Volt beantragt „Oasen der Erinnerung“ für weitere Friedhöfe

Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

Das Ratsmitglied Stefanie Beckmann (Volt) möchte das erfolgreiche Konzept der „Oase der Erinnerung“ vom Hauptfriedhof auf die Friedhöfe Grumme, Hamme, Hordel und Riemke ausweiten. Obstbäume und Wildblumen sollen dort parkähnliche Bereiche schaffen.

Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte wird am 23. April 2026 über einen Antrag von Stefanie Beckmann beraten, der die Einrichtung weiterer „Oasen der Erinnerung“ auf städtischen Friedhöfen vorsieht. Der Antrag bezieht sich auf den Tagesordnungspunkt „Streuobstwiesen und Wildblumenwiesen auf Friedhöfen“ und schlägt eine alternative Herangehensweise vor.

Vorbild Hauptfriedhof soll Schule machen

Beckmann verweist in ihrer Begründung auf die bereits bestehende „Oase der Erinnerung“ auf dem Hauptfriedhof, die sich als „Ort der Stille“ etabliert habe und bei Friedhofsbesuchern sehr beliebt sei. Diese parkähnliche und gärtnerisch gestaltete Anlage hebe sich als Vegetationsfleck deutlich vom Rest der Friedhofsgestaltung ab und biete eine individuelle Gestaltung.

Die Verwaltung soll nun prüfen, ob ähnliche Anlagen auch auf den Friedhöfen in Grumme, Hamme, Hordel und/oder Riemke eingerichtet werden können. Für diese neuen Bereiche sind insbesondere Obstbäume und Wildblumen vorgesehen.

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Mehrfachnutzen für Bestattung und Biodiversität

Nach Beckmanns Vorstellung sollen die „Oasen der Erinnerung“ einen mehrfach nutzbaren Ort schaffen, der gleichzeitig der Bestattung, der Erinnerung und der Erholung dient. Darüber hinaus erhofft sich die Antragstellerin positive Effekte auf die Biodiversität und das Mikroklima durch die Anpflanzung von Obstbäumen und Wildblumen.

Der Antrag wird als Änderungsvorschlag zu einem bereits bestehenden Beschlusstext eingereicht, der sich ursprünglich mit Streuobstwiesen und Wildblumenwiesen auf Friedhöfen beschäftigte.

Unterlagen

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