Schlagwort: Haltestellen

  • Änderungsantrag für barrierefreien Ausbau der Haltestelle Wibbeltstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für die Umgestaltung der Bushaltestelle Wibbeltstraße die Einrichtung von Buskaps auf beiden Seiten sowie einen Zebrastreifen an der Querungsinsel. Die Vorschläge sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und den Fußverkehr stärken.

    Antrag für erweiterte Sicherheitsmaßnahmen

    Nikolas Lange, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur, hat einen Änderungsantrag zum niederflurgerechten Ausbau der Haltestelle Wibbeltstraße eingereicht. Der Antrag soll in der 5. Ausschusssitzung am 27. Mai 2026 behandelt werden.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Zwei konkrete Ergänzungsvorschläge

    Der Änderungsantrag sieht zwei Ergänzungen zum vorliegenden Beschlusstext vor:

    • Die Haltestelle soll auf beiden Seiten als Buskap ausgeführt werden, wodurch die Fahrbahn beidseitig verengt wird
    • An der Querungsinsel soll ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) eingerichtet werden

    Begründung: Verkehrssicherheit und Platzgewinn

    Zur ersten Forderung führt der Antragsteller an, dass beide Fahrbahnen auch nach der von der Verwaltung geplanten Umgestaltung eine erhebliche Breite von 4,10 Metern beziehungsweise 5,05 Metern aufweisen würden. Durch die Verengung der Fahrbahn mittels Buskaps blieben die aufgrund des nahegelegenen Friedhofs und der Schule gut frequentierten Gehwege vollumfänglich erhalten.

    Die Fahrbahn-Verengung würde zudem Überholmanöver des Kfz-Verkehrs bei haltenden Bussen ausschließen. Bei der aktuellen Planung bestehe das Risiko gefährlicher Vorbeifahrten zwischen haltenden Bussen und der Querungshilfe, was ein deutliches Risiko für den Fußverkehr darstelle.

    Hoher Querungsbedarf durch Schule und Friedhof

    Den Zebrastreifen begründet der Antragsteller mit dem hohen Querungsbedarf durch die direkt an der Haltestelle verortete Schule sowie den Friedhof. Dies führe in Spitzenzeiten zu einem sehr hohen Aufkommen von Zu-Fuß-Gehenden, das auf starken motorisierten Verkehr treffe.

    Das Überqueren der Straße zwischen der langen Kette an Kraftfahrzeugen erweise sich für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden als besonders schwierig. Dies stelle grundsätzlich und insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen eine deutliche Gefahr dar.

    Mit einem Zebrastreifen würde der Fußgängerverkehr gestärkt, den schwächsten Verkehrsteilnehmenden Vorrang eingeräumt und die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Zudem würde dem Leitbild Mobilität zur Geltung verholfen.

  • Haltestelle Biggestraße steht erst ab Position 154 auf Prioritätenliste

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum beantwortet eine Anfrage der Partei „Die Linke“ zum barrierefreien Umbau von Haltestellen in Bochum-Nord. Die Haltestelle Biggestraße im Flüsseviertel steht auf Position 154 der TOP-100-Liste und wird daher absehbar nicht in den nächsten Jahren umgebaut.

    Biggestraße nicht prioritär eingestuft

    Die Haltestelle „Biggestraße“ im Flüsseviertel steht auf Position 154 der sogenannten TOP-100-Liste für den barrierefreien Haltestellenausbau. Diese Priorisierung wurde vom Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur am 6. November 2024 beschlossen. Die Haltestelle wäre daher absehbar in den nächsten Jahren nicht für den Umbau vorgesehen.

    Sollte jedoch eine Straßenbaumaßnahme in diesem Bereich erfolgen, würde die Haltestelle auch ohne Priorität mit ausgebaut werden, teilt die Verwaltung mit.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Drei Haltestellen in Vorbereitung

    Für das Jahr 2026 sind drei Haltestellen in Bochum-Nord in der Vorbereitung:

    • Klüsener Straße
    • Bethanienstraße
    • Hegelstraße

    Alle drei wurden bereits 2025 nach § 12 dem VRR zur Förderung angemeldet. Der Ausbau kann nach der Vergabe stattfinden.

    Verzögerung bei der Umsetzung erwartet

    Die Verwaltung rechnet jedoch nicht vor 2027 mit einer barrierefreien Nutzung für den ÖPNV. Erfahrungsgemäß beginnen die beauftragten Firmen nicht sofort mit der Umsetzung der Baumaßnahmen.

    Der Ausbau der Haltestellen schreitet kontinuierlich voran und wird monatlich fortgesetzt. Ein Sachstand erfolgt einmal jährlich zum 31. Dezember.