Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 28.04.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Nord | noch nicht beraten |
Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll 600 Euro für Gespräche mit Rechtsextremismus-Aussteigern am Heinrich-von-Kleist-Gymnasium bewilligen. Die drei Veranstaltungen fanden bereits im März im Rahmen einer Demokratiewoche statt.
Förderung für PRISMA-Projekt beantragt
Das Heinrich-von-Kleist-Gymnasium hat eine Förderung in Höhe von 600 Euro für die Durchführung von drei Gesprächen mit Aussteigern aus der rechtsextremen Szene beantragt. Die Veranstaltungen fanden an den Tagen 23., 25. und 26. März 2026 im Rahmen einer ganzen Woche zur Demokratieerziehung statt. Die Organisation erfolgte über das Programm PRISMA des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes.
Erfahrungsberichte von ehemaligen Extremisten
PRISMA ist ein Projekt des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, das sich mit der Biografie von Personen befasst, die im Extremismus verhaftet waren. Aussteiger und Aussteigerinnen aus dem Rechtsextremismus, dem Islamismus und dem auslandsbezogenen Extremismus arbeiten das von ihnen Erlebte bei Veranstaltungen mit Schülerinnen und Schülern auf.
Die Veranstaltungen bieten den Teilnehmenden einen hohen Erkenntniswert, da die Aussteiger sehr persönlich über ihre Lebenswege, ihre Einstiegsmotivationen, Erfahrungen in der Szene und andere einschneidende Erlebnisse berichten.
Mittel aus Demokratie-Budget verfügbar
Die Bezirksvertretung Nord hatte bereits mit Haushaltsbeschluss vom 24. September 2024 für Projekte zur Stärkung der Demokratie bezirkliche Mittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die Einzelmaßnahmen sollten durch entsprechende Anträge konkretisiert werden.
Der Antrag des Heinrich-von-Kleist-Gymnasiums wurde am 12. März 2026, noch vor den Veranstaltungen, gestellt. Die Bezirksvertretung Bochum-Nord wird über die Förderung am 28. April 2026 entscheiden.
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