Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 20.01.2026 | Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur | Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen. |
Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) bewertet die Einführung eines Busradars nach Wuppertaler Vorbild als grundsätzlich sinnvoll. Die technischen Voraussetzungen sind vorhanden, jedoch bestehen noch Herausforderungen bei der sicheren Datenübertragung.
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der STADTGESTALTER zur möglichen Einführung eines Busradars geantwortet. Hintergrund ist das System der Wuppertaler Stadtwerke (WSW), das Fahrgästen die Echtzeitposition aller Linienbusse anzeigt und damit einen erheblichen Informationsmehrwert bietet.
Positive Bewertung des Wuppertaler Modells
Die BOGESTRA erkennt die aktuelle Bedeutung eines solchen Systems grundsätzlich an und sieht die Einführung eines Busradars als sinnvoll an. Das Thema war bereits Bestandteil verschiedener Design-Thinking-Workshops der Mutti-App und wird als zunehmend nachgefragte Ergänzung zum ÖPNV eingestuft, die die Reiseplanbarkeit erhöht.
Die vorhandene Hardware-Infrastruktur, insbesondere die GPS-gestützten Positionierungssysteme, sind grundsätzlich vorhanden und könnten für eine entsprechende Anwendung genutzt werden.
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Jetzt abonnierenTechnische Herausforderungen bei der Umsetzung
Derzeit bestehen jedoch noch Schwierigkeiten, die Echtzeitdaten sicher an eine Kundenschnittstelle zu übermitteln. Gesucht wird eine Lösung, die eine stabile, zuverlässige und intuitiv nutzbare Informationsanzeige ermöglicht sowie eine einfache Integration in bestehende Mobilitätsplattformen erlaubt.
Laut Kundenwunsch sollte sich das Angebot optimalerweise nicht nur auf die BOGESTRA-eigenen Plattformen beschränken.
Straßenbahnen in Tunneln noch ungeklärt
Bezüglich der Frage nach dem Aufwand für die korrekte Positionserfassung von Straßenbahnen in den Tunneln kann die BOGESTRA derzeit keine genaue Einschätzung abgeben.
Insgesamt wird die Idee einer Echtzeit-Informationslösung von der BOGESTRA grundsätzlich begrüßt, wobei noch verschiedene Fragestellungen wie beispielsweise Kosten zu klären sind, bevor eine konkrete Umsetzung beschlossen werden kann. Ziel ist es, eine sowohl technisch machbare als auch wirtschaftlich vertretbare Lösung zu finden.
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