S-Bahn S1: Verwaltung erklärt häufige Ausfälle und vorzeitige Wendungen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Stadtverwaltung hat auf eine Anfrage der Grünen zu den häufigen Ausfällen der S-Bahn-Linie S1 geantwortet. Hauptursache sind infrastrukturbedingte Störungen im DB-Netz. Allein 2025 wendeten bereits etwa 300 Züge verspätungsbedingt am Hauptbahnhof.

Infrastrukturprobleme als Hauptursache

Die Verwaltung bestätigt in ihrer Antwort die von den Grünen beschriebenen Probleme: Die S1 kommt häufig verspätet am Hauptbahnhof an und wendet dann vorzeitig, um Folgeverspätungen zu vermeiden. Dies führt zu Ausfällen zwischen dem Hauptbahnhof und Dortmund.

Als Hauptgrund für die Störungen nennt DB Regio infrastrukturbedingte Probleme im DB-Netz mit 1.877 Fällen (Stand 13.09.2025), gefolgt von Fahrzeugstörungen und Personen im Gleis. Insgesamt kam es 2025 zu 4.915 „Störungen“ im gesamten S1-Netz, wobei etwa 300 Züge verspätungsbedingt in Bochum wendeten.

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Vielfältige Störungsursachen

Neben den Infrastrukturproblemen führt die Verwaltung eine lange Liste weiterer Störungsursachen auf, darunter:

  • Fahrzeug- und Personalmangel

  • Notarzt- und Feuerwehreinsätze

  • Vandalismus an Fahrzeugen und Infrastruktur

  • Störungen durch andere Züge des Regional-, Fern- und Güterverkehrs

  • Tiere und Gegenstände im Gleis


Die zentrale Lage in der Mitte des Ruhrgebiets macht Bochum besonders anfällig für Störungsauswirkungen. Von etwa 3.300 Ausfallereignissen betreffen circa 500 Fahrten ab Bochum und weitere 500 Fahrten bis Bochum.

Aktuelle Sperrung: Ressourcenmangel verhindert mehr Ersatzverkehr

Zur aktuellen Sperrung zwischen Dortmund und Essen erklärt die Verwaltung, dass nicht mehr S-Bahnen als Ersatzverkehr eingesetzt werden können, da nicht genug Fahrzeuge und Personal verfügbar sind. Bei der Beschilderung der Ersatzhaltestellen kommt es zu Problemen, weil nächtliche Baumaßnahmen unabhängig geplant werden und die Koordination schwierig ist.

Die Ersatzhaltestellen sind laut Verwaltung mit farbigen Leitlinien gekennzeichnet: Grünes Klebeband führt zur Position Richtung Essen, violette Streifen zur Position Richtung Dortmund/Witten.

Begrenzte Einflussmöglichkeiten der Stadt

Auf die Infrastrukturprobleme haben weder der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) noch die Eisenbahnverkehrsunternehmen direkten Einfluss. DB InfraGO arbeite daran, die Probleme zu lösen. Die ursprünglich geplante Trassenlage der S1 würde bei funktionsfähiger Infrastruktur alle pünktlichen Fahrten ermöglichen, so die Verwaltung.

Unterlagen

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