Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 21.01.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Ost | Einstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages |
Die Bezirksvertretung Ost soll sich dafür einsetzen, dass auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne Informationstafeln zu den dort befindlichen Kriegsgräbern errichtet werden. SPD und Grüne begründen ihren Vorstoß mit dem Ziel, die Erinnerung wachzuhalten und eine Mahnung für die Zukunft zu schaffen.
Soldatengräber und Bombenopfer wenig bekannt
Auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne befinden sich mehrere Grabfelder mit Gräbern von gefallenen Soldaten aus beiden Weltkriegen sowie von Bombenopfern des Luftangriffs auf Bochum. Diese Erinnerungsorte sind in der Broschüre „Bochumer Erinnerungsorte“ dokumentiert.
Das Problem: Besucher der Friedhöfe erfahren vor Ort meist nicht, um welche Art von Gräbern es sich handelt. Die historische Bedeutung dieser Grabstätten bleibt dadurch oft unerkannt.
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Die SPD-Fraktion, vertreten durch Beate Scheffler und Björn Backhaus, sowie die Grünen-Fraktion mit Achim Henkel haben gemeinsam eine entsprechende Anregung für die 3. Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 21. Januar 2026 eingereicht.
Die Politiker sehen in den Informationstafeln oder -stelen ein wichtiges Instrument, um Friedhofsbesucher über die dort liegenden Toten und die historischen Ereignisse zu informieren. Damit soll sowohl die Erinnerung an die Kriegsopfer bewahrt als auch eine Mahnung für künftige Generationen geschaffen werden.
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