Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 04.12.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | Einstimmig nach Beschlussvorschlag Enthaltungen: 3 (AfD) |
Die Stadt plant die Einrichtung eines neuen Fußgängerübergangs in der Kreuzstraße. Das 43.500 Euro teure Projekt soll die Verkehrssicherheit verbessern und barrierefreie Querungsmöglichkeiten schaffen. Die Umsetzung ist für das erste Halbjahr 2026 vorgesehen.
Bürgeranliegen führt zu Planungsinitiative
Auf Wunsch aus der Bevölkerung hat die Stadtverwaltung eine Planung für einen Fußgängerübergang in der Kreuzstraße erarbeitet. Der Vorschlag wird von der Verwaltung als sinnvoll bewertet und soll nun den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden.
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Jetzt abonnierenSchwierige Querungssituation vor Ort
Derzeit ist die Straßenquerung auf Höhe des Zugangs zur Fußgängerunterführung Richtung Hermannshöhe für Fußgänger problematisch. Parkende Autos erschweren die Sicht erheblich. Zusätzlich verschärft wird die Situation durch unzureichende Gehwege: In eine Richtung grenzt nur ein sehr schmaler Gehweg an, in die andere Richtung fehlt er ganz.
Verbesserungen durch Umbaumaßnahmen
Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, plant die Stadt den Seitenraum vorzuziehen. Gleichzeitig sollen im Sinne der Barrierefreiheit taktile Elemente für sehbehinderte Menschen ergänzt werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich drei Wochen dauern.
Finanzierung aus Barrierefreiheits-Programm
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf schätzungsweise 43.500 Euro. Die erforderlichen Mittel stehen im Doppelhaushalt 2025/26 auf dem Sammel-PSP-Element „Barrierefreiheit Gehwege“ zur Verfügung. Die jährlichen Folgekosten durch Abschreibungen und Zinsen werden mit jeweils rund 1.000 Euro kalkuliert.
Beratung in den Gremien
Die Beschlussvorlage wird zunächst am 4. Dezember 2025 in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte angehört. Die endgültige Entscheidung trifft der Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur zu einem noch nicht terminierten Zeitpunkt.
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