Schlagwort: Germanenviertel

  • Quartiersfonds Germanenviertel: Verwaltung wartet auf Projektanträge

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der UWG Freie Bürger zur Aufwertung des Germanenviertels geantwortet. Konkrete Projekte können erst nach Eingang von Anträgen durch Eigentümer und Bewohner umgesetzt werden. Eine Jury wird derzeit gebildet.

    Noch keine konkreten Maßnahmen geplant

    Auf die Frage nach konkreten Planungen und Terminplänen für 2026 antwortet das Amt für Stadtplanung und Wohnen, dass die Projekte und Maßnahmen im Rahmen des Quartiersfonds abhängig von den durch Eigentümer und Bewohner eingebrachten Projektanträgen sowie der Entscheidung der Jury seien. Bisher wurden noch keine Projektanträge eingereicht.

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    Sauberkeit und Verkehr nicht Teil des Quartiersfonds

    Im Rahmen des Quartiersfonds ist seitens der Stadt keine Verbesserung der Sauberkeit und des Verkehrs vorgesehen. Für die Sauberkeit wurde den Hausverwaltungen beim letzten „Dialog Germanenviertel“ das Projekt „Standplatz Pro“ der USB Bochum GmbH vorgestellt, bei dem feste Plätze und Abholzeiten für Sperrmüll festgelegt werden. Da hierbei Privatverträge abgeschlossen werden, liegt die Initiative bei den Eigentümern.

    Bezüglich des Verkehrs fand eine Verkehrsüberwachung am Sachsenring statt, bei der keine erheblichen Überschreitungen festgestellt wurden, sodass aus Sicht der Verwaltung kein Handlungsbedarf besteht.

    Jury wird derzeit gebildet

    Die für den Quartiersfonds zuständige Jury wird derzeit gebildet, weshalb noch keine Beiratssitzungen stattgefunden haben. Auch Beratungen über konkrete Maßnahmen wurden noch nicht durchgeführt, da keine Projektanträge vorliegen.

    Öffentlichkeitsarbeit geplant

    Die potenziellen Antragsteller – Eigentümer, Bewohner und Hausverwaltungen – sollen über direkte Anschreiben informiert werden. Zusätzlich sind eine Pressemitteilung und eine Seite auf www.bochum-mitgestalten.de geplant.

    Berichterstattung erst 2027

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird laut Beschlussvorlage erst im ersten Quartal 2027 über die geförderten und durchgeführten Projekte informiert. Eine zusätzliche mündliche Berichterstattung erübrigt sich nach Ansicht der Verwaltung durch die schriftliche Antwort.

  • Quartiersfonds für das Germanenviertel in Wattenscheid geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei 1 Enthaltung (Die LINKE.)

    Die Bezirksvertretung Wattenscheid soll am 9. Dezember über die Einführung eines Quartiersfonds im Germanenviertel entscheiden. Mit 40.000 Euro sollen Projekte zur Aufwertung des Quartiers gefördert werden, die von Eigentümern und Bewohnern selbst umgesetzt werden.

    Hintergrund und Ziele des Quartiersfonds

    Der geplante Quartiersfonds orientiert sich an den bereits seit 2011 erfolgreich eingesetzten Stadtteilfonds in den Stadterneuerungsgebieten. Da die Verwaltung auf den privaten Grundstücksflächen im Germanenviertel nicht tätig werden kann, sollen die Eigentümer und Bewohner selbst aktiv werden.

    Die Ziele des Fonds sind die Aktivierung und Stärkung des Engagements der Anwohner, die Förderung der Kooperation und Vernetzung sowie die Attraktivierung und Gestaltung der Außenflächen im Quartier. Gefördert werden sollen beispielsweise die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen für private Außenflächen, kleinere Veranstaltungen, Kultur-, Kinder- und Jugendarbeit oder Kunstaktionen als Mitmachaktionen.

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    Antragsberechtigung und Beirat

    Antragsteller können alle Eigentümer, Bewohner und von Eigentümern beauftragte Hausverwaltungen sowie Vereine und Institutionen sein, die sich für das Quartier einsetzen wollen. Ein Beirat als lokales Vergabegremium soll über die eingereichten Projektvorschläge entscheiden.

    Der Beirat soll aus zehn Einzeleigentümern und den vier größten Immobilieneigentümern zusammengesetzt werden. Die Auswahl der Einzeleigentümer erfolgt über ein Interessensbekundungsverfahren und gegebenenfalls über ein Losverfahren.

    Geschäftsführung und Finanzierung

    Die Geschäftsführung des Quartiersfonds liegt für 2026 zunächst beim Amt für Stadtplanung und Wohnen. Diese umfasst die organisatorische Abwicklung, die Organisation der Beiratssitzungen, Berichterstattung über geförderte Projekte und begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

    Über das Jahr 2026 hinaus soll die Geschäftsführung auf die Akteure im Quartier übertragen werden, um selbstragende Strukturen zu entwickeln. Langfristig sollte der Quartiersfonds aus Privatmitteln finanziert werden, da es sich um Privateigentum handelt und eine dauerhafte Finanzierung aus öffentlichen Mitteln dem Ziel der Eigenverantwortung entgegenstehen würde.

    Für 2026 stehen 40.000 Euro zur Verfügung, die von der Bezirksvertretung Wattenscheid bereitgestellt werden. Über die geförderten Projekte wird die Bezirksvertretung im ersten Quartal 2027 informiert.