Schlagwort: Ratsinformationssystem

  • Verwaltung lehnt Modernisierung des Ratsinformationssystems ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.03.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung will das Ratsinformationssystem (RIM) nicht im Sinne der Open-Data-Strategie NRW modernisieren. Eine entsprechende Bürgeranregung von Tobias Glasdar wird mit Verweis auf technische und wirtschaftliche Gründe abgelehnt.

    Anregung für bessere Suchbarkeit

    Glasdar hatte gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW vorgeschlagen, das RIM zu modernisieren, damit kommunalpolitische Entscheidungen schnell und einfach mit Suchmaschinen recherchierbar und abrufbar werden. Die Verwaltung teilt zwar grundsätzlich das Anliegen nach mehr Transparenz, sieht aber keinen Handlungsbedarf.

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    Formale Anforderungen bereits erfüllt

    Die Verwaltung argumentiert, dass bereits alle formalen Anforderungen der Open-Data-Strategie NRW erfüllt werden. Öffentliche Vorlagen, Einladungen und Niederschriften werden im RIM abgebildet und über den bundesweit etablierten OParl-Standard maschinenlesbar zur Verfügung gestellt.

    Technische Hindernisse als Begründung

    Die eingeschränkte Auffindbarkeit über allgemeine Suchmaschinen führt die Verwaltung auf technische Gründe zurück. Die Hostingplattform sei so konfiguriert, dass Suchmaschinen-Crawler das RIM nicht durchsuchen sollen, da diese eine enorme Last auf dem System erzeugten und es blockieren könnten.

    Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund

    Ein personeller Einsatz für technische Suchfunktionen komme aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit nicht in Betracht, so die Verwaltung. Die Vorlage sieht weder Mittelbedarf noch jährliche Folgelasten vor.

    Die endgültige Entscheidung über die Ablehnung der Anregung trifft der Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 11. März 2026.

  • SPD, Grüne und Linke fordern vereinfachte Verlinkung zu Ratsmitglieder-Informationen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    28.01.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten

    Drei Fraktionen haben einen Änderungsantrag zum geplanten Demokratie-Wegweiser eingereicht. Statt einer neuen Struktur sollen die bestehenden Ratsmitglieder-Profile auf der Stadtwebsite direkt mit dem Ratsinformationssystem verknüpft werden.

    Einfache Lösung statt Doppelstrukturen

    Die Fraktionen SPD, Grüne und Linke schlagen für die morgige Sitzung des Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschusses eine alternative Lösung vor: Die bereits vorhandene Darstellung der Ratsmitglieder auf der städtischen Internetpräsenz soll lediglich um Links zu den entsprechenden Profilen im Ratsinformationssystem ergänzt werden.

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    Wartungsaufwand minimieren

    In ihrer Begründung führen die Fraktionen an, dass diese Lösung sicherstelle, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger direkt zu den Informationen gelangen, die die Mandatsträger selbst zur Veröffentlichung freigegeben haben. Gleichzeitig werde eine Doppelstruktur vermieden und damit der Wartungsaufwand minimiert.

    Gemeinsamer Antrag der Opposition

    Den Änderungsantrag unterzeichneten Peter Reinirkens für die SPD-Fraktion, Vicki Marschall und Sebastian Pewny für die Grünen sowie Wiebke Köllner und Horst Hohmeier für die Linke.