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Verwaltung lehnt Verlängerung der Buslinie 386 zur Ostfeldmark ab

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
20.01.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und InfrastrukturDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

Die Stadtverwaltung sieht keine Notwendigkeit für eine Verlängerung der Buslinie 386 zur Ostfeldmark und nach Sevinghausen. Beide Vorhaben würden zusätzliche Busse und erhebliche Mehrkosten erfordern, ohne dass ein Erschließungsdefizit vorliegt.

Keine Verlängerung zur Ostfeldmark geplant

Die Partei „Die Stadtgestalter“ hatte im September 2025 vorgeschlagen, die Ergänzungslinie 386 über eine Schleife zur Ostfeldmark zu verlängern. Dies sollte die ÖPNV-Anbindung in der Ostfeldmark verbessern und gleichzeitig die Vogelspoth-Siedlung sowie das Schulzentrum Westenfeld direkt an die Straßenbahn anbinden.

Die Verwaltung lehnt diesen Vorschlag in Abstimmung mit der BOGESTRA ab. Die Siedlungsbereiche südlich der Essener Straße lägen bereits im fußläufigen Einzugsbereich der Straßenbahnlinien 305/310 mit den Haltestellen Röntgenstraße und Leibnizstraße. Ein Fachgutachten von PTV habe kein Erschließungsdefizit festgestellt.

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Technische und finanzielle Hürden

Der vorgeschlagene Linienweg hätte eine Länge von etwa zwei Kilometern im Einrichtungsverkehr. Die stark eingeschränkten Straßenquerschnitte würden eine Umsetzung zusätzlich erschweren. Der daraus resultierende Fahrzeitbedarf könne nicht mehr vom derzeit eingesetzten Bus abgedeckt werden. Neben Mehrkosten für Kilometer müsste ein zusätzliches Fahrzeug eingesetzt werden.

Südliche Verlängerung nach Sevinghausen ebenfalls problematisch

Auch eine Verlängerung der Linie 386 von der Schlaraffiastraße in Richtung Süden nach Sevinghausen/Höntrop wird als schwierig eingestuft. Eine solche Direktverbindung, wie sie der Nachtexpress NE6 bietet, würde zusätzlich 900 Meter bis 1,35 Kilometer Streckenlänge bedeuten.

Infrastruktur müsste geschaffen werden

Für eine südliche Verlängerung müssten neue Haltestellen und eine Wendemöglichkeit für Busse geschaffen werden. Zudem befinde sich an der heutigen Endstelle Schlaraffia eine Streckentoilette für den Fahrdienst, die bei einer Verlagerung der Endstelle ebenfalls verlegt werden müsste.

Die Verwaltung verweist darauf, dass in Wattenscheid mittelfristig viele städtebauliche Veränderungen anstehen. Bei solchen Entwicklungen fänden regelmäßige Absprachen zwischen Stadt und BOGESTRA statt, um das ÖPNV-Angebot zu überprüfen.

Unterlagen

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