,

Die Linke fragt nach Fahrradabstellplätzen an Schulen

Dieser Beitrag ist KI-generiert. Mehr erfahren.

⚠ Vorlage zurückgezogen

Diese Ratsvorlage wurde im Bochumer Ratsinformationssystem am 13. April 2026 zurückgezogen oder durch eine Neufassung ersetzt. Der ursprüngliche Inhalt bleibt als redaktionelle Dokumentation erhalten.

Die Fraktion „Die Linke“ im Rat der Stadt Bochum hat eine Anfrage zu Fahrradabstellplätzen an Schulen eingereicht. Hintergrund ist die unzureichende Ausstattung von 2020, als nur 4,3 Prozent aller Schüler einen Fahrradstellplatz zur Verfügung hatten.

Die Ratsfraktion bezieht sich in ihrer Anfrage auf eine Erhebung der Stadtgestalter aus dem Jahr 2020. Damals verfügten von 75 befragten Schulen (82 Prozent aller Bochumer Schulen) nur 47 über Fahrradabstellanlagen. Insgesamt standen den rund 41.757 Schülern lediglich 1.802 Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Situation hat sich kaum verbessert

Nach Kenntnis des ADFC Bochum hat sich die Situation seit 2020 nicht grundlegend geändert. Der Ausbau von Fahrradabstellanlagen erfolge überwiegend nur im Zuge größerer Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen. Dieser Ansatz sei zwar nachvollziehbar, aber langwierig. Teilweise verfügten Schulen weiterhin über keinerlei oder keine ausreichenden Fahrradabstellanlagen.

Ratskompass-Newsletter

Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

Jetzt abonnieren

Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

Die Fraktion möchte von der Verwaltung wissen, wie der aktuelle Stand der Ausstattung ist – sowohl die Anzahl der Schulen mit und ohne Anlagen als auch die Zahl der vorhandenen Stellplätze.

Zudem erkundigt sich Ratsmitglied Dr. Sonja Knobbe nach konkreten Maßnahmen, um den Mangel kurz- und mittelfristig zu beheben. Besonders interessiert sie, ob geplant ist, zumindest an Schulen ohne jegliche Abstellmöglichkeiten kurzfristig einfache Anlagen zu schaffen – unabhängig von größeren Baumaßnahmen.

Die dritte Frage zielt auf Möglichkeiten zur Beschleunigung des Ausbaus ab, beispielsweise durch provisorische oder mobile Abstellanlagen wie sie auf Weihnachtsmärkten eingesetzt werden. Auch nach den damit verbundenen Kosten wird gefragt.

Die Anfrage ist für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 20. Januar 2026 eingereicht worden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mit dem Absenden deines Kommentars werden dein Name, deine E-Mail-Adresse und dein Kommentartext gespeichert. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.