Schlagwort: Berufsorientierung

  • Grüne fragen nach Erfolg des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Sozialesnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion will wissen, wie viele Schulabgänger in Bochum ohne Anschlussperspektive bleiben und wie erfolgreich das Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wirkt. In einer Anfrage fordern sie detaillierte Zahlen der vergangenen Jahre.

    Sorge um Jugendliche ohne Perspektive

    Die Grünen im Rat zeigen sich besorgt über die Entwicklung bei Schulabgängern ohne Anschlussperspektive. Wie sie in ihrer Anfrage mitteilen, hatten im Jahr 2025 landesweit 32.908 Schulabgänger in Nordrhein-Westfalen keine unmittelbare Anschlussperspektive. Diese Entwicklung sehen sie als problematisch an, insbesondere vor dem Hintergrund des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA), das genau dieser Situation entgegenwirken soll.

    Das Programm zielt darauf ab, allen Schülern nach dem Schulabschluss eine konkrete Anschlussperspektive zu ermöglichen – sei es durch eine Ausbildung, ein Studium, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder eine berufsvorbereitende beziehungsweise berufsqualifizierende Maßnahme.

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    Detaillierte Fragen zur lokalen Situation

    Die Fraktion stellt sechs konkrete Fragen zur Situation in Bochum:

    • Wie oft tagt die KAoA-Steuerungsgruppe zur Weiterentwicklung der Programmstrategie?
    • Wie viele Schüler verließen in den vergangenen drei Jahren die Schule ohne Anschlussperspektive?
    • Wie viele Schüler konnten durch das Programm in Ausbildung, Studium oder andere Maßnahmen vermittelt werden?
    • Wie viele 16- bis 20-jährige Schulabgänger meldeten sich in den vergangenen drei Jahren bei der Jugendberufsagentur als arbeits- oder ausbildungssuchend?
    • Wie viele dieser Personen konnte die Jugendberufsagentur bei Weiterqualifizierung oder Berufseinstieg begleiten?
    • Welche jährlichen Kosten entstehen der Stadt durch die Teilnahme am Projekt?

    Bei mehreren Fragen fordern die Grünen eine Aufschlüsselung nach Jahren und Geschlecht.

    Übergreifende Relevanz

    Die Grünen bitten darum, die schriftlichen Antworten auch dem Jugendhilfeausschuss, dem Ausschuss für Schule und Bildung sowie dem Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration zur Verfügung zu stellen. Die Anfrage soll in der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 2. Juni 2026 behandelt werden.