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SPD fragt nach aufsuchenden Hilfen für Kinder und Jugendliche

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
22.04.2026Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie (JHA)noch nicht beraten

Die SPD-Fraktion will von der Verwaltung wissen, wie es um die aufsuchenden Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien in der Stadt bestellt ist. In einer Anfrage für die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. April 2026 stellen die Sozialdemokraten umfangreiche Fragen zur aktuellen Situation.

Zentrale Bedeutung aufsuchender Hilfen

Die SPD-Fraktion betont in ihrer Anfrage die zentrale Bedeutung aufsuchender Hilfen im Kinder- und Jugendbereich. Diese leisteten einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Unterstützung von Familien und zur Stabilisierung von Bildungsbiografien. Besonders bei Schulabsentismus, sozialen Problemlagen im Elternhaus oder psychischen Belastungen von Kindern und Jugendlichen seien niedrigschwellige, aufsuchende Angebote oft der einzige Zugang zu Hilfe.

Herausforderungen nehmen zu

Als Hintergrund ihrer Anfrage führen die Sozialdemokraten zunehmende Herausforderungen an: steigende Belastungen in Familien, Auswirkungen der Pandemie, wachsende Unterstützungsbedarfe an Schulen sowie den Fachkräftemangel in sozialen Berufen. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, ob die bestehenden Strukturen noch ausreichend seien und alle Zielgruppen erreichten.

Umfangreicher Fragenkatalog

Die SPD möchte unter anderem wissen, welche aufsuchenden Hilfen aktuell angeboten werden und welche Träger in diesen Bereichen tätig sind. Auch die Finanzierung und die Anzahl der verfügbaren Fachkräfte stehen im Fokus der Anfrage.

Besonderes Augenmerk legen die Fragesteller auf den Schulkontext: Sie wollen erfahren, welche Formen aufsuchender Arbeit konkret bei Schulabsentismus, Übergängen oder Kriseninterventionen bestehen. Auch nach verbindlichen Verfahren für den Umgang mit Schulverweigerung fragen sie.

Zusammenarbeit und Verzahnung im Blick

Weitere Fragen betreffen die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Jugendamt und freien Trägern sowie die Gestaltung von Übergängen zwischen den verschiedenen Professionen. Die SPD interessiert sich zudem für mögliche Überlegungen zur stärkeren Verzahnung von Schule, Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten.

Abschließend erkundigt sich die Fraktion nach den Möglichkeiten der aufsuchenden Kita-Sozialhilfe und einer möglichen Ergänzung durch Mechanismen der Familienhilfe.

Die Antwort soll auch dem Ausschuss für Schule und Bildung zur Kenntnis gegeben werden.

Unterlagen

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