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Grummer Teiche: Verzögerungen bei Umgestaltung wegen Regenüberläufen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Die Umgestaltung der Grummer Teiche verzögert sich weiter. Der zweite Bauabschnitt pausiert derzeit wegen Arbeiten an Regenüberläufen und soll erst im Frühjahr 2027 abgeschlossen werden. Die Verwaltung beantwortet Fragen der SPD-Fraktion zu Zeitplan, Kunst im öffentlichen Raum, Hundewiese und Beleuchtung.

Bauarbeiten verzögern sich bis 2027

Die ursprünglich bis 2025 geplante Fertigstellung der Grummer Teiche verschiebt sich erneut. Der zweite Bauabschnitt von der Bergstraße bis zur Tenthoffstraße pausiert aktuell, da der Regenüberlauf an der Tenthoffstraße umgebaut werden muss. Die Fertigstellung wird nach derzeitigem Stand erst im Frühjahr 2027 erwartet.

Der erste Bauabschnitt vom Tipulusteich bis zur Bergstraße wurde bereits im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Für Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 ist der Baustart für drei weitere Regenüberläufe geplant: an der Heideller Straße, im Bereich Harpener Feld sowie am Rottmannsteich.

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Kunst im öffentlichen Raum bisher nicht berücksichtigt

Auf die Frage der SPD-Fraktion nach künstlerischen Elementen teilt die Verwaltung mit, dass Kunst im öffentlichen Raum bei der bisherigen Umgestaltung nicht berücksichtigt wurde. Grundsätzlich bestehe aber die Möglichkeit, künstlerische Elemente einzubinden, sofern ein überzeugendes und stimmiges Konzept vorliege.

Hundewiese bleibt in aktuellem Zustand

Die im dritten Bauabschnitt vorgesehene Freilaufwiese für Hunde soll nicht eingezäunt werden. Die Verwaltung verweist darauf, dass die rund 650 Quadratmeter große Fläche deutlich unter den empfohlenen Mindeststandards von 1.000 Quadratmetern liegt. Da keine geeigneten alternativen Standorte in Grumme zur Verfügung stehen, soll die bestehende Hundewiese in ihrem aktuellen Zustand beibehalten werden.

Keine zusätzliche Beleuchtung geplant

Eine weitere Beleuchtung des Emscher-Park-Radwegs bis zur Vierhausstraße ist nicht geplant. Umfangreiche Kartierungen zeigten, dass das Grummer Bachtal von verschiedenen Fledermausarten genutzt wird, die unterschiedlich auf künstliches Licht reagieren. Daher wird in den naturnahen Bereichen weiterhin auf Beleuchtung verzichtet. Mit der südlich verlaufenden Josephinenstraße stehe eine durchgehend beleuchtete Alternativroute zur Verfügung.

Unterlagen

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