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CDU fragt nach „gefangenen Grundstücken“ in der Stadt

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Beratungsfolge

DatumGremiumErgebnis
05.02.2026RatDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

Die CDU-Fraktion im Rat will von der Verwaltung wissen, wie viele Bereiche in Bochum existieren, in denen Grundstücke nicht über öffentlich-rechtlich gesicherte Wege erreichbar sind. Anlass ist ein Streit um die Zuwegung zur Nachtigallstraße in Stiepel.

Konflikt um Nachtigallstraße als Ausgangspunkt

Ende 2025 kam es zu einem Streit über die Zuwegung zu einer Siedlung im Bereich der Nachtigallstraße in Stiepel. Die Häuser dort existieren teilweise seit mehr als 100 Jahren, doch ihre Zuwegung ist offenbar nicht öffentlich-rechtlich gesichert – obwohl der Weg im städtischen Straßenverzeichnis eingetragen ist. Der Fall erhielt mediale Aufmerksamkeit in der lokalen und regionalen Berichterstattung.

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Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

In ihrer Anfrage für die Ratssitzung am 5. Februar 2026 will die CDU-Fraktion von Oberbürgermeister Jörg Lukat wissen, ob die Verwaltung bereits versucht hat, die Nachtigallstraße als öffentlich-rechtliche Wegeverbindung zu sichern und woran entsprechende Bemühungen gescheitert sind.

Außerdem fragt die Fraktion nach den Voraussetzungen und der Dauer eines Verfahrens zur öffentlich-rechtlichen Sicherung des Weges.

Stadtweite Problematik im Fokus

Die vierte Frage zielt auf eine stadtweite Bestandsaufnahme: Die CDU möchte erfahren, wo der Verwaltung weitere Bereiche mit ähnlichen Problemen bekannt sind und welche Maßnahmen dort zur Sicherstellung der Grundstückserreichbarkeit ergriffen wurden oder werden.

Die Fraktion verweist darauf, dass aus der Vergangenheit bereits andere Fälle bekannt sind, etwa im Stadtbezirk Südwest, in denen es vergleichbare Probleme gab.

Die Anfrage stammt vom verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Stefan Jox.

Unterlagen

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