Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 19.03.2026 | Rat | noch nicht beraten |
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Linken zum Zustand städtischer Gebäude geantwortet. Zehn städtische Immobilien stehen im Verdachtsimmobilien-Kataster, darunter ein denkmalgeschütztes Objekt. Die Erfahrungen aus dem Fall „Villa Kunterbunt“ sollen in die künftige Bewirtschaftung einfließen.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage der Linken bezog sich auf den aktuellen Sachstand sanierungsbedürftiger städtischer Immobilien. Anlass war der Fall der „Villa Kunterbunt„, bei dem deutlich wurde, dass die Stadt teilweise Probleme bei der Betreuung eigener Immobilien hat. Die Fraktion wollte wissen, welche weiteren städtischen Gebäude betroffen sind und wie verhindert werden soll, dass sich ähnliche Situationen wiederholen.
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Jetzt abonnierenKeine pauschale Aussage zu Instandhaltungsproblemen
Auf die Frage nach konkreten Problemen bei der Instandhaltung städtischer Gebäude antwortete die Verwaltung, dass eine pauschale Aussage nicht möglich sei. Jedes Objekt weise individuelle bauliche Voraussetzungen auf. Die Stadt stelle jedoch sicher, dass die gesetzlich vorgeschriebene Verkehrssicherungspflicht eingehalten werde und notwendige Maßnahmen zur Gebäudesicherung fortlaufend durchgeführt würden.
Lehren aus der Villa Kunterbunt
Die Erfahrungen aus der Situation rund um die Villa Kunterbunt sollen nach Angaben der Verwaltung in die zukünftige Bewirtschaftung vergleichbarer Objekte einfließen. Ziel sei es, Abläufe zu optimieren und frühzeitig auf besondere Problemlagen zu reagieren, um vergleichbare Entwicklungen zu vermeiden.
Bei der Villa Kunterbunt selbst seien unter den gegebenen Umständen lediglich notwendige Instandhaltungs- und Instandsetzungsarbeiten möglich gewesen, um die grundlegende Funktionsfähigkeit des Gebäudes zu gewährleisten. Eine übliche Wahrnehmung der Eigentümerfunktion habe nicht erfolgen können.
Verdachtsimmobilien-Kataster mit zehn städtischen Objekten
Im Verdachtsimmobilien-Kataster sind derzeit zehn städtische Objekte nachrichtlich eingetragen. Dabei handele es sich nicht um Gebäude mit einer Einstufung als Problemimmobilie, stellte die Verwaltung klar. Nur ein einziges dieser Gebäude steht unter Denkmalschutz: das Objekt Auf den Holln 1/3.
Für 2025 hatte die Stadt 10,7 Millionen Euro für den Unterhalt von städtischen Immobilien veranschlagt.
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