Schlagwort: Hamme

  • Koalition beantragt 15.000 Euro für Umgestaltung des Inge-Baecker-Platzes

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    SPD, Grüne und Die Linke wollen den Inge-Baecker-Platz in Hamme zeitnah provisorisch umgestalten. Die Bezirksvertretung Mitte soll dafür bis zu 15.000 Euro bereitstellen, damit keine weitere Zeit bis zur geplanten Fertigstellung des gesamten Amtsplatzes 2028 verloren geht.

    Die drei Fraktionen haben zur Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 23. April einen gemeinsamen Antrag eingereicht, mit dem die Verwaltung beauftragt werden soll, den Inge-Baecker-Platz umzugestalten. Der Bezirk stellt dafür eigene Mittel von bis zu 15.000 Euro zur Verfügung.

    Wunsch nach frühzeitiger Umgestaltung

    Bereits im August 2022 hatte die damalige SPD/Grünen-Koalition die Verwaltung mit der Überplanung des kleinen Platzes an der Dorstener Straße beauftragt. Dieser trägt inzwischen den Namen Inge-Baecker-Platz und soll im Rahmen der ISEK-Maßnahme „Umgestaltung Amtsplatz Hamme“ überplant werden. Die Fertigstellung des gesamten Amtsplatzes ist für 2028 vorgesehen.

    Aus der ehrenamtlichen Arbeit vor Ort besteht laut Antrag der große Wunsch, dass der Inge-Baecker-Platz bereits frühzeitig provisorisch anders gestaltet werden soll. Dieser Wunsch wurde auch bei der Eröffnung des Platzes angesprochen.

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    Verwaltung sah bisher keine Möglichkeit

    Wie aus der Verwaltungsmitteilung 20260441 hervorgeht, konnte diesem Wunsch nach temporären Elementen im vergangenen Jahr nicht entsprochen werden. Die Verwaltung erklärte jedoch: „Auf Grundlage, der für die erste Jahreshälfte 2026 erwarteten, weitergehenden Planungen zur Aufwertung des Amtsplatzes kann sinnvoll über das Aufstellen von temporären Elementen entschieden werden.“

    Ersatzfläche für Schaukästen geplant

    Die Koalition aus SPD, Grünen und Die Linke möchte, dass der Inge-Baecker-Platz zeitnah entsprechend der weitergehenden Planungen entwickelt wird. Damit nach Fertigstellung der Planungen keine weitere Zeit vergeht, sollen bereits jetzt Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

    Zusätzlich soll für die aufgestellten Schaukästen der Vereine und Institutionen vor dem Jugend- und Stadtteilzentrum Hamme eine Ersatzfläche geschaffen werden.

  • SPD fragt nach temporärer Aufwertung des Inge-Baecker-Platzes in Hamme

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    04.12.2025Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte fordert kurzfristige Verbesserungen für den Inge-Baecker-Platz in Hamme. Obwohl der Platz im Oktober offiziell eingeweiht wurde, macht er weiterhin keinen gepflegten Eindruck. Die Sozialdemokraten fragen nach temporären Lösungen bis zur geplanten Umgestaltung 2028.

    Platz trotz Einweihung wenig attraktiv

    Der Inge-Baecker-Platz in Hamme wurde am 8. Oktober 2025 offiziell eingeweiht und setzte damit eine Anregung der Expedition Hamme um, die von der SPD-Fraktion unterstützt worden war. Dennoch macht der Platz nach Ansicht der Sozialdemokraten weiterhin keinen schönen und gepflegten Eindruck.

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    Umgestaltung erst 2028 geplant

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hatte am 26. Juni 2025 im Rahmen der Umgestaltung des Amtsplatzes beschlossen, auch den Inge-Baecker-Platz zu entwickeln. Nach den vorliegenden Plänen soll die Umgestaltung beider Plätze bis Ende 2028 abgeschlossen sein – sofern das Land NRW seine Förderung für das ISEK Hamme nicht weiter einschränkt.

    Expedition Hamme wünscht schnellere Verbesserungen

    Mitglieder und Ehrenamtliche der Expedition Hamme wünschen sich jedoch bereits jetzt mehr Aufenthaltsqualität für den Platz. Die SPD-Fraktion greift diese Forderung auf und richtet drei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    Zunächst möchten die Sozialdemokraten wissen, ob bereits Planungen für eine temporäre Umgestaltung und Aufwertung existieren. Darüber hinaus fragen sie nach den Kosten einer Umgestaltung mit temporären Sitzmöglichkeiten wie beispielsweise einem Parklet. Schließlich interessiert sie, ob im Rahmen des ISEK-Hamme kurzfristig Mittel für solche Maßnahmen zur Verfügung stehen.

  • Verwaltung antwortet zu Parksituation und Geschwindigkeitsproblemen in Hamme

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    22.01.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung hat auf eine CDU-Anfrage zu Verkehrsproblemen in den Straßen „Am Hangenden“ und „Karolinenstraße“ im Stadtteil Hamme geantwortet. Während Parkkontrollen verstärkt werden sollen, sind Geschwindigkeitsmessungen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht möglich.

    Beschwerden bestätigt, Kontrollen verstärkt

    Die Verwaltung bestätigt, dass sowohl zu der Straße „Am Hangenden“ als auch zur Karolinenstraße Beschwerden aus der Anwohnerschaft vorliegen. Für „Am Hangenden“ betreffen diese sowohl den ruhenden als auch den fließenden Verkehr, für die Karolinenstraße nur das Parken.

    Die städtische Verkehrsüberwachung führt in der Straße „Am Hangenden“ bereits regelmäßige Kontrollen durch, da die Fahrbahnrestbreite unter 3,05 Meter liegt. Diese Kontrollen sollen nun noch verstärkt werden. In der Karolinenstraße finden Kontrollen in unregelmäßigen Abständen statt.

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    Geschwindigkeitsmessungen technisch unmöglich

    Bei den Geschwindigkeitskontrollen stößt die Verwaltung auf erhebliche technische Probleme. Das Polizeipräsidium Bochum teilte mit, dass in der Straße „Am Hangenden“ im Drei-Jahres-Zeitraum keine Verkehrsunfälle registriert wurden und bislang keine Geschwindigkeitsmessungen erfolgten.

    Sowohl das Aufstellen von Radarmesswagen als auch der Einsatz von Lasergeräten ist aufgrund der Straßenbreite und -beschaffenheit nicht möglich. Auch die geplante Installation eines Seitenradarmessgeräts scheiterte an den örtlichen Gegebenheiten.

    Markierungen nicht umsetzbar

    Die CDU-Fraktion hatte vorgeschlagen, durch Gehwegmarkierungen in der Karolinenstraße eine geordnetere Parkweise zu erreichen. Die Verwaltung sieht dies jedoch als nicht notwendig an, da auf der genutzten nördlichen Gehwegseite ausreichend Restbreite für Fußgänger vorhanden sei.

    Auch alternierend markierte Parkflächen in der Straße „Am Hangenden“ zur Geschwindigkeitsreduzierung sind nicht realisierbar. Die Straße verfügt nicht über die notwendige Fahrbahnbreite, um neben markierten Parkflächen die gesetzlich erforderliche Restfahrbahnbreite von 3,05 Metern sicherzustellen.

  • Stadterneuerung Hamme gewinnt deutlich an Dynamik

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadterneuerung im Stadtteil Hamme hat 2025 erhebliche Fortschritte gemacht. Zahlreiche Baumaßnahmen befinden sich in der Umsetzung, erste sichtbare Erfolge stärken die positive Entwicklung. Das Amt für Stadtplanung und Wohnen zieht eine positive Zwischenbilanz des seit 2021 laufenden Förderprogramms.

    Fünf große Baumaßnahmen in Umsetzung

    Im Jahr 2025 befanden sich fünf geförderte bauliche Maßnahmen des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) in Vorbereitung oder Umsetzung. Der Spielplatz Wanner Straße wurde bereits erfolgreich mit dem Leitthema „Bauernhof“ umgestaltet und konnte Spielplatzpatinnen aus der engagierten Nachbarschaft gewinnen.

    Für den Begegnungsgarten des Jugend- und Stadtteilzentrums Hamme (JuSH) fanden 2025 weitergehende Planungen statt. Der Baubeginn ist für Februar 2026 geplant, die Fertigstellung für Juni. Der Garten soll künftig in verschiedene Bereiche zoniert werden und außerhalb der Betriebszeiten auch anderen Stadtteilgruppen zur Verfügung stehen.

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    Grüne Wege und zentrale Plätze im Fokus

    Die ISEK-Maßnahme „Grüne Wege“ umfasst mehrere Teilbausteine zur Verbesserung der Infrastruktur und Auffindbarkeit der Grünanlagen. Eine Beleuchtung im Park Hamme soll das Sicherheitsgefühl erhöhen, 16 neue Eingangsstelen werden auf Grünqualitäten hinweisen. Entlang der Dorstener Straße entstehen Sitzinseln zur Stärkung der Nahmobilität. Der Baubeginn aller drei Bausteine ist für Sommer 2026 vorgesehen.

    Die Planungen für den Amtsplatz wurden 2025 in der Politik einstimmig beschlossen. Durch einen Nutzungstausch entsteht mehr Platz für Begrünung und nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung, während die Anzahl der Stellplätze erhalten bleibt.

    Umfangreiche Bürgerbeteiligung und soziale Projekte

    Das Stadtteilmanagement koordinierte 2025 zahlreiche Beteiligungsverfahren zu den Bauprojekten. 21 Projekte im Wert von rund 45.000 Euro wurden über den Stadtteilfonds gefördert, von Gemeinschaftsgärtnern über Straßenfeste bis hin zu Sprachcafés.

    Die dritten Hammer Nachhaltigkeitswochen im Juni 2025 bündelten erneut Aktivitäten verschiedener Akteure und stärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl im Quartier. Das Gesundheitsprojekt „Bochum bewegt gesund“ führte mehrere Aktionen durch, darunter Plogging-Aktionen und Fußballturniere.

    Finanzierung bis 2030 gesichert

    Mit dem im Oktober 2024 erteilten Bewilligungsbescheid können die Bauprojekte und begleitenden Maßnahmen bis 2030 vorangetrieben werden. Insgesamt stehen für das ISEK Hamme 3,916 Millionen Euro zur Verfügung, davon 2,383 Millionen Euro Eigenanteil der Stadt.

    Das Hof- und Fassadenprogramm bewilligte 2025 elf Förderungen für private Eigentümer. Zehn Projekte wurden fertiggestellt, vor rund 200 Interessierten wurde beim Eigentümerforum das Thema Einbruchschutz behandelt.

  • Verwaltung lehnt Denkmalschutz für Traditionslokal Haus Fey ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-MitteDie Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

    Die Stadtverwaltung sieht keine Grundlage für einen Denkmalschutz der geschlossenen Gaststätte Haus Fey in Hamme. Ein museales Konzept zur Erhaltung des Lokals sei nicht umsetzbar, da weder personelle noch finanzielle Ressourcen vorhanden seien.

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte hatte sich für den Erhalt der traditionsreichen Gaststätte an der Hofsteder Straße 17 eingesetzt. Das Lokal war jahrzehntelang ein beliebter Treffpunkt in der „Speckschweiz“ und galt als Zeugnis der Arbeiter- und Bergbaugeschichte des Stadtteils.

    Keine Denkmalwürdigkeit erkannt

    Die Verwaltung bestätigt ihre bereits 2021 getroffene Einschätzung: Obwohl die Gaststätte eine umfangreiche Sammlung von Devotionalien aufweise, die in ihrer Gesamtheit ein Zeugnis ihrer Zeit seien, lasse sich hieraus kein Denkmalwert ableiten. Die Eigenschaften des Denkmalschutzes gemäß Denkmalschutzgesetz NRW seien nicht erfüllt.

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    Wechselvolle jüngere Geschichte

    Nach dem Tod der langjährigen Wirtin Elfriede Fey im Dezember 2021 hatte deren Tochter Melanie Fey das Lokal im Oktober 2022 wiedereröffnet. Nach Melanie Feys Tod im Oktober 2025 ist die Gaststätte erneut geschlossen. Die Privat-Brauerei Fiege als Vertragspartner bemüht sich derzeit um Gespräche mit den Erben, um einen neuen Pächter zu finden.

    Museum ohne Ressourcen nicht machbar

    Ein museales Konzept für die Erhaltung des Lokals hält die Verwaltung für nicht realisierbar. Die Funktion eines solchen Traditionstreffpunktes lasse sich „ohne die Menschen, die sie über Jahre hinweg besuchen und die ‚Originale‘, die sie betreiben, auf Dauer nicht museal konservieren“. Die Stadt verfüge weder über personelle noch finanzielle Ressourcen, um einen solchen Ort als Museum zu betreiben oder mit Leben zu füllen.

    Die Antwort wird am 5. März 2026 in der Bezirksvertretung Mitte zur Kenntnis gegeben.