Schlagwort: Ampelsteuerung

  • Verwaltung plant Verbesserungen für Verkehrssituation am Castroper Hellweg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Stadt will die problematische Ampelsteuerung zwischen Schwerinstraße und Sodinger Straße überarbeiten. Neue Programme sollen Rückstaus verhindern und die Sicherheit für Fußgänger erhöhen.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord hatte sich mit der unbefriedigenden Verkehrssituation am Castroper Hellweg in Gerthe-Mitte befasst. Die Grünen-Fraktion hatte auf Hinweise von Bürgern aufmerksam gemacht, die über den Mängelmelder Beschwerden eingereicht hatten.

    Probleme im Detail

    Die Anfrage der Grünen-Fraktion führte vier konkrete Problemfelder auf:

    • Mehr Fahrzeuge passieren die Ampel an der Hiltroper Landwehr als dort abbiegen oder die folgende Kreuzung Sodinger Straße durchfahren können. Dies führt zur vollständigen Blockade des Kreuzungsbereichs und Rückstau bis zur Haltestelle Gerthe-Mitte.
    • Einmündender Verkehr von der Hiltroper Landwehr kann trotz Grünsignal nicht auf den Castroper Hellweg einfahren oder nutzt den Straßenraum als zusätzliche Spur.
    • Fußgängerampeln werden durch rückgestaute Fahrzeuge blockiert. Fußgänger müssen sich um stehende Fahrzeuge schlängeln und mit drängelnden Fahrzeugführern auseinandersetzen.
    • Die Ampeln sind nicht aufeinander abgestimmt – Fahrzeuge erhalten an der Hiltroper Landwehr Grün, werden aber kurz danach an der Sodinger Straße wieder gestoppt.

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    Lösungsansatz der Verwaltung

    Das Tiefbauamt bestätigt die Probleme und hat bereits mit einer Neuplanung der Ampelprogramme begonnen. Bisherige geringfügige Anpassungen hätten keine nennenswerten Verbesserungen gebracht.

    Die Neuregelung sieht vor, den Zufluss in den Abschnitt zwischen Hiltroper Landwehr und Hans-Sachs-Straße/Sodinger Straße zu begrenzen. Dadurch soll eine Überstauung der angrenzenden Knoten künftig verhindert werden. Zusätzlich will die Verwaltung die Koordinierung („Grüne Welle“) der Anlagen einschließlich der Kreuzung Castroper Hellweg/Schwerinstraße verbessern.

    Umsetzung geplant für Ende Juni

    Als Nebeneffekt werden sich die Wartezeiten vor dem genannten Abschnitt geringfügig erhöhen. Die Verwaltung hält dies jedoch für vertretbar, da sich die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger durch die geringere Überstauungsgefahr erhöht.

    Die Anpassungen sollen nach derzeitigem Stand Ende Juni 2026 in die Anlagen eingespielt werden. Anschließend will die Verwaltung die Verkehrsentwicklung beobachten und gegebenenfalls nachsteuern.