Schlagwort: Elektromobilität

  • Stadt erklärt Parkplätze für E-Autos ohne Ladesäule

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten
    02.07.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten
    RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Verwaltung beantwortet eine AfD-Anfrage zur Ausweisung von Elektrofahrzeug-Stellplätzen ohne Ladeinfrastruktur. 26 solcher Parkplätze sollen zeitnah zurückgebaut werden.

    Die Stadt Bochum verfügt derzeit über insgesamt 468 ausgewiesene Stellplätze für Elektrofahrzeuge. Davon befinden sich 369 im öffentlichen Straßenraum und 99 in den von der WEG betriebenen Parkhäusern mit Elektrolademöglichkeit.

    26 Parkplätze ohne Ladesäule

    Aktuell gibt es noch 26 Parkplätze, die zwar für Elektrofahrzeuge ausgewiesen sind, aber über keine Ladeeinrichtung verfügen. Diese Situation erklärt die Verwaltung mit der ursprünglichen Planung: Insgesamt wurden 50 Parkplätze für Elektrofahrzeuge ohne Ladesäule ausgewiesen, um die Attraktivität zu steigern.

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    Rückbau bereits eingeleitet

    Von diesen 50 Parkplätzen konnten bereits 24 nachträglich mit einer Ladesäule ausgestattet werden. An den verbleibenden 26 Standorten war eine Installation aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich. Der Rückbau dieser Parkplätze wurde bereits veranlasst und wird nach Angaben der Verwaltung in Kürze abgeschlossen.

    Keine neuen Parkplätze ohne Ladesäule

    Zukünftig wird es keine Parkflächen für Elektrofahrzeuge ohne Ladesäule im Stadtgebiet geben, versichert die Verwaltung. Die Anfrage der AfD-Fraktion bezog sich auf einen Bericht aus dem Jahr 2024 über entsprechende Stellplätze sowie auf Kritik des Bundesrechnungshofs an der öffentlichen Ladeinfrastruktur.

  • FDP-Fraktion beantragt Prüfung von Carsharing und Ladeinfrastruktur für Bebauungsplan

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.06.2026Ausschuss für Planung und Grundstückenoch nicht beraten

    Die FDP-UWG-WAT-Fraktion will das Mobilitätskonzept für den Bebauungsplan „Hattinger Straße / Hinter der Kiste“ um Carsharing-Angebote und moderne Ladeinfrastruktur erweitern.

    Änderungsantrag zum Satzungsbeschluss

    Die FDP-UWG-WAT-Fraktion hat einen Änderungsantrag zum Bebauungsplan Nr. 1010 „Hattinger Straße / Hinter der Kiste“ eingereicht. Der Antrag richtet sich an die 3. Sitzung des Ausschusses für Planung und Grundstücke am 3. Juni 2026, in der über den Satzungsbeschluss und die eingegangenen Stellungnahmen entschieden werden soll.

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    Prüfauftrag für nachhaltige Mobilität

    Die Fraktion möchte den ursprünglichen Beschlussvorschlag um einen konkreten Prüfauftrag ergänzen. Die Verwaltung soll untersuchen, wie Carsharing in das bestehende Mobilitätskonzept des Bebauungsplans integriert werden kann. Zusätzlich sollen Stellflächen für Carsharing-Angebote sowie für Ladeinfrastruktur ausgewiesen werden.

    Alternative Ladekonzepte im Fokus

    Besonders interessant ist der Hinweis auf alternative Konzepte wie Ladebordsteine, die eine platzsparende und stadtbildschonende Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge darstellen können. Diese Technologie ermöglicht es, vorhandene Bordsteine zu Ladestationen umzufunctionieren, ohne zusätzliche Stellflächen zu benötigen.

    Der Änderungsantrag wurde von Hans-Josef Winkler als Fraktionsvorsitzender unterzeichnet. Die detaillierte Begründung soll mündlich in der Ausschusssitzung erfolgen.

  • Stadtgestalter/Volt beantragt erweiterte E-Bike-Ladeinfrastruktur am Hauptbahnhof

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Fraktion Stadtgestalter/Volt schlägt eine kurzfristige Lösung im Parkhaus P7 und langfristig eine neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz vor. Der Änderungsantrag sieht vor, die bestehende Radstation deutlich zu erweitern.

    Die Fraktion Stadtgestalter/Volt hat einen Änderungsantrag zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für E-Bike-Akkus am Hauptbahnhof eingereicht. Der Antrag behandelt eine Bürgeranregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW und sieht sowohl kurzfristige als auch langfristige Lösungen vor.

    Kurzfristige Lösung im Parkhaus P7

    Der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur soll der Verwaltung den Auftrag erteilen, gemeinsam mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft zu prüfen, ob im Parkhaus P7 am Kurt-Schumacher-Platz eine Ladeinfrastruktur für E-Bike-Akkus eingerichtet werden kann. Das Prüfergebnis soll bis zum 1. September 2026 vorgelegt werden.

    Als Standort ist der unmittelbare Eingangsbereich des Parkhauses vorgesehen. Nach Ansicht der Antragsteller sind dort bereits alle notwendigen Anforderungen vorhanden, da das Gebäude über Ladepunkte für elektrische Pkw verfügt.

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    Neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz geplant

    Langfristig soll die bestehende Radstation durch eine neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz ersetzt werden. Die Verwaltung soll eine Entwurfsplanung für eine Erweiterung auf dem Platz oder auf der ersten Etage des darunterliegenden Parkhauses erstellen.

    Die neue Station soll umfassende Angebote im Bereich Verkehr und Mobilität bündeln und zentral verorten. Neben Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus sollen auch folgende Services integriert werden:

    • Fernbushalt
    • Car-Sharing
    • Kiss+Ride-Bereich
    • Leih- und Reparaturangebote

    Begründung: Aktuelle Radstation zu klein

    Die Antragsteller begründen ihren Vorstoß mit der räumlichen Begrenzung der aktuellen Radstation, die den Bedarf an Abstellplätzen nicht decken könne. Sie verweisen auf eine Forderung der Grünen aus dem Jahr 2020, die eintausend Fahrradparkplätze am Hauptbahnhof als minimale Kapazität beziffert hatten.

    Am Buddenbergplatz stehen bereits Container für 60 Fahrräder, die nach Angaben der Antragsteller zeigen, dass es sich um einen verkehrsgünstigen Standort handelt, der von den Bürgern angenommen wird.

    Die Umgestaltung des Buddenbergplatzes ist bereits als Maßnahme „B 12 – Rahmenplan Neustrukturierung Umfeld Hbf-Süd und Aufwertung Buddenbergplatz“ in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Innenstadt aufgenommen worden. Verschiedene Fraktionen hatten entsprechende Anträge bereits 2019 gestellt.

  • Verwaltung lehnt Ladeinfrastruktur für E-Bikes in Radstation ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Mobilitätsausschuss, eine Bürgeranregung zur Installation von E-Bike-Ladestationen am Hauptbahnhof abzulehnen. Als Grund wird ein ungünstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis genannt.

    Antrag fordert brandschutzkonforme Lösung

    Ein Bürger hatte angeregt, in der Radstation am Bochumer Hauptbahnhof Ladeinfrastruktur für Pedelecs zu installieren. Das Laden von E-Bike-Akkus ist dort derzeit aus Brandschutzgründen untersagt, da die vorhandene Infrastruktur die aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt.

    Der Antragsteller verwies auf die besonderen sicherheitsrelevanten Anforderungen für Lithium-Ionen-Akkus, die unter anderem umfassen:

    • VdS 3103 (Richtlinien zur Schadenverhütung bei Lithium-Batterien)
    • DGUV-Informationen zum sicheren Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien
    • Anforderungen der Musterbauordnung und Landesbauordnung NRW
    • DIN EN Normen für elektrische Sicherheit und Ladeeinrichtungen

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    Verwaltung sieht geringen Bedarf

    Die Verwaltung begründet ihre ablehnende Haltung mit der geringen Nachfrage. Nach Rücksprache mit der Betreiberin ViA Ruhr e.V. und dem Personal vor Ort gebe es nur vereinzelte Anfragen zum Laden von Pedelec-Akkus.

    Die Einschätzung der Verwaltung: Im Alltag beim Pendeln bestehe kaum Bedarf an öffentlicher Ladeinfrastruktur für Pedelecs, da die Reichweite für gängige Alltagsstrecken ausreiche. Bedarf entstehe hauptsächlich bei weiten Einzelfahrten oder touristischen Unternehmungen.

    Zusätzliche Einschränkungen

    Die Verwaltung führt weitere Argumente gegen die Installation an:

    • Das Laden wäre auch mit speziellen Schränken nur während der Öffnungszeiten möglich, nicht in den Nachtstunden
    • In der Radstation stehen keine geeigneten Flächen für Ladeschränke zur Verfügung
    • Die Stadt ist Mieterin der Fläche, dem Betreiber fehlen die finanziellen Mittel

    Positive Entwicklung der Radstation

    Die Radstation wird nach Angaben der Verwaltung so gut angenommen, dass vor dem Gebäude eine Ergänzungsfläche eingerichtet werden musste. Zusätzlich wurde auf dem Buddenbergplatz eine Fahrradparkanlage im DeinRadschloss-System installiert.

    Die Stadt Bochum hat die Grundausstattung vorgenommen und stellt die Flächen dem Verein für integrative Arbeit Ruhr zum Betrieb zur Verfügung. Die Radstation bietet neben dem Parken von Fahrrädern auch Leihräder und Reparaturen an.

    Der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur entscheidet am 27. Mai 2026 über die Anregung.

  • E-Bike-Garagen an Bochumer Schulen: Ladefunktion nur eingeschränkt nutzbar

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    25.02.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten
    28.05.2026Betriebsausschuss für die Eigenbetriebenoch nicht beraten

    Die Stadt beantwortet eine CDU-Anfrage zum Zustand der E-Bike-Garagen an Bochumer Schulen. Die ursprünglich mit Solar-Ladefunktion ausgestatteten Container können ihre Kernfunktion nur noch eingeschränkt erfüllen. Technische Probleme und fehlende Expertise erschweren eine vollständige Wiederherstellung.

    Fünf Garagen an vier Schulstandorten

    Insgesamt wurden fünf E-Bike-Garagen im Rahmen des Förderprojekts „Standortermittlung durch mobile und energieautarke e-Bike-Ladegaragen“ angeschafft. Aktuell stehen die Container an folgenden Standorten:

    • Hildegardis-Gymnasium, Klinikstr. 1 (Schulhof)
    • Neues Gymnasium, Querenburger Str. 45 (Nähe Parkplatz)
    • Klaus-Steilmann-Berufskolleg, Westenfelder Str. 88 (Schulhof)
    • Rudolf-Steiner-Schule (Waldorfschule), Hauptstr. 238 (Schulhof)

    Eine fünfte Garage stand bis Anfang 2025 an der Heinrich-Böll-Gesamtschule, wurde aber wegen Platzbedarf für Schulraumcontainer abgebaut und steht derzeit auf dem städtischen Betriebshof.

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    Probleme mit der Solarstrom-Versorgung

    Jede Garage verfügt über sechs Kabinen mit Platz für bis zu zwölf Fahrräder. Die ursprünglich geplante Energieversorgung erfolgte autark über Solaranlagen auf den Dächern mit integrierten Speichern. In den sonnenstundenarmen Monaten wird die Ladefunktion jedoch zur Sicherung der Batteriesysteme abgeschaltet. An der Rudolf-Steiner-Schule ist die Ladefunktion aufgrund örtlicher Gegebenheiten dauerhaft abgestellt.

    Wechsel zu mechanischen Schließsystemen

    Seit Beginn kam es zu durchgehenden Funktionsstörungen beim elektronischen Zugangssystem, das ursprünglich per Smartphone-App gesteuert wurde. Nach der Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der Errichterfirma GEMBO GmbH wurden alle Standorte auf mechanische Schließsysteme umgerüstet. Die Schulen verwalten seither die Zugangsberechtigungen selbst.

    Hohe Folgekosten und technische Hürden

    Seit 2024 sind die Zentralen Dienste der Stadt als Betreiber zuständig. Die Kosten stiegen von ursprünglich etwa 3.500 Euro pro Jahr und Anlage auf rund 18.000 Euro für alle Garagen zusammen. Eine vollständige Wiederherstellung der Ladefunktion gestaltet sich schwierig: Die GEMBO GmbH hatte die elektrischen Anlagen eigenentwickelt, weshalb angefragte Fachunternehmen Reparaturen ablehnen.

    Nutzung als reine Fahrradgaragen

    Die Verwaltung sieht keine wirtschaftlich vertretbare Lösung für eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Funktionen. Ein regelmäßiger Austausch der Akkus sei nicht finanzierbar. Die Garagen bleiben jedoch als sichere Fahrrad-Abstellmöglichkeiten nutzbar. Die letzte technische Prüfung der elektrischen Anlagen erfolgte im April 2024 und verlief mangelfrei – die nächste steht 2028 an.

    Das Förderprojekt lief von Februar 2017 bis Dezember 2019 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Laut Förderbedingungen sind Änderungen an Nutzung oder Eigentumsverhältnissen noch bis Ende 2024 zustimmungspflichtig.

  • Nachhaltigkeitsstrategie: Volt fordert erweiterte Photovoltaik-Prüfung und 5.000 Leihräder

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Fraktion Volt hat einen umfangreichen Änderungsantrag zur vierten Tranche der Nachhaltigkeitsstrategie Bochum eingereicht. Die Stadtgestalter fordern unter anderem die Prüfung von Agrivoltaik und schwimmenden Solaranlagen sowie eine Aufstockung des Leihfahrradsystems auf 5.000 Räder.

    Für die Ratssitzung am 7. Mai 2026 hat die Fraktion Volt einen fünf Punkte umfassenden Änderungsantrag zur Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Die Antragsteller Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger wollen mehrere Aktivitäten des Programms erweitern oder streichen.

    Erweiterte Photovoltaik-Potenziale

    Die größten Änderungen betreffen die Aktivität T4-03 zur Prüfung von Photovoltaik-Freiflächenpotenzialen. Volt möchte diese um drei Bereiche erweitern:

    • Agrivoltaik: Integration von Solarmodulen in landwirtschaftliche Flächen mit gezieltem Lichtmanagement
    • Floating-Photovoltaik: Schwimmende Solaranlagen auf dem Kemnader See
    • Solarcarports: Überdachung von Großstellplatzanlagen mit Photovoltaikanlagen

    Für den Kemnader See sieht Volt besonderes Potenzial: Auf bis zu 38 Hektar Wasserfläche könnten rechnerisch mehr als 20.000 Haushalte CO2-frei versorgt werden. Bei Großstellplatzanlagen nennt der Antrag explizit die über 23 Hektar umfassenden Parkplätze des Ruhr Parks und des Hannibal-Centers.

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    Mobilitätsförderung ausweiten

    Bei der Mobilitätsbildung will Volt das „Roller Fit“-Programm um Laufrad-Schulungen in Kindergärten erweitern. Für das metropolradruhr-System fordert die Fraktion eine konkrete Zielzahl von mindestens 5.000 Leihfahrrädern stadteit. Derzeit sind etwa 1.000 Leihräder geplant.

    Volt begründet dies mit Empfehlungen des Institute for Transportation and Development Policy, wonach in urbanen Gebieten 10-30 Räder pro 1.000 Einwohner erforderlich seien.

    Streichung von drei Aktivitäten

    Drei Aktivitäten sollen aus dem Programm entfernt werden:

    • T4-07: Integration klimaschonender Mobilität in den Nahverkehrsplan (als originäre Pflichtaufgabe)
    • T4-19: „Führen im Tandem“ (laut Steckbrief keine Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsziele)
    • T4-20: „BO:StarQ“ (bereits seit Januar 2026 laufend)

    Forderung nach Klimawirkungsbilanz

    Der weitreichendste Punkt betrifft die Klimawirkung der gesamten Strategie. Volt kritisiert, dass zu keiner der 23 Maßnahmen quantifizierte Treibhausgas-Einsparungen angegeben werden könnten. Stattdessen würden diese als „nicht quantifizierbar“ oder „schwer quantifizierbar“ bezeichnet.

    Die Verwaltung soll für zehn Aktivitäten THG/CO2-Einsparungen ergänzen und in einem Bericht die Gesamtreduktion darstellen. Falls die Einsparungen nicht mit dem Klimaneutralitätsziel bis 2035 vereinbar sind, soll die Verwaltung dem Rat Sofortmaßnahmen vorschlagen.

    Laut Klimaplan müssen die energiebedingten Emissionen von aktuell 2.170 Kilotonnen CO2 bis 2034 um 92 Prozent auf 181 Kilotonnen sinken. Volt sieht ein „dergleichen großes Missverhältnis“ zwischen den notwendigen und den bisher quantifizierbaren Einsparungen aus der Nachhaltigkeitsstrategie.

  • SPD Wattenscheid fragt nach Ladepark-Plänen an der Berliner Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid hat eine Anfrage zu den Planungen für einen großflächigen Elektro-Ladepark an der Berliner Straße 60 gestellt. Fraktionsvorsitzender Thomas Dißelbeck möchte wissen, welche Auswirkungen auf Anwohner und Grünflächen zu erwarten sind.

    Bedenken wegen Nähe zu Wohngebieten

    In ihrer am 14. Januar 2026 eingereichten Anfrage äußert die SPD-Fraktion Bedenken bezüglich der geplanten Errichtung des Ladeparks in direkter Nähe zu Wohnbebauung sowie angrenzenden Grün- und Freiflächen. Die Sozialdemokraten fordern die Verwaltung zu einer Stellungnahme zu drei zentralen Punkten auf.

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    Drei Kernfragen an die Verwaltung

    Zunächst möchte die Fraktion den aktuellen Planungsstand erfahren. Darüber hinaus interessieren sich die Kommunalpolitiker für die zu erwartenden Auswirkungen auf die umliegende Wohnbebauung, insbesondere in Bezug auf Lärm, Lichtemissionen und Verkehrsaufkommen. Gleichzeitig fragen sie nach geplanten Schutzmaßnahmen für die Anwohner.

    Sorge um Grün- und Freiflächen

    Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf dem Schutz bestehender Grün- oder Freiflächen. Die SPD-Fraktion möchte wissen, in welchem Umfang diese vom Projekt betroffen sind und welche Maßnahmen zum Erhalt, zur Aufwertung oder zum Ausgleich vorgesehen sind.

  • FDP fragt nach intelligenter Ladeinfrastruktur durch Ladebordsteine

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    25.02.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Anfrage ist mündlich beantwortet worden.

    Die FDP-Ratsfraktion möchte von der Stadtverwaltung wissen, wie sie den Einsatz von Ladebordsteinen als platzsparende Alternative zur herkömmlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bewertet. Die innovative Technologie wird bereits in mehreren deutschen Städten getestet.

    Platzsparende Lösung für dicht bebaute Bereiche

    In einer Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 25. Februar 2026 thematisiert die FDP sogenannte Ladebordsteine als mögliche Ergänzung zur bestehenden Ladeinfrastruktur. Bei dieser Technologie wird die Ladeelektronik direkt in den Bordstein integriert, was das Laden von Elektrofahrzeugen im öffentlichen Straßenraum ermöglicht, ohne Gehwege einzuengen oder zusätzliche Hindernisse zu schaffen.

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    Praktische Erprobung in anderen Städten

    Die FDP verweist darauf, dass Ladebordsteine bereits in Köln, Neuss, Düsseldorf, Dortmund und Braunschweig im praktischen Einsatz getestet werden. Besonders für enge Wohnstraßen ohne private Stellplätze könnte diese Lösung neue Lademöglichkeiten eröffnen.

    Vier zentrale Fragen an die Verwaltung

    Die Liberalen möchten von der Stadtverwaltung wissen, wie sie den Einsatz von Ladebordsteinen mit Blick auf Platzbedarf, Barrierefreiheit und städtebauliche Integration bewertet. Außerdem fragen sie, ob und in welcher Form diese Technologie bereits als Option für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur geprüft wurde.

    Des Weiteren interessiert die FDP, in welchen Stadtteilen oder Straßentypen der Einsatz von Ladebordsteinen besonders sinnvoll wäre und welche technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Hürden die Verwaltung für deren Implementierung sieht.

  • Ladepark Berliner Straße: Bauantrag liegt vor, Lärmschutz geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    In Wattenscheid ist die Errichtung eines großflächigen Ladeparks für Elektrofahrzeuge an der Berliner Straße 60 geplant. Die Stadtverwaltung informiert über den aktuellen Stand des Bauantrags und geplante Schutzmaßnahmen für die Anwohner.

    Bauantrag noch in Prüfung

    Der Bauaufsicht liegt ein Bauantrag zur Errichtung eines Ladeparks für Pkw und Lkw vor. Das Beteiligungsverfahren der berührten Stellen ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Verwaltung antwortete damit auf eine Anfrage der SPD-Bezirksfraktion, die sich nach den Auswirkungen auf die umliegende Wohnbebauung und Grünflächen erkundigt hatte.

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    Lärmschutzwand als zentrale Schutzmaßnahme

    Zur Baumaßnahme liegt bereits ein immissionsschutzrechtliches Gutachten vor, das von der zuständigen Fachbehörde geprüft wurde. Als zentrale Maßnahme des Immissionsschutzes ist die Errichtung einer Lärmschutzwand im westlichen Bereich vorgesehen, die zwischen der bestehenden Wohnbebauung und dem geplanten Ladepark positioniert wird.

    Verkehrsgutachten noch ausstehend

    Ein aktuelles Verkehrsgutachten befindet sich derzeit noch in Bearbeitung. Aus diesem Grund können verkehrsbezogene Auswirkungen und Bewertungen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend dargestellt werden.

    Mehr neue Bäume als gefällte

    Im westlichen Bereich des Grundstücks ist die Entfernung von 22 Bäumen vorgesehen. Als Ausgleich ist im östlichen Grundstücksbereich die Pflanzung von 26 neuen Bäumen geplant. Die entsprechenden Anträge zur Baumfällung befinden sich derzeit bei der zuständigen Fachbehörde in Prüfung.