Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 22.01.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte will von der Verwaltung wissen, wie es mit dem Schrottplatz In der Provitze weitergeht. Der umstrittene Betrieb im Stadtteil Hofstede hat Ende 2025 augenscheinlich seinen Betrieb eingestellt.
Jahrelange Lärmbelastung für Anwohner
Seit vielen Jahren sorgte der Schrotthändler In der Provitze für Unmut in der Nachbarschaft. Nach Darstellung der SPD verärgerte der Betrieb bewusst die Anwohner durch Krach und Lärm. Das regelmäßige Überschreiten der Betriebsgenehmigung, der Grenzwerte und Arbeitszeiten habe den Anwohnern das alltägliche Leben erheblich erschwert. Grundlage der Betriebsführung war eine Genehmigung für einen Vorgängerbetrieb aus den 1970er Jahren.
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Jetzt abonnierenFünf Fragen an die Verwaltung
In ihrer Anfrage für die Bezirksvertretungssitzung am 22. Januar 2026 stellt die SPD-Fraktion unter Federführung von David Schnell fünf konkrete Fragen:
Die Fraktion möchte zunächst wissen, welche Erkenntnisse die Stadtverwaltung zur Aufgabe des Schrottgewerbes hat und ob der Betreiber seine Genehmigung zurückgegeben hat. Außerdem interessiert sie, welche rechtlichen Möglichkeiten bestehen, um eine erneute Ansiedlung eines Schrotthandels an diesem Standort zu verhindern.
Betonbruch und GMU-Areal im Fokus
Weitere Fragen betreffen den Umgang mit unrechtmäßig aufgeschüttetem Betonbruch sowie die Zukunftsperspektiven für das gesamte ehemalige GMU-Areal. Die SPD fordert eine schriftliche Beantwortung ihrer Anfrage.
Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird sich in ihrer nächsten Sitzung mit der Thematik befassen müssen.
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