Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 18.11.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Süd | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Stadt lehnt Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit an der Einmündung in Stiepel ab. Weder Polizei noch Straßenverkehrsbehörde können die von SPD und Grünen geschilderte Gefahrenlage bestätigen.
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hatten in der Bezirksvertretung Süd Ende Oktober Fragen zur Situation an der Kreuzung gestellt. Ihrer Darstellung nach sei die Einmündung unübersichtlich gestaltet, Fahrzeuge würden beim Einbiegen häufig die Gegenfahrbahn schneiden.
Polizei: Örtlichkeit „vollkommen unauffällig“
Die Verwaltung erteilte den Bedenken nun eine klare Absage. Nach Auswertung der polizeilichen Verkehrsunfalldatenbank sei die Kreuzung „vollkommen unauffällig“. In den vergangenen drei Jahren habe sich dort lediglich ein Unfall mit Personenschaden ereignet – verursacht durch Alkohol oder Betäubungsmittel, ohne Zusammenhang mit der Gestaltung des Kreuzungsbereichs.
Die geschilderte Problematik sei der Polizei nicht bekannt, ein erhebliches Gefährdungspotential könne nicht bestätigt werden.
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Jetzt abonnierenStraßenverkehrsbehörde verweist auf bestehende Maßnahmen
Die Straßenverkehrsbehörde bewertete den Einmündungsbereich als „großzügig ausgebaut“. Die Kreuzung liegt in einer Tempo-30-Zone mit Rechts-vor-Links-Regelung, Einbauten zur Verkehrsberuhigung seien bereits vorhanden. Bei angepasster Geschwindigkeit bestehe keine besondere Gefahrenlage.
Auf die Frage nach möglichen baulichen oder verkehrsregelnden Maßnahmen antwortete die Verwaltung knapp: „Keine.“
Die Bezirksvertretung Süd nimmt die Antwort in ihrer Sitzung am 18. November zur Kenntnis.
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