CDU beantragt transparenteres Verfahren für Mädchenfußball-Förderung

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mitte will die Förderung des Projekts „Mädchen an den Ball“ reformieren. Statt einer direkten Mittelvergabe soll ein Antragsverfahren nach den bezirklichen Förderrichtlinien eingeführt werden.

Änderung des Förderverfahrens gefordert

Die CDU-Fraktion beantragt, 10.000 Euro aus bezirklichen Mitteln für das Jahr 2026 für ein niederschwelliges, vereinsungebundenes Mädchenfußballangebot zur Verfügung zu stellen. Das Geld soll jedoch nicht wie bisher direkt vergeben werden, sondern über ein Antragsverfahren nach den bezirklichen Förderrichtlinien.

Interessierte Träger müssen künftig Anträge stellen, die folgende Elemente enthalten:

  • Ein detailliertes Konzept
  • Die Gesamtkosten des Projekts
  • Einen vollständigen Finanzierungsplan

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Kritik an mangelnder Transparenz

In der Begründung des Änderungsantrags kritisiert die CDU-Fraktion die bisherige Praxis. Bezirksvertreter David Schary bemängelt, dass „nicht zum ersten Mal im Zuge der Beratung über das Projekt die Transparenz über den Träger und die Nacherfassung über die verwendeten Mittel kritisiert“ werde.

Verweis auf neue Förderrichtlinien

Die Fraktion verweist darauf, dass die Bezirksvertretung im vergangenen Jahr die Richtlinien für die Zuschussgewährung neu geregelt habe. Dieses Regelwerk sei „objektiv geeignet, um bei einer analogen Anwendung, wie bei den bezirklichen Mitteln für die Zuschussanträge, transparent über konkrete Konzepte und Ideen etwaiger Träger auf Antrag zu entscheiden“.

Grundsätzlich begrüßt die CDU-Fraktion das Projekt „Mädchen an den Ball“, das zum Ziel hat, Mädchen zu stärken und Geschlechterklischees abzubauen.

Unterlagen

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