Schlagwort: Sportanlagen

  • Modernisierung der Sportanlage Am Nordbad – Kunstrasen und LED-Beleuchtung geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die städtische Sportanlage Am Nordbad soll für 1,9 Millionen Euro umfassend modernisiert werden. Der vorhandene Naturrasenplatz wird durch einen Kunstrasenplatz mit LED-Beleuchtung ersetzt, zusätzlich werden die leichtathletischen Einrichtungen erneuert.

    Umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen

    Die Verwaltung schlägt vor, das Naturrasenspielfeld der Sportanlage Am Nordbad durch einen modernen Kunstrasenplatz zu ersetzen. Die Gesamtkosten für diese Maßnahme werden auf etwa 1,3 Millionen Euro brutto geschätzt. Zusätzlich sollen die leichtathletischen Einrichtungen für weitere 600.000 Euro brutto erneuert werden.

    Die Modernisierung ist Teil der aktuellen Sportstättenentwicklungsplanung und soll nach den Beschlüssen der zuständigen Gremien im Jahr 2027 umgesetzt werden. Das Vorhaben wurde bereits in einer vorherigen Beschlussvorlage (20241280) behandelt.

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    Begründung für den Umbau

    Die Sportanlage verfügt derzeit über ein Tennenspielfeld und ein Naturrasenspielfeld mit leichtathletischen Einrichtungen. Nach Einschätzung der Verwaltung reichen diese Kapazitäten zur Deckung des bestehenden Bedarfs nicht aus.

    Die vorhandenen Naturrasen- und Tennenflächen weisen aufgrund hoher Auslastung, witterungsbedingter Einschränkungen sowie steigender Unterhaltungs- und Pflegeaufwendungen keine ausreichende ganzjährige Nutzbarkeit mehr auf. Durch die Umwandlung in Kunstrasen soll eine deutlich höhere Nutzungsintensität ermöglicht und Trainings- sowie Spielzeiten dauerhaft gesichert werden.

    Finanzierung und Folgekosten

    • Gesamtkosten: 1,9 Millionen Euro brutto (1,75 Millionen Euro netto)
    • Im Haushaltsplan 2026 sind bereits 1,6 Millionen Euro eingeplant
    • Weitere 150.000 Euro stehen aus dem Sanierungsprogramm für Sportstätten zur Verfügung

    Als jährliche Folgekosten entstehen:

    • Abschreibungsaufwand bei 25 Jahren Nutzungsdauer: 70.000 Euro
    • Durchschnittlicher jährlicher Zinsaufwand über 30 Jahre: 33.000 Euro

    Beratungsfolge

    Das Vorhaben wird zunächst am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit vorberaten. Die endgültige Entscheidung trifft die Bezirksvertretung Bochum-Nord am 2. Juni 2026.

    Die Maßnahme wird als unaufschiebbare Investition zur Weiterführung notwendiger kommunaler Aufgaben gemäß § 82 Gemeindeordnung NRW eingestuft.

  • Bochum plant Investitionen von 2,5 Millionen Euro für Sportstätten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Verwaltung schlägt die Verwendung der Sportpauschale 2026 für verschiedene Baumaßnahmen und Förderungen vor. Der Großteil der Mittel soll in die Modernisierung von Sportstätten und die Vereinsförderung fließen.

    Die Stadt Bochum will im kommenden Jahr insgesamt rund 2,5 Millionen Euro aus der Sportpauschale für verschiedene Projekte im Sportbereich investieren. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Verwaltung hervor, die am 29. Mai 2026 im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit zur Entscheidung steht.

    Finanzierung setzt sich aus drei Quellen zusammen

    Die verfügbaren Mittel setzen sich aus verschiedenen Quellen zusammen: Die Sportpauschale 2026 nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz NRW beträgt 1.487.710 Euro. Hinzu kommen voraussichtlich 300.000 Euro aus nicht verbrauchten Mitteln von 2025 sowie 707.885 Euro als kommunaler Eigenanteil.

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    Vereinsförderung erhält größten Einzelposten

    Den größten Einzelposten bildet mit 400.000 Euro die Förderung von Vereinsbaumaßnahmen. Vereine können entsprechend den Sportförderrichtlinien Zuschüsse für ihre Bauvorhaben beantragen. Weitere 55.000 Euro sind für die Bezuschussung von Miet-, Pacht- und Kapitalkosten von Vereinen vorgesehen.

    Modernisierung und Sanierung verschiedener Anlagen

    Mehrere Sportstätten sollen modernisiert werden:

    • 150.000 Euro für kleinere Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen an Sporträumlichkeiten
    • 150.000 Euro für kleinere Instandhaltungsarbeiten
    • 100.000 Euro für die Erneuerung der Rollsportfläche Höntrop
    • 100.000 Euro für die Wiederherstellung einer Fläche an der Sportplatzanlage Nörenbergstraße

    Planungskosten für neue Projekte

    Für die Entwicklung neuer Sportanlagen sind Planungskosten eingeplant. 150.000 Euro sollen für die Neugestaltung der Sportanlage Querenburger Straße verwendet werden, wo eine Machbarkeitsstudie erstellt werden soll. Die Anlage wird intensiv für Freizeit- und Breitensport genutzt und soll bedarfsgerecht weiterentwickelt werden.

    Olympiastützpunkt wird weiter ausgebaut

    Der Olympiastützpunkt erhält verschiedene Investitionen: 30.000 Euro für die Neumöblierung des Klaus-Steilmann-Hauses, 25.000 Euro für die Umgestaltung einer Fläche im Leichtathletikzentrum zur Förderung des Gewichthebens und 50.000 Euro für die Erstellung eines Sanierungskonzepts für den gesamten Gebäudekomplex.

    Kleinere Projekte ergänzen das Programm

    Weitere geplante Maßnahmen umfassen:

    • 78.000 Euro für die Erneuerung der Pflasterfläche und einer Tribüne an der Sportplatzanlage Heinrichstraße
    • 30.000 Euro für ein zweites Beachvolleyballfeld an der Sportanlage Glücksburger Straße
    • 36.000 Euro für Entwicklungspflege am Integrativen Zentrum „Am Hausacker“
    • 50.000 Euro für konsumtive Planungskosten zukünftiger Sportstättenentwicklungsmaßnahmen

    Reserve für unvorhergesehene Kosten

    Rund 411.000 Euro werden als Handlungsreserve zurückgestellt. Diese Mittel können für Mehrkosten bei bereits beschlossenen Maßnahmen oder für neue Projekte verwendet werden.

    Bereits fest eingeplant sind 656.100 Euro für laufende Verpflichtungen wie die Kapitalkosten der Rundsporthalle und die Anmietung von Sporthallen in Harpener Heide.