Schlagwort: Lohrheidestadion

  • UWG fragt nach besserer ÖPNV-Anbindung des Lohrheidestadions

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe UWG Freie Bürger-BSW fordert eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung zum Lohrheidestadion. Die Buslinie 365 fährt das Stadion sonntags nicht an, obwohl dort regelmäßig Fußballspiele stattfinden.

    Keine Busanbindung an Spieltagen

    Die Buslinie 365 der Bogestra bedient das Lohrheidestadion werktags regulär, sonntags jedoch nicht. Diese Regelung besteht bereits seit vielen Jahren. Gleichzeitig finden insbesondere sonntags regelmäßig Fußballspiele und Wettkämpfe im Lohrheidestadion statt, darunter Spiele der VfL-Frauen oder von Wattenscheid 09. Nach Angaben der UWG wird die Lohrheide über das Jahr betrachtet an mindestens jedem zweiten Sonntag sportlich genutzt.

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    Anfrage nach Renovierung des Stadions

    Vor dem Hintergrund der umfassenden Renovierung und der gestiegenen Bedeutung des Stadions hält die Ratsgruppe eine verbesserte ÖPNV-Anbindung für angemessen und notwendig. Insbesondere an Spiel- und Veranstaltungstagen sollte die Linie 365 das Lohrheidestadion auch sonntags bedienen, um Besucherinnen und Besuchern eine verlässliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die UWG Freie Bürger-BSW richtet drei Fragen an die Verwaltung:

    • Kann die sonntägliche Anbindung des Lohrheidestadions durch die Linie 365 dauerhaft eingerichtet werden?
    • Ist zumindest an Veranstaltungs- und Spieltagen eine entsprechende Bedienung möglich?
    • Wie möchten die Stadt und die Bogestra die Erreichbarkeit des modernisierten Stadions künftig verbessern?

    Die Anfrage von Ratsmitglied Jens Lücking ist für die 3. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 vorgesehen. Die UWG bittet um schriftliche Beantwortung.

  • Verwaltung erklärt Trainingssituation des TV Wattenscheid 01

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung räumt Einschränkungen der Trainingsmöglichkeiten für die Spitzenathleten des TV Wattenscheid 01 ein und verweist auf alternative Trainingsanlagen. Ein konkretes Personalkonzept für den Stadionbetrieb nach den FISU World University Games steht noch aus.

    Eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten durch Bauarbeiten

    Die Verwaltung bestätigt in ihrer Antwort auf eine CDU-Anfrage, dass die Trainingssituation des TV Wattenscheid 01 in den vergangenen Monaten aufgrund von Bauarbeiten im Lohrheidestadion und den Vorbereitungen auf die FISU World University Games beeinträchtigt war. Auch künftig seien Einschränkungen bei größeren Leichtathletikveranstaltungen wie den Deutschen Meisterschaften nicht vollständig zu vermeiden.

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    Alternative Trainingsanlagen verfügbar

    Als Ausweichmöglichkeiten für Großveranstaltungen im Sportpark Lohrheide führt die Verwaltung die Trainingsanlagen am Olympiastützpunkt sowie weitere Leichtathletikanlagen im Stadtgebiet an. Kaderathletinnen und Kaderathleten könnten zudem auf Trainingsanlagen an anderen Bundes- und Landesleistungsstützpunkten, beispielsweise in Dortmund, ausweichen.

    Personalkonzept noch nicht finalisiert

    Für die Zeit nach den FISU World University Games plant die Stadtverwaltung den Einsatz eines festen Stammpersonals für die Organisation und Betreuung des Trainings- und Veranstaltungsbetriebs. Dieses könne bei Bedarf durch weitere städtische oder externe Dienstleister ergänzt werden. Das konkrete Personalkonzept sei jedoch noch nicht finalisiert.

    Hintergrund der Anfrage war ein Bericht des TV Wattenscheid 01 in der Lokalzeit Ruhr des WDR am 26. Juni 2025, in dem der Verein über Einschränkungen der Trainingsmöglichkeiten für seine Spitzenathleten berichtet hatte.

  • Verwaltung lehnt Änderung der blauen Bestuhlung im Lohrheidestadion ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    20.01.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum sieht keinen Anlass, die blaue Bestuhlung des Lohrheidestadions den schwarz-weißen Vereinsfarben der SG Wattenscheid 09 anzupassen. Die Verwaltung begründet dies mit funktionalen und wirtschaftlichen Aspekten sowie dem multifunktionalen Charakter der städtischen Sportstätte.

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid hatte in ihrer Sitzung am 9. Dezember 2025 die Farbwahl der Bestuhlung im modernisierten Lohrheidestadion kritisch hinterfragt. Nun liegt die ausführliche Antwort der Sportverwaltung vor.

    Gesamtkosten nicht einzeln bezifferbar

    Auf die Frage nach den Kosten für die 5.033 Sitze verweist die Verwaltung darauf, dass die Bestuhlung Teil der Gesamtmaßnahme „Modernisierung und Umbau Lohrheidestadion“ ist. Das Projekt wurde an einen Totalunternehmer vergeben, wodurch eine isolierte Herauslösung einzelner Kostenpositionen vertraglich und abrechnungstechnisch nicht möglich sei. Das Stadion verfügt nach Abschluss der Maßnahme über rund 8.000 Sitzplätze.

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    Funktionale statt vereinsbezogene Farbwahl

    Die Sitzschalen sind in zwei blauen und zwei grauen Farbtönen gehalten. Diese Farbwahl orientiere sich nicht an Vereinsfarben, sondern an gestalterischen und funktionalen Kriterien der Gesamtanlage, erklärt die Sportverwaltung. Entscheidend sei die optische Wirkung im Zusammenspiel der blauen Leichtathletik-Laufbahn, dem grünen Rasen und den grauen Betonelementen der Tribünen gewesen. Die Kombination aus Blau und Grau habe sich auch nach positiven Rückmeldungen der Medienanstalten als geeignetster Kontrast erwiesen.

    Stadion als multifunktionale Sportstätte

    Die Farbgestaltung wurde im Rahmen der Gesamtplanung durch die Stadt in Abstimmung mit den beauftragten Fachplanern festgelegt. Dabei sei ausschlaggebend gewesen, dass das Lohrheidestadion eine städtische Sport- und Veranstaltungsstätte mit Mehrfachnutzung und kein vereinseigenes Stadion sei. Die neutrale Gestaltung für eine multifunktionale Nutzung stand im Vordergrund.

    Austausch wirtschaftlich nicht vertretbar

    Alternativen wie eine Neubeschaffung in den Vereinsfarben Schwarz und Weiß wurden nicht erwogen. Ein solcher Schritt würde zusätzliche Kosten verursachen, ohne einen funktionalen Mehrwert zu bieten, und wäre im Rahmen eines pauschal vergebenen Gesamtauftrags weder wirtschaftlich noch förderrechtlich vertretbar.

    Die Verwaltung betont die Bedeutung der SG Wattenscheid 09 für den Stadtteil und den Sportstandort Wattenscheid, verweist jedoch darauf, dass das Lohrheidestadion eine übergeordnete, städtische Sportstätte mit Nutzung durch mehrere Vereine sowie nationale und internationale Verbände sei.

    Zum vorgeschlagenen Austausch von Sitzen in der Fankurve stellt die Verwaltung klar, dass die Fankurve für Heimfans im Süden des Stadions nicht bestuhlt, sondern als Stehplatzbereich ausgeführt ist. Entsprechend existierten dort keine Sitze, die ausgetauscht oder verlegt werden könnten.