Schlagwort: Radschnellweg

  • Radschnellweg und Erzbahntrasse sollen besser verbunden werden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Stadt plant bauliche Verbesserungen an der Darpestraße, um eine sichere Verbindung zwischen dem Radschnellweg Ruhr und der Erzbahntrasse zu schaffen. Das Projekt kostet rund 45.500 Euro und soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 umgesetzt werden.

    Neue Pläne nach jahrelangen Verzögerungen

    Bereits 2019 hatte die Politik eine bessere Anbindung der Erzbahntrasse im Bereich der Darpestraße gefordert. Damals schlug die Verwaltung diagonale Wegesperren vor, die jedoch nie umgesetzt wurden. Inzwischen haben sich die fachlichen Anforderungen geändert – die ursprünglich geplanten Wegesperren gelten unter den aktuellen Vorgaben für Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit als problematisch.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Radfahrstreifen statt Schutzstreifen

    Das neue Konzept sieht umfangreichere Maßnahmen vor: In Fahrtrichtung zur Erzbahntrasse (bergauf) soll ein Radfahrstreifen den bisherigen Schutzstreifen ersetzen. Dies bietet Radfahrenden bei geringeren Geschwindigkeiten eine sicherere und geschützte Führung.

    In Gegenrichtung zum Radschnellweg (bergab) werden Radfahrende künftig im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt, da die höheren Geschwindigkeiten eine sichere Integration in den fließenden Verkehr ermöglichen. Die bestehende Freigabe des Gehwegs für den Radverkehr bleibt als Alternative erhalten.

    Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen

    Parallel konnten langwierige Verhandlungen über die Nutzung eines angrenzenden Grundstücks erfolgreich abgeschlossen werden. Dies ermöglicht eine deutlich verbesserte bauliche Anbindung der Erzbahntrasse. Der Radverkehr soll von der Fahrbahn in den Seitenraum und weiter zur Erzbahntrasse geleitet werden. Der zusätzlich geschaffene Raum dient dazu, verschiedene Verkehrsströme zu entzerren.

    Zehn Tage Bauzeit geplant

    Die Verwaltung begründet die Maßnahme mit der Verkehrsfreigabe des Radschnellweg-Abschnitts A1 im August 2025. Um die Potenziale dieser hochwertigen Infrastruktur auszuschöpfen, sei eine sichere und verständliche Verbindung zur Erzbahntrasse erforderlich.

    Die Umsetzung ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant und soll etwa zehn Tage dauern. Die Kosten teilen sich auf in rund 20.500 Euro für Markierung und Beschilderung sowie 25.000 Euro für Asphalt- und Tiefbauarbeiten.

    Beratung in den Gremien

    Über die Vorlage berät zunächst am 23. April die Bezirksvertretung Bochum-Mitte. Die endgültige Entscheidung trifft am 27. Mai der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur.

  • Grüne fordern Aufnahme der RS1-Zuwegung in Straßenreinigungssatzung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.12.2025Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidEinstimmig nach Beschlussvorschlag bei 4 Enthaltungen (AfD)

    Die Grünen in der Bezirksvertretung Wattenscheid beantragen die Ergänzung der 43. Änderungssatzung zur Straßenreinigungs- und Gebührensatzung. Der Verbindungsweg „Aschenbruch“ zum Radschnellweg RS1 soll aufgenommen werden, sobald das seit einem Jahr laufende Widmungsverfahren abgeschlossen ist.

    Widmungsverfahren verzögert Aufnahme

    Die Zuwegung zum Radschnellweg RS1 in Höhe Aschenbruch/Frühlingsstraße 2 befindet sich seit beinahe einem Jahr im Widmungsverfahren. Da die Widmung bisher nicht erfolgt ist, lehnt die Verwaltung die Aufnahme der Zuwegung in die 43. Änderungssatzung zur Straßenreinigungs- und Gebührensatzung ab.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Antrag für bedingte Neuaufnahme

    Die Grüne Fraktion unter Vorsitz von Ronja Buschmann hat deshalb einen Änderungsantrag zur Vorlage 20252301 eingereicht. Der Beschlussvorschlag soll um einen zusätzlichen Punkt ergänzt werden: „Der Verbindungsweg ‚Aschenbruch‘ zum RS1 wird in die Straßenreinigungs- und Gebührensatzung aufgenommen, sobald das Widmungsverfahren abgeschlossen ist.“

    Der Antrag wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 9. Dezember 2025 behandelt.