Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 29.05.2026 | Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit | noch nicht beraten |
Die Verwaltung schlägt die Verwendung der Sportpauschale 2026 für verschiedene Baumaßnahmen und Förderungen vor. Der Großteil der Mittel soll in die Modernisierung von Sportstätten und die Vereinsförderung fließen.
Die Stadt Bochum will im kommenden Jahr insgesamt rund 2,5 Millionen Euro aus der Sportpauschale für verschiedene Projekte im Sportbereich investieren. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit zur Entscheidung steht.
Finanzierung setzt sich aus drei Quellen zusammen
Die verfügbaren Mittel setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen: Die Sportpauschale 2026 nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz NRW beträgt 1.487.710 Euro. Hinzu kommen voraussichtlich 300.000 Euro aus nicht verbrauchten Mitteln von 2025 sowie 707.885 Euro als kommunaler Eigenanteil.
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Jetzt abonnierenVereinsförderung erhält größten Einzelposten
Den größten Einzelposten bildet mit 400.000 Euro die Förderung von Vereinsbaumaßnahmen. Vereine können entsprechend den Sportförderrichtlinien Zuschüsse für ihre Bauvorhaben beantragen. Weitere 55.000 Euro sind für die Bezuschussung von Miet-, Pacht- und Kapitalkosten von Vereinen vorgesehen.
Modernisierung und Sanierung verschiedener Anlagen
Mehrere Sportstätten sollen modernisiert werden:
- 150.000 Euro für kleinere Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen an Sporträumlichkeiten
- 150.000 Euro für kleinere Instandhaltungsarbeiten
- 100.000 Euro für die Erneuerung der Rollsportfläche Höntrop
- 100.000 Euro für die Wiederherstellung einer Fläche an der Sportplatzanlage Nörenbergstraße
Planungskosten für neue Projekte
Für die Entwicklung neuer Sportanlagen sind Planungskosten eingeplant. 150.000 Euro sollen für die Neugestaltung der Sportanlage Querenburger Straße verwendet werden, wo eine Machbarkeitsstudie erstellt werden soll. Die Anlage wird intensiv für Freizeit- und Breitensport genutzt und soll bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.
Olympiastützpunkt wird weiter ausgebaut
Der Olympiastützpunkt erhält verschiedene Investitionen: 30.000 Euro für die Neumöblierung des Klaus-Steilmann-Hauses, 25.000 Euro für die Umgestaltung einer Fläche im Leichtathletikzentrum zur Förderung des Gewichthebens und 50.000 Euro für die Erstellung eines Sanierungskonzepts für den gesamten Gebäudekomplex.
Kleinere Projekte ergänzen das Programm
Weitere geplante Maßnahmen umfassen:
- 78.000 Euro für die Erneuerung der Pflasterfläche und einer Tribüne an der Sportplatzanlage Heinrichstraße
- 30.000 Euro für ein zweites Beachvolleyballfeld an der Sportanlage Glücksburger Straße
- 36.000 Euro für Entwicklungspflege am Integrativen Zentrum „Am Hausacker“
- 50.000 Euro für konsumtive Planungskosten zukünftiger Sportstättenentwicklungsmaßnahmen
Reserve für unvorhergesehene Kosten
Rund 411.000 Euro werden als Handlungsreserve zurückgestellt. Diese Mittel können für Mehrkosten bei bereits beschlossenen Maßnahmen oder für neue Projekte verwendet werden.
Bereits fest eingeplant sind 656.100 Euro für laufende Verpflichtungen wie die Kapitalkosten der Rundsporthalle und die Anmietung von Sporthallen in Harpener Heide.