Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 27.05.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Südwest | noch nicht beraten |
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest will wissen, warum die Toilettenanlage am Ruhrplateau dauerhaft verschlossen ist, obwohl sie 2020 mit 5.000 Euro für Kanufahrer wieder nutzbar gemacht werden sollte.
Hintergrund der Anfrage
Die Stadt Bochum ist Eigentümerin der Grundstücke am Ruhrplateau in Dahlhausen, auf denen sich neben einem Vereinsheim auch eine Toilettenanlage befindet. Im Jahr 2020 wurde die Liegenschaft im Wege des Erbbaurechts an den Dahlhauser Schwimmverein 1921 e.V. übertragen.
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Jetzt abonnierenVertragliche Regelung zur Toilettennutzung
Im Erbbaurechtsvertrag wurde auf Betreiben der Bezirksvertretung eine besondere Regelung aufgenommen: Der Verein verpflichtete sich, die Toilettenanlage für andere Aktivitäten im Bereich der Ruhrmühle zur Verfügung zu stellen – in Absprache mit der Stadt und zu näher zu bestimmenden Konditionen.
Die Bezirksvertretung stellte damals 5.000 Euro zur Verfügung, damit der Verein die Toilettenanlage wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen konnte. Ziel war insbesondere, die Nutzung für Kanufahrer zu ermöglichen, die am Ruhrplateau anlanden.
Aktuelle Problematik
Nach aktuellem Kenntnisstand der SPD-Fraktion sind die Toiletten jedoch dauerhaft verschlossen. Vor diesem Hintergrund stellt die Fraktion vier konkrete Fragen:
- In welchem baulichen und technischen Zustand befindet sich die Toilettenanlage derzeit?
- Hat sich die Stadtverwaltung mit einer möglichen Sanierung beziehungsweise Wiederherstellung der Nutzbarkeit befasst?
- Wer ist aktuell für die Öffnung und die Festlegung der Öffnungszeiten verantwortlich? Welches Fachamt wäre ansprechbar?
- Werden die Öffnungszeiten den gewerblichen Kanuanbietern beziehungsweise den dort anlandenden Nutzern bekanntgegeben?
Die Anfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Südwest am 27. Mai 2026 behandelt.