Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 02.12.2025 | Bezirksvertretung Bochum-Nord | Einstimmig nach Beschlussvorschlag |
Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Nord will den 2021 umgestalteten Quartiersplatz vor der Ladenzeile Haydnstraße am Rosenberg grundlegend erneuern. Von drei integrierten alten Linden ist eine bereits tot, die andere im Sterben begriffen. Die Fraktion stellt 60.000 Euro für die Sanierung bereit.
Schlechter Zustand nach wenigen Jahren
Der Quartiersplatz am Rosenberg wurde erst 2021 unter Bürgerbeteiligung umgestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Doch bereits nach wenigen Jahren zeigt sich ein desolater Zustand: Von drei alten Linden, die in Hochbeete integriert wurden, ist eine komplett abgestorben, eine weitere stirbt ab. Bei beiden Bäumen wurde offenbar großflächig die Rinde im unteren Bereich entfernt.
Die ursprünglich mit Seggen bepflanzten Hochbeete sind von bis zu zwei Meter hohem Unkraut überwuchert. Ein viertes Hochbeet mit einem vier Meter hohen Strauch weist kaum noch Unterpflanzung auf – die Erde liegt kahl. Auch in den Fugen der Gehwegplatten wächst unkontrolliert Unkraut.
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Durch den schlechten Zustand der Bäume bietet der Platz praktisch keinen Schatten mehr. Die Sitzbänke stehen vollständig in der Sonne, die Betonsitzmauer heizt sich in den Sommermonaten stark auf und ist dann nicht nutzbar. Die SPD-Fraktion kritisiert, dass die Grünpflege nicht „aus einer Hand“ erfolge und kein einheitliches Pflegekonzept erkennbar sei.
Nachhaltiges Grünflächenkonzept gefordert
Die SPD beantragt für den Quartiersplatz ein nachhaltiges Grünflächenkonzept mit einheimischen, trockenheitstoleranten und vielfältigen Gewächsen sowie schattenspendender Bepflanzung. Zusätzlich sollen die Sitzmöglichkeiten erweitert werden.
Der Platz solle ein „attraktiver Lebensraum“ werden, der Begegnungen ermöglicht und vielseitig nutzbar ist – etwa für Stadteilfeste. Die Bezirksvertretung Nord stellt dafür Haushaltsmittel von bis zu 60.000 Euro für die Stadtbildpflege bereit und bittet die Verwaltung, die Bepflanzung auch aus anderen Haushaltsmitteln zu unterstützen.
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