Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 05.03.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Stadt will die problematische T-Kreuzung Overdyker Straße/Untere Heidestraße mit zusätzlichen Halteverboten und Absperrpfosten entschärfen. Die Umsetzung könnte bereits im Februar 2026 erfolgen.
Halteverbote sollen Busverkehr verbessern
Das Tiefbauamt hat in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde und der BOGESTRA konkrete Maßnahmen für den Kreuzungsbereich entwickelt. Auf der westlichen Fahrbahnseite der Overdyker Straße wird ein zusätzliches absolutes Halteverbot über 15 Meter Länge ab der Einmündung der Unteren Heidestraße eingerichtet. Das bereits bestehende Halteverbot auf der östlichen Seite bleibt unverändert.
Zusätzlich sollen Absperrpfosten das verkehrswidrige Parken auf dem westlichen Gehweg im Bereich des neuen Halteverbotes verhindern.
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Jetzt abonnierenÖffentlicher Nahverkehr als Priorität
Die Verwaltung begründet die Maßnahmen mit der Bedeutung der Buslinie 368, die das Plangebiet bedient. Diese verkehrt zu Spitzenzeiten im 15-Minuten-Takt und verbindet die Wohngebiete mit dem Hauptbahnhof und dem Ruhrpark. Häufig werden Busse an der T-Kreuzung durch parkende Fahrzeuge behindert, was den Fahrplan beeinträchtigt.
Vorgeschichte der Anfrage
Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte hatte bereits im August 2024 auf die unübersichtliche Verkehrssituation an der Kreuzung aufmerksam gemacht. In einer ersten Antwort vom Juni 2025 sah die Verwaltung noch keine Notwendigkeit für verkehrsregelnde Maßnahmen. Nach weiterer Beobachtung der Verkehrssituation und aufgrund der Bedeutung für den öffentlichen Nahverkehr änderte sich jedoch die Bewertung.
Die geplanten Maßnahmen sollen zeitnah, möglicherweise bereits im Februar 2026, umgesetzt werden.
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