Schlagwort: Sportstättenentwicklung

  • Umbau von Sportplätzen verzögert sich weiter

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten
    03.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten
    25.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    30.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten
    01.07.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Umwandlung von Rasen- und Tennenspielfeldern in Kunstrasen kommt langsamer voran als geplant. Aktuell stehen fünf Sportplatzanlagen wegen Bauarbeiten nicht zur Verfügung, was die weitere Umsetzung der Prioritätenliste beeinträchtigt.

    Rückstände aus vorheriger Planungsperiode

    Die für 2022 bis 2024 geplanten Maßnahmen konnten bis auf die Anlage Hasenwinkeler Straße alle umgesetzt werden. Dort dauern die Arbeiten aufgrund intensiver bergbaulicher Vorarbeiten und erforderlicher Sicherungsarbeiten noch an.

    Erfolgreich abgeschlossen wurden bereits die Umbauten an folgenden Standorten:

    • Dickebankstraße
    • Gahlensche Straße
    • Heinrich-Gustav-Straße
    • Günnigfeld

    Zusätzlich erfolgten Deckensanierungen bei bestehenden Kunstrasenplätzen an Hasenkampstraße, Berliner Straße, Ruhrstraße, Preins Feld und Urbanusstraße.

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    Aktuelle Baumaßnahmen 2025 bis 2027

    Für die neue Prioritätenliste haben bereits zwei Projekte begonnen: Am Wattenscheider Hellweg/Auf dem Esch und am Freigrafendamm laufen die Baumaßnahmen. Für die Anlage Erbstollen befindet sich der Durchführungsbeschluss im Gremienlauf, während für Am Nordbad die Grundlagenermittlung läuft.

    Die zeitliche Planung sieht vor:

    • 2025: Wat. Hellweg/A.d.Esch, Freigrafendamm
    • 2026: Erbstollen, Am Nordbad
    • 2027: Feenstraße, Markstraße

    Parallel entstehen kleinere FUNino-Spielfelder, wobei das an der Ruhrstraße bereits fertiggestellt ist.

    Jugendspielfeld nicht umsetzbar

    Das geplante Jugendspielfeld auf der Anlage Wattenscheider Hellweg/Auf dem Esch kann derzeit nicht realisiert werden. Die vorgesehene Wiesenfläche wird voraussichtlich als Stellplatzfläche für den Neubau einer Dreifachturnhalle benötigt. Da sich die Turnhallenplanung noch nicht in einem Stadium befindet, das eine abschließende Klärung der Flächeninanspruchnahme erlaubt, ruht das Jugendspielfeld-Projekt.

    Weitere Bauvorhaben belasten Kapazitäten

    Neben den Prioritätenlisten-Maßnahmen läuft auch der Umbau des Rasenspielfeldes Am Hillerberg in Kunstrasen. Zusätzlich dauern die Arbeiten zur Überarbeitung der Rundlaufbahn und der Segmente auf der Anlage Preins Feld an.

    Insgesamt stehen damit aktuell fünf Sportplatzanlagen für den Spiel- und Trainingsbetrieb nicht zur Verfügung. Die Nutzer wurden auf andere Anlagen verteilt. Erst nach Fertigstellung einzelner Projekte kann die Abarbeitung der Prioritätenlisten fortgesetzt werden.

    Die Verwaltung hatte sich das Ziel gesetzt, jährlich zwei Spielfelder bis 2027 umzubauen, um die ursprünglich für 2025 bis 2030 geplanten Maßnahmen zu beschleunigen.

  • Bochum plant Investitionen von 2,5 Millionen Euro für Sportstätten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Verwaltung schlägt die Verwendung der Sportpauschale 2026 für verschiedene Baumaßnahmen und Förderungen vor. Der Großteil der Mittel soll in die Modernisierung von Sportstätten und die Vereinsförderung fließen.

    Die Stadt Bochum will im kommenden Jahr insgesamt rund 2,5 Millionen Euro aus der Sportpauschale für verschiedene Projekte im Sportbereich investieren. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit zur Entscheidung steht.

    Finanzierung setzt sich aus drei Quellen zusammen

    Die verfügbaren Mittel setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen: Die Sportpauschale 2026 nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz NRW beträgt 1.487.710 Euro. Hinzu kommen voraussichtlich 300.000 Euro aus nicht verbrauchten Mitteln von 2025 sowie 707.885 Euro als kommunaler Eigenanteil.

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    Vereinsförderung erhält größten Einzelposten

    Den größten Einzelposten bildet mit 400.000 Euro die Förderung von Vereinsbaumaßnahmen. Vereine können entsprechend den Sportförderrichtlinien Zuschüsse für ihre Bauvorhaben beantragen. Weitere 55.000 Euro sind für die Bezuschussung von Miet-, Pacht- und Kapitalkosten von Vereinen vorgesehen.

    Modernisierung und Sanierung verschiedener Anlagen

    Mehrere Sportstätten sollen modernisiert werden:

    • 150.000 Euro für kleinere Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen an Sporträumlichkeiten
    • 150.000 Euro für kleinere Instandhaltungsarbeiten
    • 100.000 Euro für die Erneuerung der Rollsportfläche Höntrop
    • 100.000 Euro für die Wiederherstellung einer Fläche an der Sportplatzanlage Nörenbergstraße

    Planungskosten für neue Projekte

    Für die Entwicklung neuer Sportanlagen sind Planungskosten eingeplant. 150.000 Euro sollen für die Neugestaltung der Sportanlage Querenburger Straße verwendet werden, wo eine Machbarkeitsstudie erstellt werden soll. Die Anlage wird intensiv für Freizeit- und Breitensport genutzt und soll bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

    Olympiastützpunkt wird weiter ausgebaut

    Der Olympiastützpunkt erhält verschiedene Investitionen: 30.000 Euro für die Neumöblierung des Klaus-Steilmann-Hauses, 25.000 Euro für die Umgestaltung einer Fläche im Leichtathletikzentrum zur Förderung des Gewichthebens und 50.000 Euro für die Erstellung eines Sanierungskonzepts für den gesamten Gebäudekomplex.

    Kleinere Projekte ergänzen das Programm

    Weitere geplante Maßnahmen umfassen:

    • 78.000 Euro für die Erneuerung der Pflasterfläche und einer Tribüne an der Sportplatzanlage Heinrichstraße
    • 30.000 Euro für ein zweites Beachvolleyballfeld an der Sportanlage Glücksburger Straße
    • 36.000 Euro für Entwicklungspflege am Integrativen Zentrum „Am Hausacker“
    • 50.000 Euro für konsumtive Planungskosten zukünftiger Sportstättenentwicklungsmaßnahmen

    Reserve für unvorhergesehene Kosten

    Rund 411.000 Euro werden als Handlungsreserve zurückgestellt. Diese Mittel können für Mehrkosten bei bereits beschlossenen Maßnahmen oder für neue Projekte verwendet werden.

    Bereits fest eingeplant sind 656.100 Euro für laufende Verpflichtungen wie die Kapitalkosten der Rundsporthalle und die Anmietung von Sporthallen in Harpener Heide.