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Führerscheinstelle: 40 Tage Wartezeit trotz mehr Personal

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
19.03.2026Ratnoch nicht beraten

Die Wartezeiten bei der Führerscheinstelle bleiben problematisch. Trotz Personalaufstockung müssen Antragsteller durchschnittlich 40 Tage auf einen Termin warten. Die Verwaltung nennt Krankheitsausfälle und gestiegene Fallzahlen als Hauptursachen.

Weniger Termine vergeben als in Vorjahren

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 20.713 Führerschein-Termine vergeben – deutlich weniger als in den beiden Vorjahren (2023: 25.222, 2024: 25.116). Davon betrafen 7.683 Anträge Ersterteilungen von Fahrerlaubnissen, 7.800 den Umtausch von Führerscheinen und 669 Fahrerqualifizierungsnachweise für LKW- und Busfahrer.

Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin betrug 2025 rund 40 Tage.

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Krankheitsausfälle und komplexere Fälle belasten System

Als Ursachen für die Engpässe nennt die Verwaltung mehrere Faktoren: Krankheitsbedingte Ausfälle treffen die kleine Organisationseinheit besonders hart. Zudem sind die Fallzahlen seit 2021 deutlich gestiegen – damals gab es noch 4.666 Umtauschvorgänge, 2025 waren es bereits 7.800. Viele Fälle erweisen sich zudem als komplexer in der Bearbeitung als erwartet.

Personal wurde bereits aufgestockt

Die Personalausstattung hat sich kontinuierlich verbessert: von 11,68 Vollzeitäquivalenten 2023 über 12,23 im Jahr 2024 auf 13,25 im Jahr 2025.

Neue Aufgaben erschweren die Lage

Der Aufgabenkatalog der Führerscheinstelle hat sich in den vergangenen Jahren erheblich erweitert. Dazu gehören die jährlich wiederkehrenden Führerschein-Umtauschaktionen, neue Regelungen durch das Cannabis-Gesetz 2024, die Ausweitung der Bewohnerparkzonen und verstärkte Aufsicht über plattformbasierte Mietwagenunternehmen.

Verwaltung plant weitere Maßnahmen

Die Verwaltung ergreift verschiedene Gegenmaßnahmen: Eine weitere Stelle wird durch Verlagerung aus einem anderen Sachgebiet geschaffen und mit einer Ausbildungsabsolventin besetzt. Zusätzlich wurde bereits eine Vollzeitkraft in den Bereich abgeordnet.

Organisatorisch erfolgt eine Neuausrichtung durch konsequente Trennung von Kunden- und Backoffice-Tätigkeiten. Die Online-Terminbuchung soll überarbeitet und die hohe Quote von Terminen, zu denen Kunden nicht erscheinen, reduziert werden.

Eine Erweiterung der Online-Vergabekapazitäten ist nach Einarbeitung der neuen Kräfte geplant.

Unterlagen

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