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Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf bei problematischer Kreuzung

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
22.01.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Die Stadt Bochum will die gefährliche Verkehrssituation an der Kreuzung Poststraße/Dorstener Straße nicht baulich entschärfen. Obwohl riskante Überholmanöver zunehmen, sieht die Verwaltung die Lage als „unkritisch“ ein – mangels bekannter Unfälle in den letzten drei Jahren.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte hatte auf die prekäre Situation an der Kreuzung aufmerksam gemacht. Besonders zu Hauptverkehrszeiten kommt es dort zu erheblichen Stauungen, die bis zur Kreuzung Gemeindestraße zurückreichen. Das Verkehrskonzept 2020 hatte die Kreuzung bereits mit der Note 5 („mangelhaft“) bewertet.

Gefährliche Überholmanöver nehmen zu

Problematisch ist vor allem das Verhalten ungeduldiger Autofahrer: Sie fahren in den Gegenverkehr, überholen wartende Fahrzeuge und sortieren sich dann in die meist leere Linksabbiegerspur ein. Begegnet ihnen dabei Gegenverkehr aus der Dorstener Straße, entstehen nach Angaben der SPD „äußerst gefährliche Situationen, die zu schweren Unfällen führen können.“

Die Verwaltung bestätigt zwar, dass die Situation bekannt sei und es ähnliche Probleme im gesamten Stadtgebiet gebe. Als Ursache nennt sie „Ungeduld und fehlende Disziplin der Verkehrsteilnehmenden.“ Bauliche Maßnahmen zur Entschärfung seien jedoch nicht möglich.

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Fahrbahnmarkierung wird erneuert

Immerhin will die Stadt die fehlenden Fahrbahnmarkierungen im Kreuzungsbereich erneuern. Aufgrund der Witterungsverhältnisse ist dies jedoch frühestens im Frühjahr 2026 möglich. Eine durchgezogene Mittellinie, die das Fahren in die Gegenspur deutlicher verbieten würde, lehnt die Verwaltung ab. Dies würde die Zufahrt zur katholischen Kirche St. Nikolaus-von-Flüe behindern und das Überholen von Bussen an der Haltestelle unmöglich machen.

Die Markierung werde daher „im Bestand erneuert“, ohne strukturelle Änderungen vorzunehmen.

Unterlagen

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