Schlagwort: Gehwege

  • Gehwegsanierung am Freigrafendamm verzögert sich bis Ende 2026

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Mitte(S. auch Protokollierung „Vor Eintritt in die Tagesordnung“) Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die seit Jahren geplante Erneuerung des mittleren Gehwegs am Freigrafendamm zwischen Immanuel-Kant-Straße und Liebfrauenstraße wird sich weiter verzögern. Zunächst müssen die Stadtwerke Leerrohre verlegen, bevor die Gehwegsanierung beginnen kann.

    Arbeiten beginnen im dritten Quartal 2026

    Die Verwaltung befindet sich derzeit in intensiven Abstimmungsgesprächen mit den Stadtwerken Bochum. Nach aktuellem Stand sollen zunächst Leerrohre im Mittelbereich verlegt werden, die der späteren Umverlegung der Stromleitungen aus dem nördlichen Gehweg dienen. Diese Stromleitungen stehen der geplanten Neuverlegung der Wasserleitung im Wege.

    Der Beginn der Leerrohrverlegung ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Die Dauer der Maßnahme lässt sich jedoch nicht verlässlich prognostizieren, da der notwendige Aufwand zum Schutz der vorhandenen Baumwurzeln erst während der Durchführung eingeschätzt werden kann. Die Straßenbauarbeiten sollen jedoch noch bis Ende 2026 vollständig abgeschlossen werden.

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    Schutz der Baumwurzeln als Herausforderung

    Die SPD-Fraktion hatte nachgefragt, wie sich die Arbeiten an den Wasserleitungen auf die unter Naturschutz stehende Baumallee auswirken werden. Die Verwaltung teilte mit, dass die Arbeiten unter Begleitung des Grünflächenamtes ausgeführt werden. Vorgesehen sind verschiedene Auflagen wie der Einsatz eines Saugbaggers sowie eine Wurzel- und Kronenbehandlung.

    Die ursprünglich für Herbst 2022 geplante Gehwegsanierung war bereits mehrfach verschoben worden, da eine tiefgreifende Erneuerung massive Eingriffe in den Wurzelbereich der beidseitig vorhandenen Bäume bedeuten würde.

    Nur verkehrssichere Instandhaltung bis zur Sanierung

    Auf die Frage nach vorübergehenden Maßnahmen für eine bessere Nutzbarkeit durch Menschen mit Rollatoren und Kinder mit Laufrädern erklärte die Verwaltung, dass eine kostenintensivere Sanierung aus wirtschaftlichen Gründen keinen Sinn mache. Der technische Betrieb werde den Gehweg bis zum Beginn der Stadtwerke-Maßnahmen in einem verkehrssicheren, wenn auch nicht sehr komfortablen Zustand unterhalten.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hatte die Erneuerung des Gehwegs bereits am 3. Dezember 2020 einstimmig beschlossen.

  • CDU-Fraktion fordert barrierefreie Gehweggestaltung auf dem Dahlacker

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte beantragt eine Prüfung zur Verbesserung der Gehwegsituation auf dem Dahlacker 15-21. Durch den Erwerb angrenzender Grundstücksteile sollen die Gehwege verbreitert werden, ohne den vorhandenen Baumbestand zu gefährden.

    Prüfauftrag für Bestandsaufnahme und Flächenerwerb

    Die Verwaltung soll nach dem Willen der CDU-Fraktion den Zustand der Gehwege auf dem Dahlacker 15-21 überprüfen und eine Bestandsaufnahme der beschädigten und zu schmalen Gehwegabschnitte durchführen. Dabei soll geprüft werden, ob Teilflächen der angrenzenden Grundstücke erworben werden können, um eine Verbreiterung zu ermöglichen. Die Verwaltung soll entsprechende Gespräche mit der Eigentümerin führen.

    Bei einer positiven Bewertung der Verbreiterungsmöglichkeiten soll eine Verwaltungsvorlage erstellt und der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Eine zentrale Vorgabe ist dabei der vorrangige Erhalt des vorhandenen Baumbestands – Fällungen sollen nach Möglichkeit vermieden werden.

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    Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen sicherstellen

    Die CDU-Fraktion begründet ihren Antrag mit der aktuellen Situation vor Ort: Der Gehweg sei an mehreren Stellen beschädigt und so schmal, dass er für hochbetagte Personen mit Rollstuhl oder Rollatoren sowie Eltern mit Kinderwagen ein erhebliches Hindernis darstelle. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sei eine zentrale Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und Mobilität aller.

    Nachhaltige Lösung ohne Baumverluste

    Eine Fällung der vorhandenen Bäume würde das Problem laut Antragsteller nicht lösen. Selbst bei Neuanpflanzungen und neuen Baumscheiben bliebe der verfügbare Gehweg zu schmal für eine barrierefreie Nutzung. Der Erwerb weniger Quadratmeter der angrenzenden Liegenschaften und deren Umwandlung in Gehwegflächen stelle eine sinnvolle und nachhaltige Lösung dar, die sowohl die Mobilität sicherstelle als auch den Baumbestand schütze.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.

  • Verwaltung sieht keine Probleme bei Gehwegbeleuchtung im Stadtparkviertel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Das Tiefbauamt weist Kritik an der Beleuchtung von Gehwegen im Stadtparkviertel zurück. Die Straßenbeleuchtung entspreche den geltenden Normen, lediglich in der Lessingstraße sei ein technischer Fehler aufgetreten, der behoben werde.

    Anfrage zu schwacher Gehwegbeleuchtung

    Die Stadtgestalter und Volt-Fraktion hatten in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte auf Bürgerbeschwerden über schlecht ausgeleuchtete Gehwege im Stadtparkviertel hingewiesen. Während die Fahrbahnen gut beleuchtet seien, lägen die Gehwege oft im Dunkeln. Dies gefährde insbesondere seh- und mobilitätseingeschränkte Menschen.

    Die Fraktion verwies auf rechtliche Verkehrssicherungspflichten der Stadt sowie auf Sicherheitskonzepte, die bessere Beleuchtung als kriminalpräventive Maßnahme empfehlen. Bereits 2019 sei ein Beleuchtungskonzept angeregt worden, erst 2023 habe die Stadt einen Lichtaktionsplan in Auftrag gegeben.

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    Verwaltung beruft sich auf technische Normen

    Das Tiefbauamt begründet die unterschiedliche Ausleuchtung von Fahrbahn und Gehweg mit der DIN-Norm EN 13201, nach der Gehwege nicht so hell beleuchtet werden müssten wie Straßen. Die Straßen im Stadtparkviertel entsprächen dieser Norm.

    Zu möglichen Folgen für Geschlechtergerechtigkeit, Kriminalprävention oder Inklusion lägen der Verwaltung keine Erkenntnisse vor. Da die Anlagen den aktuellen technischen Normen entsprächen, seien keine weiteren Anpassungen geplant.

    Nur Lessingstraße wird nachgebessert

    Lediglich in der Lessingstraße räumt die Verwaltung einen Fehler bei der lichttechnischen Berechnung ein, der „in Kürze“ behoben werden soll. Für andere Bereiche wird auf ein Problem bei stärkerer Gehwegbeleuchtung hingewiesen: Diese würde zu einer Aufhellung der Fassaden und möglicherweise zur Blendung der Anwohnenden führen.

    Lichtaktionsplan ohne Einfluss auf Gehwege

    Der bereits beauftragte Lichtaktionsplan befindet sich noch in verwaltungsinterner Abstimmung. Die Politik soll informiert werden, sobald Ergebnisse vorliegen. Auf die Gehwegbeleuchtung werde der Plan voraussichtlich keinen Einfluss haben, da diese „klar definierten, rechtlichen Vorgaben folgen muss“.

  • CDU fragt nach Grünschnitt an der Tippelsberger Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    17.06.2021Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion macht auf überwucherte Gehwege an der Tippelsberger Straße aufmerksam und fordert zeitnahe Pflegemaßnahmen.

    Problem mit zugewachsenen Gehwegen

    Zwischen Zillertalstraße und Hiltroper Straße ragt das Gebüsch an der Tippelsberger Straße in den Bürgersteig hinein. Dies stellt ein besonderes Problem dar, da in diesem Straßenabschnitt ohnehin nur ein schmaler Gehweg auf einer Straßenseite vorhanden ist.

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    Anfrage zur zeitnahen Lösung

    Die CDU-Fraktion hat daher eine Anfrage an die Bezirksvertretung Bochum-Mitte gestellt und möchte wissen, wann ein Grünschnitt oder Mähen im betroffenen Bereich der Tippelsberger Straße erfolgen wird.

    Die Anfrage wurde von David Schary für die CDU-Fraktion eingereicht und soll in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 17. Juni 2021 behandelt werden.