichtet werden. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie die Ferdinand-Krüger-Schule können voraussichtlich im Frühjahr 2027 in die neuen Räumlichkeiten einziehen.

    Besondere Schulform für kranke Kinder und Jugendliche

    Die Ferdinand-Krüger-Schule (Schulnummer 189546) unterrichtet Kinder und Jugendliche aller Schulformen, die aufgrund einer ärztlich prognostizierten Erkrankung von mindestens vier Wochen nicht am Unterricht ihrer Stammschule teilnehmen können. Während der Behandlung in der Klinik bleibt das Schulverhältnis zur Stammschule vollständig bestehen – ein Schulwechsel findet nicht statt.

    Der Träger Valeara hat einen Teil des ehemaligen Areals des Helios-Krankenhauses erworben und betreibt dort die Kinder- und Jugendpsychiatrie, auf deren Gelände auch die Schule angesiedelt ist.