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Toilettenanlage im Volkspark Günnigfeld bleibt geschlossen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Verwaltung erklärt in ihrer Antwort auf eine AfD-Anfrage, warum die öffentliche Toilette am Volkspark in Wattenscheid-Günnigfeld weiterhin außer Betrieb ist. Das in Privatbesitz befindliche Häuschen ist stark sanierungsbedürftig und Teil des städtischen Projekts „Bochums stille Örtchen“.

Privateigentum erschwert Lösung

Die Toilettenanlage an der Parkallee 17 befindet sich in privatem Eigentum, wie die Stadtverwaltung auf Anfrage der AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid mitteilte. Dies erschwert eine schnelle Reaktivierung der seit längerer Zeit geschlossenen Sanitäranlage.

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Hoher Sanierungsaufwand als Hauptproblem

Der Grund für die anhaltende Schließung liegt in der starken Überalterung der Anlage. Die Verwaltung stuft den Sanierungsaufwand als hoch ein. Die Toilette ist bereits in eine Vorschlagsliste des Projekts „Bochums stille Örtchen“ für die Sanierung von Bestands-WC-Anlagen aufgenommen worden. Ob ein weiterer Betrieb möglich sein wird, soll erst nach Abschluss einer Sanierungskostenschätzung und Prüfung der Folgekosten entschieden werden.

Unbefriedigende Situation für Nutzer

Die Verwaltung räumt ein, dass die aktuelle Situation „nicht befriedigend“ ist. Marktbeschicker müssen auf sanitäre Anlagen der nahegelegenen Kirche ausweichen, während Besucher des Spielplatzes und Spaziergänger keine Toilettenmöglichkeit haben. Diese Problematik bestehe jedoch an verschiedenen Standorten in der Stadt.

Aufenthaltsqualität trotz fehlender Toilette verbessert

Trotz der geschlossenen Toilettenanlage wurden am Standort neue Bänke installiert, die nach Angaben der Verwaltung positiv angenommen werden. Die Stadt begründet dies damit, dass eine erhöhte Aufenthaltsqualität auch ohne WC-Anlage möglich sei, auch wenn es nicht überall realisierbar sei, öffentliche Toiletten einzurichten. Dabei müsse auch die aktuelle Haushaltslage berücksichtigt werden.

Die AfD hatte außerdem nach den Kosten für neu installierte Fahrradständer gefragt. Die Verwaltung verwies darauf, dass für die Sanierung von Bestands-WC-Anlagen bereits finanzielle Mittel im Rahmen des Projekts „Bochums stille Örtchen“ zur Verfügung stehen.

Unterlagen

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