Schlagwort: Feuerwehr

  • UWG fragt nach Problemen bei Freiwilliger Feuerwehr Günnigfeld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die UWG-Fraktion wendet sich mit einer Anfrage an Oberbürgermeister Jörg Lukat wegen anhaltender Unstimmigkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr Günnigfeld. Von 37 Feuerwehrleuten haben sich 13 beurlauben lassen.

    Konflikte belasten Feuerwehr-Arbeit

    Die Stadtratsfraktion UWG Freie Bürger macht in ihrer Anfrage zur Ratssitzung am 7. Mai 2026 auf anhaltende Probleme im Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Günnigfeld aufmerksam. Laut den Ratsherren Tim Pohlmann und Jens Lücking haben sich die Schwierigkeiten vom Wechsel in der Löschzugführung bis zur Jubiläumsfeier zugespitzt, sodass die Probleme mehr im Vordergrund stehen als die eigentliche Feuerwehrarbeit.

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    Ein Drittel der Mitglieder beurlaubt

    Besonders schwerwiegend bewerten die Anfragsteller, dass sich von insgesamt 37 Feuerwehrleuten aktuell 13 haben beurlauben lassen. Dies entspricht etwa einem Drittel der Mannschaft. Die UWG bezieht sich dabei auf persönliche Gespräche und einen WAZ-Artikel vom 3. Mai 2026.

    Fünf konkrete Fragen an die Verwaltung

    In ihrer schriftlichen Anfrage stellt die UWG folgende Fragen:

    • Wie kann bei einem Ausfall von einem Drittel der Mitglieder die Einsatzfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in Günnigfeld gewährleistet werden, obwohl die Stadt kein Sicherheitsproblem sieht?
    • Warum wurde nicht frühzeitig nach einer für beide Seiten tragfähigen Lösung gesucht?
    • Soll die Arbeit des Kameradschaftsvereins fortgeführt werden, nachdem ihm die Zusammenarbeit aufgekündigt wurde?
    • Was war ausschlaggebend dafür, ausschließlich am neuen Förderverein festzuhalten statt parallel mit dem Kameradschaftsverein zusammenzuarbeiten?
    • Wie gedenkt der Oberbürgermeister künftig mit dem Ehrenamt umzugehen, nachdem durch den Ausschluss des Kameradschaftsvereins und ein Hausverbot gegen dessen Vorsitzenden das Ehrenamt beschädigt wurde?

    Traditioneller Verein ausgeschlossen

    Nach Darstellung der UWG wurde dem Kameradschaftsverein die Zusammenarbeit aufgekündigt, obwohl dieser und seine Mitglieder „in langer Tradition eine tragende Säule der Gesellschaft auch im Stadtteil Günnigfeld“ seien. Gegen den Vorsitzenden des Kameradschaftsvereins wurde zudem ein Hausverbot ausgesprochen.

    Die Fraktion fordert eine schriftliche Beantwortung ihrer Fragen durch die Stadtverwaltung.

  • Neubau der Feuerwache Langendreer kommt frühestens 2027

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.03.2026Bezirksvertretung Bochum-OstDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die Verwaltung informiert über den Sachstand beim geplanten Neubau der Feuerwache für die Löscheinheit 33. Die Machbarkeitsstudie soll im dritten Quartal 2026 abgeschlossen werden, ein Planungsbeschluss ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Die Gesamtkosten werden auf rund 10 Millionen Euro geschätzt.

    Die SPD-Bezirksfraktion hatte in der Bezirksvertretung Bochum-Ost nach dem aktuellen Stand des geplanten Neubaus der Feuerwache Langendreer gefragt. Das bestehende Haupthaus der Löscheinheit 33 am Ambergweg weist erhebliche Mängel auf, darunter eine fehlende Ausfahrtsfläche, bauliche Schäden mit Rissen und zeitweise erforderliche provisorische Abstützungen. Zudem ist die Einheit auf mehrere Standorte aufgeteilt, was langfristig keine tragfähige Lösung darstellt.

    Machbarkeitsstudie verzögert sich

    Die Machbarkeitsstudie für den Neubau an der Alte Weststraße 26 wird derzeit durch die Zentralen Dienste erstellt. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Die Bearbeitung hat sich laut Verwaltung verzögert, da ein besonderes Augenmerk auf eine möglichst weitgehende Kostenreduzierung gelegt wird. Dazu werden verschiedene Bauausführungen hinsichtlich Kosten und Funktionalität bereits im Rahmen der Machbarkeitsstudie miteinander verglichen.

    Darüber hinaus erfordert das Grundstück einen erhöhten Abstimmungsbedarf mit den zuständigen Ämtern bezüglich der Herrichtung des Baugrunds sowie der verkehrlichen Anbindung an das öffentliche Straßennetz.

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    Planungsbeschluss für 2027 geplant

    Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie erfolgt ein Vergleich der untersuchten Bauarten. Darauf aufbauend wird ein verwaltungsinterner Entscheidungsprozess zur Festlegung der zu planenden Bauausführung durchgeführt. Der Planungsbeschluss wird – vorbehaltlich des Ergebnisses der Machbarkeitsstudie – schnellstmöglich angestrebt und für das zweite Quartal 2027 geplant.

    Finanzierung noch nicht im Haushalt verankert

    Eine verbindliche Terminierung des Baubeginns ist erst nach erfolgtem Planungsbeschluss möglich. Zeitliche Einschätzungen hängen insbesondere von der Vergabe, Förder- und Genehmigungslagen sowie den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie ab.

    Die Machbarkeitsstudie ist im Haushaltsjahr 2026 veranschlagt. Eine belastbare Kostenprognose wird frühestens Ende April 2026 erwartet. Eine verlässliche finanzielle Gesamtplanung ist aus Sicht der Verwaltung erst nach Vorliegen der finalen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie möglich. Die vorläufigen, voraussichtlichen Projektkosten werden daher erst im Haushalt 2028 ff. berücksichtigt. Aktuell wird, vorbehaltlich der Machbarkeitsstudie, mit Gesamtkosten von rund 10 Millionen Euro gerechnet.

    Regelmäßige Information zugesagt

    Die Verwaltung sagte zu, die Bezirksvertretung zukünftig zu wesentlichen Meilensteinen des Projektes zu informieren. Die SPD-Fraktion hatte eine kleinschrittige, regelmäßige Unterrichtung gefordert, da sie das Projekt als zentral für den Brandschutz und das Ehrenamt betrachtet.