Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 04.12.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte sieht Handlungsbedarf bei der Ampelschaltung im Stadtbezirk. In einer Anfrage kritisiert Fraktionsvorsitzende Ida Paul zu kurze Grünphasen für Fußgänger und defekte Kontaktschleifen für Radfahrer.
Ampelphasen benachteiligen ältere Menschen
Die Linksfraktion macht auf ein Problem aufmerksam, das insbesondere ältere Menschen betrifft: Einige Ampelphasen seien so kurz geschaltet, dass Fußgänger die Straße nur im Laufschritt überqueren könnten. Dies stelle für ältere Menschen eine Zumutung dar, so Paul in ihrer Anfrage für die Bezirksvertretungssitzung am 4. Dezember 2025.
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Jetzt abonnierenUnfallgefahr durch ignorierte Ampeln befürchtet
Die Fraktionsvorsitzende warnt vor den Folgen der kurzen Schaltungen: Diese könnten dazu verleiten, Ampelphasen grundsätzlich zu ignorieren, was wiederum erhöhte Unfallgefahren nach sich ziehen könnte. Als weiteres Problem identifiziert die Fraktion defekte Kontaktschleifen, die bei Radfahrenden nicht auslösen.
Konkrete Fragen an die Verwaltung
In ihrer Anfrage an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke stellt Die Linke zwei spezifische Fragen: Zum einen will sie wissen, welche Fußgängerampeln im Zuständigkeitsbereich des Bezirks Bochum-Mitte weniger als 30 Sekunden Zeit zum Überqueren lassen. Zum anderen fragt sie nach Ampelanlagen, bei denen bekannt ist, dass Radfahrende Schwierigkeiten haben, den Kontakt auszulösen.
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