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Wohnungsmarktbarometer 2025: Angespannte Lage trotz leichter Entspannungstendenzen

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
22.01.2026Ausschuss für Planung und GrundstückeDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Der Wohnungsmarkt bleibt weiterhin angespannt, besonders bei geförderten Mietwohnungen. Das aktuelle Wohnungsmarktbarometer zeigt: Haushalte mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Alleinerziehende und Familien haben große Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche.

Das Amt für Stadtplanung und Wohnen hat die Ergebnisse des Wohnungsmarktbarometers 2025 vorgelegt. Die jährliche Befragung lokaler Expertinnen und Experten bestätigt die anhaltend schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt, auch wenn sich in einzelnen Bereichen leichte Entspannungstendenzen zeigen.

Preisgebundenes Segment besonders betroffen

Nach Einschätzung der befragten Fachleute bleibt die Lage angespannt. Besonders kritisch bewerten die Experten das preisgebundene Segment – den geförderten Mietwohnungsbau wird oft sogar als „sehr angespannt“ eingestuft. Ähnlich schwierig ist die Situation im freifinanzierten Mietwohnungsbereich im normalen Preissegment. Auf dem Eigentumsmarkt sind zwar gewisse Entspannungstendenzen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar, dennoch wird auch der Erwerb von Wohneigentum weiterhin kritisch bewertet.

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Kaum Leerstand, Neubau unverzichtbar

Leerstand ist in den Beständen der teilnehmenden Wohnungsunternehmen kaum ein Thema – es stehen nur wenige Wohnungen zur sofortigen Vermietung zur Verfügung. Deshalb bleibt Neubau unverzichtbar. Vor allem große, geförderte und betreute Wohnungen für ältere Haushalte fehlen. Neben dem Neubau spielen Modernisierungsmaßnahmen und Bestandsaufwertungen eine wichtige Rolle.

Investitionsklima kritisch

Trotz der identifizierten Bedarfe erwarten die befragten Fachleute aufgrund der anhaltend hohen Kosten kaum Impulse im Wohnungsbau. Dies spiegelt sich in einer kritischen Einschätzung des Investitionsklimas wider, insbesondere im Neubausegment.

Preise steigen weiter

Die angespannte Situation zeigt sich auch in der Entwicklung der Miet- und Immobilienpreise. Auswertungen der empirica-Preisdatenbank belegen, dass die Mieten weiter steigen und auch die Kaufpreise nach einer kurzen Phase stagnierender oder sinkender Werte wieder anziehen.

Nächster Bericht 2026

Die nächste Expertenbefragung wird im Frühjahr 2026 durchgeführt und im Rahmen des alle zwei Jahre erscheinenden Wohnungsmarktberichtes veröffentlicht. Der Ausschuss für Planung und Grundstücke wird am 22. Januar 2026 über die Ergebnisse informiert.

Unterlagen

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