Beratungsfolge
| Datum | Gremium | Ergebnis |
|---|---|---|
| 21.05.2026 | Bezirksvertretung Bochum-Mitte | noch nicht beraten |
Im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt Hamme“ sollen drei weitere Sitzinseln im Straßenraum der Dorstener Straße entstehen. Die Maßnahme ergänzt bereits geplante Standorte in Grünanlagen und soll die fußläufige Alltagsmobilität verbessern.
Förderung durch Bund und Land
Für die Maßnahme „Grüne Wege“ der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Sozialer Zusammenhalt Bochum-Hamme“ haben Bund und Land 2024 Mittel aus dem Städtebauförderprogramm bewilligt. Die Maßnahme umfasst insgesamt vier Teilbausteine, darunter die Einrichtung von Sitzinseln entlang der Dorstener Straße zur Verbesserung der Alltagsmobilität und Vernetzung.
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Jetzt abonnierenDrei Standorte im Straßenraum
Ergänzend zu den ersten drei Standorten in Grünanlagen sollen nun drei weitere Standorte direkt im Straßenraum umgesetzt werden. In einer Bürgerbeteiligung Anfang März 2026 wurden folgende Standorte diskutiert:
- Hedwigstraße/Ecke Dorstener Straße
- Hildegardstraße/Ecke Dorstener Straße
- Haltepunkt Hamme/Ecke Dorstener Straße
Fast alle Sitzinselstandorte liegen auf der nördlichen Seite der Dorstener Straße, wodurch unnötige Straßenquerungen im Alltag vermieden werden.
Ausstattung und Begrünung
Die Sitzinseln werden mit Sitzbänken, Abfallbehältern und zusätzlicher Begrünung in Cortenstahlkübeln ausgestattet. Da die Schaffung neuer Baumstandorte wegen Nutzungskonflikten entlang der Dorstener Straße nicht möglich ist, bieten sich die Pflanzkübel als alternative Begrünungsmaßnahme an. Das Stadtteilmanagement sucht noch ehrenamtliche Pflegepaten – bisher haben sich ein Interessent und eine Einzelhändlerin zur Pflege bereit erklärt.
Weitere Bausteine folgen
Weitere Komponenten der „Grünen Wege“ sind die Beleuchtung der Wegeverbindung zur Sportanlage im Hammer Park und die Verbesserung der Sichtbarkeit der Eingänge durch Eingangsstelen sowie Wegweisung zu den Frei- und Grünanlagen. Diese werden nach und nach bis spätestens Ende 2027 umgesetzt.
Kosten und Finanzierung
Die Kostenschätzungen für die Ausstattung der drei Standorte im Straßenraum betragen insgesamt rund 16.500 Euro brutto. Davon übernimmt die Städtebauförderung 80 Prozent. Die Verwaltung sieht in der Maßnahme auch klimarelevante Auswirkungen, da alltägliche Wege als Fußgänger besser bewältigt werden können und die Nutzung des privaten Pkw für kurze Strecken möglicherweise vermieden wird.
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