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STADTGESTALTER/Volt fordern Baustoffbörse zur CO2-Reduzierung

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.02.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt will eine Baustoffbörse nach Gelsenkirchener Vorbild einführen. Mit fünf konkreten Fragen zur Ratssitzung am 5. Februar 2026 sollen Verwaltung und USB Stellung zur Wiederverwertung von Baustoffen beziehen.

Die Ratsgruppe STADTGESTALTER/Volt hat eine Anfrage zur Einführung einer Baustoffbörse gestellt. Ziel ist es, graues CO2 zu reduzieren und Bauabfälle zu vermeiden. Die Anfrage wird in der 4. Sitzung des Stadtrates am 5. Februar 2026 behandelt.

Hälfte der Gebäude-Emissionen beim Bau

Als Begründung führen die Antragsteller an, dass die Hälfte der Treibhausgase eines Gebäudes nicht während des Betriebs, sondern bereits beim Bau entstehen. Allein die Baustoffherstellung verursache acht Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen in Deutschland. Gleichzeitig fallen 55 Prozent des deutschen Abfallaufkommens in der Bauwirtschaft an.

Viele Bauteile wie Fenster, Türen, Fliesen oder Dachziegel ließen sich grundsätzlich wiederverwenden, würden aber unnötig häufig zu Abfall. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz stelle die Abfallvermeidung vor andere Maßnahmen wie das Recycling.

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Gelsenkirchen als Vorbild

Als Beispiel nennt die Ratsgruppe die Baustoffbörse in Gelsenkirchen, die seit Dezember 2025 in Kooperation von Verwaltung, SEG und Baukultur NRW betrieben wird. Dort können Baustoffe aus städtischen Bautätigkeiten zentral abgeholt werden. Weitere Angebote existieren bereits in Bremen, Hannover, Berlin-Brandenburg und Herzogenrath.

Fünf konkrete Fragen

Die Ratsgruppe stellt fünf Fragen an Verwaltung und USB: Sie will deren Bewertung der bestehenden Baustoffbörsen erfahren und ob ein ähnliches Angebot geplant ist. Außerdem fragen sie nach der aktuellen Nutzung wiederverwendeter Baustoffe bei städtischen Projekten und der Weiterleitung anfallender Bauteile zur Wiederverwertung.

Schließlich soll aufgeschlüsselt werden, welche Mengen und Arten von Baustoffen von 2020 bis 2025 bei Stadt, städtischen Gesellschaften und beim USB angefallen sind.

Bezug zum Klimaplan

Die Anfrage verweist auf den 2019 ausgerufenen Klimanotstand und den Klimaplan 2023 mit dem Ziel der Klimaneutralität. Für dieses Ziel seien vielfältige Maßnahmen auch im Bausektor notwendig.

Die Antwort soll auch dem Ausschuss für Sicherheit, Umwelt und Nachhaltigkeit vorgelegt werden. Unterzeichnet haben Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger.

Unterlagen

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