Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 04.12.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | Die Anfrage wird schriftlich beantwortet. |
Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte will wissen, ob bei der geplanten Umgestaltung des Amtsplatzes in Hamme die dort befindliche alte Tiefbunkeranlage erhalten werden kann. Hintergrund ist ein neues nationales Schutzraumkonzept von Bund und Ländern.
Nationale Schutzraumstrategie als Hintergrund
Die Bezirksvertretung hatte bereits der funktionalen und gestalterischen Aufwertung des Amtsplatzes und Umfelds in Hamme zugestimmt und die Verwaltung mit der Fortführung der Planung beauftragt. Dabei befindet sich unter der südwestlichen asphaltierten Platzfläche eine alte Tiefbunkeranlage.
In der 221. Sitzung der Innenministerkonferenz im Juni 2025 haben sich Bund und Länder auf Grundelemente eines nationalen Schutzraumkonzeptes verständigt. Eine Wiederinstandsetzung entwidmeter Anlagen ist demnach denkbar, sofern die entwidmeten Schutzräume physisch noch vorhanden sind.
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Jetzt abonnierenKonkrete Fragen zur Bausubstanz
Die CDU-Bezirksfraktion möchte von der Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke wissen, ob die Planungen so verwirklicht werden können, dass die Bausubstanz der Tiefbunkeranlage einschließlich Lüftungsanlagen und möglicher Trinkwasserversorgung nicht beeinträchtigt oder zerstört wird.
Zusätzlich fragt die Fraktion, ob der Platz so gestaltet werden könnte, dass im Bedarfsfall die geschützten Schutzraumein- und -ausgänge kurzfristig wiederhergestellt werden können.
Klimaschutz und Zivilschutz vereinbaren
Die CDU betont dabei ihre grundsätzliche Unterstützung des Vorentwurfs und der Planungen zum klimarelevanten Umbau des Amtsplatzes. Gleichzeitig sollten aber bestehende Strukturen für den Zivil- und Bevölkerungsschutz nicht geschwächt werden.
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