Schlagwort: Sport

  • Kostensteigerung bei Parkanlage „City Tor Süd“ erfordert zusätzliche Eigenmittel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    11.06.2026Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschussnoch nicht beraten
    18.06.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadt benötigt für den Neubau der Parkanlage „City Tor Süd“ zusätzliche 552.000 Euro aus städtischen Mitteln. Die Gesamtkosten sind von ursprünglich 2,98 Millionen auf 3,53 Millionen Euro gestiegen. Der Stadtrat soll der erhöhten Finanzierung zustimmen.

    Die Verwaltung legt dem Rat eine überarbeitete Kostenberechnung für die geplante Parkanlage mit Sportangeboten am „City Tor Süd“ vor. Das auch als „UrbanSports-Areal“ bezeichnete Projekt weist eine Kostensteigerung von rund 19 Prozent gegenüber der ursprünglich beschlossenen Grundlage auf.

    Förderung gedeckelt – Stadt trägt Mehrkosten

    Die Bundesmittel aus dem Förderprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ bleiben bei 2.201.500 Euro gedeckelt. Eine Erhöhung oder Nachförderung ist ausgeschlossen. Daher muss die Stadt die über die Deckelsumme hinausgehenden Mehrkosten vollständig aus eigenen Mitteln finanzieren.

    Der städtische Eigenanteil erhöht sich von ursprünglich 781.116 Euro auf 1.333.075 Euro. Die Gesamtkosten steigen von 2.982.616 Euro auf 3.534.575 Euro.

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    Gründe für die Kostensteigerung

    Mehrere Faktoren führten zu den höheren Kosten:

    • Allgemeine Baukostensteigerung: Die Baupreise sind zwischen Ende 2023 und 2026 um rund 4 Prozent gestiegen
    • Zusatzfläche: Nach Wegfall des ursprünglich vorgesehenen Investors musste eine städtische Fläche nachträglich in die Planung aufgenommen werden
    • Entwässerung: Umfangreiche Ergänzungen mit zusätzlichen Leitungen, Schächten, Rigolen und einem zweiten Kanalanschluss wurden erforderlich
    • Bodenproblematik: Neue Untersuchungen ergaben stark verunreinigten Boden, was höhere Entsorgungskosten verursacht
    • Baukonstruktionen: Zusätzliche Anforderungen an Standsicherheit und Absturzsicherung führten zu höheren Mauerwinkel-Kosten
    • Vegetation: Die Bepflanzungskonzeption wurde vollständig überarbeitet – statt Saatgutmischung kommt eine staudenbasierte Pflanzung zum Einsatz

    Zeitplan und bereits umgesetzte Arbeiten

    Die Ausschreibungen können erst nach der politischen Beschlussfassung veröffentlicht werden. Die ursprünglich für das erste Quartal 2026 geplante Veröffentlichung verzögert sich entsprechend. Der Förderzeitraum bis Ende 2027 kann nach aktueller Zeitprognose dennoch eingehalten werden.

    Bereits umgesetzt wurden Rodungsarbeiten, die Umsiedlung von Mauereidechsen als artenschutzrechtliche Maßnahme sowie der Abriss der Garagenanlagen an der Katharinastraße.

    Jährliche Folgekosten

    Für die Unterhaltung der etwa 7.000 Quadratmeter großen Parkanlage entstehen jährliche Folgekosten von rund 30.000 Euro. Diese sollen aus den bereits beim Umwelt- und Grünflächenamt etatisierten Mitteln der StadtRaumPflege finanziert werden.

    Die Beratungsfolge sieht eine Vorberatung im Haupt-, Wirtschafts- und Finanzausschuss am 11. Juni vor, die Entscheidung trifft der Rat am 18. Juni 2026.

    Fediverse-Reaktionen
  • Stadtgestalter/Volt fragt nach Ausweitung der Open Sundays

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt möchte das Bewegungsangebot für Grundschulkinder in den Wintermonaten erweitern und erkundigt sich nach Kosten, Fördermöglichkeiten und neuen Standorten.

    Fragen zu Kosten und Finanzierung

    Die Ratsgruppe Stadtgestalter/Volt hat eine Anfrage zur Ausweitung der Open Sundays an den Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit gestellt. Das integrative Angebot ermöglicht es Grundschulkindern, auch in den Wintermonaten eine temperierte und wettergeschützte Bewegungsmöglichkeit zu nutzen.

    Die sachkundigen Bürger wollen zunächst wissen, welche Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays entstehen würden. Zudem interessieren sie sich für bisherige Bemühungen um Sponsoren oder neue Fördermittel für das Programm.

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    Aktueller Stand des Angebots

    Nach Angaben der Verwaltung fanden die Open Sundays 2025 an sechs Sonntagen für jeweils zwei Stunden statt. Die Termine beschränkten sich auf die Monate Januar und Dezember. Eine Ausweitung auf weitere kalte Monate sei mit den bisherigen finanziellen Mitteln nicht möglich gewesen.

    Das seit 2024 in Kooperation mit dem Stadtsportbund laufende Angebot soll auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Neben der Bereitstellung der Turnhalle übernimmt die Stadt die Bezahlung der Übungsleitenden.

    Erweiterung auf andere Stadtbezirke

    • Wie hoch wären die Kosten für jeweils einen zusätzlichen Termin der Open Sundays?
    • Welche Anstrengungen mit welchen Ergebnissen wurden bislang unternommen, Sponsoren oder neue Fördermittel einzuwerben?
    • Wird es möglich sein, das Angebot auch in anderen Stadtbezirken als in Bochum Nord zu verorten?
    • Welche weiteren Werbemöglichkeiten sind möglich, damit mehr Kinder und Eltern auf die Open Sundays aufmerksam werden?

    Die Anfrage soll in der 2. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 behandelt werden.

    Fediverse-Reaktionen
  • Die Linke fragt nach kostenloser Schwimmbadnutzung für Menschen mit geringem Einkommen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Linksfraktion im Bochumer Stadtrat erkundigt sich nach der Nutzung der WasserWelten Schwimmbäder durch Bochum-Pass-Inhaber im Jahr 2025 und möchte wissen, ob auch künftig kostenfreier Zugang gewährt werden soll.

    Hintergrund: Erfolgreiche Förderung in 2023

    Der Bochum-Pass ermöglicht rund 58.000 Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Vergünstigungen im Stadtgebiet. Berechtigt sind unter anderem Bezieher von Bürgergeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

    Im Jahr 2023 erhielt die Stadt durch den „Stärkungspakt NRW – gemeinsam gegen Armut“ Fördermittel in Höhe von 3,75 Millionen Euro. Diese wurden unter anderem dazu genutzt, Angebote für Bochum-Pass-Inhaber zeitweise kostenfrei zugänglich zu machen.

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    Deutlich erhöhte Nutzung der Schwimmbäder

    Die kostenfreie Nutzung führte in der zweiten Jahreshälfte 2023 zu einer deutlich erhöhten Inanspruchnahme: Insgesamt gab es über 36.000 Besuche der verschiedenen Angebote, darunter 25.279 kostenfreie Besuche der WasserWelten Schwimmbäder.

    Anfrage zur aktuellen Situation

    Die Linksfraktion richtet drei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Wie viele Vollzahler gab es 2025 in den gesamten WasserWelten Schwimmbädern?
    • Wie viele ermäßigte Tickets wurden im Rahmen des Bochum-Passes 2025 in den WasserWelten verkauft?
    • Plant die Verwaltung, auch künftig kostenlosen Zugang zu den Schwimmbädern für Bochum-Pass-Inhaber bereitzustellen?

    Die Anfrage ist für die Sitzung des Ausschusses für Sport, Bewegung und Freizeit am 29. Mai 2026 eingereicht worden. Die Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung.

    Fediverse-Reaktionen
  • Bezirksvertretung Süd vergibt Förderungen an 17 Vereine und Initiativen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    09.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Südnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Süd entscheidet am 9. Juni über die Förderung von Aktivitäten im Stadtbezirk. Insgesamt sollen 17 Vereine, Verbände und Initiativen Zuwendungen in Höhe von 22.785,45 Euro erhalten. Über einen weiteren Antrag wird separat abgestimmt.

    Förderempfehlungen nach Vorbesprechung entwickelt

    Nach den geltenden Zuwendungsrichtlinien können Vereine, Verbände und Initiativen bis zum Stichtag 15. Mai eines jeden Jahres Anträge auf finanzielle Förderung stellen. Die Fraktionsvorsitzenden, der Bezirksbürgermeister und seine Stellvertreter sowie der Einzelmandatsträger haben in einer Vorbesprechung am 19. Mai die eingegangenen Anträge einstimmig bewertet und Förderempfehlungen erarbeitet.

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    Vielfältige Vereinsaktivitäten werden unterstützt

    Das Spektrum der zu fördernden Aktivitäten ist breit gefächert und umfasst verschiedene Bereiche des gesellschaftlichen Lebens:

    • Jubiläumsfeier: Der Stiepeler Verein für Heimatforschung erhält 1.500 Euro für die Veranstaltung zum 40-jährigen Vereinsjubiläum am 26. April auf dem Vereinsgelände Brockhauser Straße
    • Sportförderung: Der Kanu Club Wiking Bochum 1951 e.V. bekommt 1.000 Euro für die Anschaffung eines Mannschaftsbusses, der Athletic FC Bochum 90 e.V. erhält 220 Euro für einen gefüllten Sanitätskoffer
    • Soziale Projekte: Die Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen wird mit 1.500 Euro für ihr multikulturelles Projekt „Starke Frauen – Starke Gemeinschaft“ zur Stärkung geflüchteter Frauen gefördert
    • Stadtteilfeste: Die Siedlergemeinschaft Prinz-Regent 2 und der Stadtteiltreff Hustadt IFAK e.V. erhalten jeweils 1.500 Euro für die Durchführung ihrer Straßen- bzw. Stadtteilfeste
    • Infrastrukturmaßnahmen: Der Kleingartenverein Im Haarmannsbusch bekommt 1.500 Euro für den Umbau des Vereinsheims und einen neuen Geräteschuppen

    Weitere geförderte Maßnahmen

    Zusätzliche Förderungen gehen an:

    • QUERgesund IFAK e.V. für Frauenplauderstunden und die Anschaffung eines Brustkrebstastmodells (1.490,45 Euro)
    • Concordia Wiemelhausen 08/10 e.V. für einen Schaukasten mit Ständer (1.000 Euro)
    • Bücherwurm Wiemelhausen für Veranstaltungen und Medienaktualisierung (1.500 Euro)
    • eJuWie für eine Kühl-Gefrierkombi und Tintenstrahldrucker (1.500 Euro)
    • Theater- und Karnevalsverein Germania 1888 Bo-Querenberg e.V. für Winterjacken (1.500 Euro)
    • Freundeskreis JFH Steinkuhl für einen PC-Raum (1.425 Euro)
    • AWO HuTown für die 25-Jahr-Feier (1.150 Euro)
    • SV Bochum Steinkuhl 1927 e.V. für den Neuaufbau der Jugendabteilung (1.500 Euro)
    • Jugendfeuerwehr Querenburg für ein Rauchhaus (1.500 Euro)
    • Förderverein Freiwillige Feuerwehr Stiepel e.V. für Kellersanierung (1.500 Euro)

    Separater Antrag zur Einzelabstimmung

    Über einen weiteren Förderantrag soll in der Sitzung separat abgestimmt werden: Der Polizei- und Schutzhundesportverein Bochum Stiepel e.V. beantragt 1.500 Euro für die Sanierung seiner Flutlichtanlage.

    Verwendungsnachweis erforderlich

    Die Bezirksverwaltungsstelle Süd wird beauftragt, die Zuwendungen auszuzahlen und deren Verwendung zu prüfen. Die Auszahlung erfolgt grundsätzlich erst nach Einreichung entsprechender Verwendungsnachweise.

  • SPD fragt nach Zustand der Toilettenanlage am Ruhrplateau

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest will wissen, warum die Toilettenanlage am Ruhrplateau dauerhaft verschlossen ist, obwohl sie 2020 mit 5.000 Euro für Kanufahrer wieder nutzbar gemacht werden sollte.

    Hintergrund der Anfrage

    Die Stadt Bochum ist Eigentümerin der Grundstücke am Ruhrplateau in Dahlhausen, auf denen sich neben einem Vereinsheim auch eine Toilettenanlage befindet. Im Jahr 2020 wurde die Liegenschaft im Wege des Erbbaurechts an den Dahlhauser Schwimmverein 1921 e.V. übertragen.

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    Vertragliche Regelung zur Toilettennutzung

    Im Erbbaurechtsvertrag wurde auf Betreiben der Bezirksvertretung eine besondere Regelung aufgenommen: Der Verein verpflichtete sich, die Toilettenanlage für andere Aktivitäten im Bereich der Ruhrmühle zur Verfügung zu stellen – in Absprache mit der Stadt und zu näher zu bestimmenden Konditionen.

    Die Bezirksvertretung stellte damals 5.000 Euro zur Verfügung, damit der Verein die Toilettenanlage wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzen konnte. Ziel war insbesondere, die Nutzung für Kanufahrer zu ermöglichen, die am Ruhrplateau anlanden.

    Aktuelle Problematik

    Nach aktuellem Kenntnisstand der SPD-Fraktion sind die Toiletten jedoch dauerhaft verschlossen. Vor diesem Hintergrund stellt die Fraktion vier konkrete Fragen:

    • In welchem baulichen und technischen Zustand befindet sich die Toilettenanlage derzeit?
    • Hat sich die Stadtverwaltung mit einer möglichen Sanierung beziehungsweise Wiederherstellung der Nutzbarkeit befasst?
    • Wer ist aktuell für die Öffnung und die Festlegung der Öffnungszeiten verantwortlich? Welches Fachamt wäre ansprechbar?
    • Werden die Öffnungszeiten den gewerblichen Kanuanbietern beziehungsweise den dort anlandenden Nutzern bekanntgegeben?

    Die Anfrage wird in der Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Südwest am 27. Mai 2026 behandelt.

    Fediverse-Reaktionen
  • Grüne fragen nach Zaun am Sportplatz Lewacker in Linden

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Südwest erkundigt sich nach dem Stand beim umstrittenen Zaun am Sportplatz Lewacker. Die Sperrung eines jahrzehntelang genutzten Durchgangswegs sorgt bei Anwohnern für Kritik.

    Zaun versperrt gewohnten Weg

    Wie aus der Anfrage von Jannis Mehring hervorgeht, hat die Stadt Bochum am Sportplatz am Lewacker einen Zaun errichtet, der einen bisher genutzten Durchgangsweg für Anwohner der Siedlung „Im Steinnocken“ und der Lewackerstraße versperrt.

    Die Maßnahme erfolgte aufgrund von Verunreinigungen durch Hundekot, um die Hygiene für Sporttreibende zu gewährleisten. Zwar bleibt der Zugang von der Jugendheimstraße weiterhin offen, doch Anwohner empfinden dies als unzureichend.

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    Umweg über stark befahrene Straße

    Der nun notwendige Umweg über die stark befahrene Hattinger Straße stelle insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen eine erhebliche Belastung dar, so die Grünen. Die Anwohner betonten, dass der Weg seit Jahrzehnten als wichtige Verbindung genutzt wurde – nicht nur für den Schulweg oder den Zugang zu medizinischen Einrichtungen, sondern auch als sozialer Treffpunkt.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Grünen-Fraktion stellt drei spezifische Fragen:

    • Gibt es seitens der Verwaltung bereits eine Bewertung der Situation und sind weitere Handlungen geplant?
    • Wurden alternative Maßnahmen geprüft, wie Hinweisschilder, Hundeverbote mit Kontrollen oder Reinigungsdienste, die den gewünschten Effekt hätten erzielen können, ohne den Durchgang komplett zu sperren?
    • Gibt es Möglichkeiten für eine Ausnahme beim Durchgangsverkehr, beispielsweise durch ein Tor mit Zeitsteuerung?

    Die Anfrage ist für die Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 27. Mai 2026 eingereicht worden.

    Fediverse-Reaktionen
  • SPD fragt nach Erreichbarkeit der Stadien für Großveranstaltungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach dem Stand der Planungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Lohrheide- und Ruhrstadion. Hintergrund sind mögliche Olympiabewerbungen und die generelle Zukunftsfähigkeit der Sportstätten für Großveranstaltungen.

    Im Hinblick auf diskutierte Olympiabewerbungen und die strategische Ausrichtung der Sportstätten für größere Events richtet die SPD-Fraktion fünf konkrete Fragen an die Verwaltung. Diese sollen in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 beantwortet werden.

    Wegeleitkonzept für das Lohrheidestadion

    Die SPD bezieht sich auf eine Verwaltungsvorlage, in der ein „übergeordnetes Gesamtkonzept zur Wegeführung“ erwähnt wird. Die Fraktion möchte wissen, wann dieses Konzept für das Umfeld des Lohrheidestadions finalisiert und umgesetzt wird. Besonderes Interesse gilt der Frage, inwieweit der Radschnellweg RS1 in das Wegeleitkonzept integriert werden soll.

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    Besucherlenkung und digitale Leitsysteme

    Konkrete Maßnahmen zur Besucherlenkung stehen ebenfalls im Fokus der Anfrage. Die SPD möchte Details zu geplanten Maßnahmen erfahren:

    • Beschilderung
    • Digitale Leitsysteme
    • Temporäre Lösungen bei Events

    Zusätzlich wird nach den Umsetzungsfristen für diese Maßnahmen gefragt.

    Gehwegpflasterung und Parkhauspläne

    Im Zusammenhang mit Maßnahmen des Energieunternehmens E.ON soll laut Verwaltung eine Pflasterung des Gehwegs geprüft werden. Die SPD erkundigt sich nach dem Ergebnis dieser Prüfung und dem möglichen Umsetzungszeitpunkt.

    Darüber hinaus interessiert sich die Fraktion für die aktuelle Bewertung der Verwaltung bezüglich der Errichtung eines Parkhauses im Umfeld des Lohrheidestadions und welche Standorte oder Flächen dafür grundsätzlich in Betracht kommen.

    Wendeanlagen am Ruhrstadion

    Bezüglich des Ruhrstadions fragt die SPD nach dem Stand der Prüfung neuer Kehranlagen, die in einer anderen Verwaltungsvorlage erwähnt wurden. Besonders interessiert die Fraktion, warum eine Wendeanlage im Bereich des Stadions nicht Bestandteil der aktuellen Planungen im Kontext der Stadionsanierung ist.

    Die Anfrage ist von Christian Kalisch unterzeichnet und richtet sich an Oberbürgermeister Jörg Lukat.

    Fediverse-Reaktionen
  • UWG fragt nach besserer ÖPNV-Anbindung des Lohrheidestadions

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe UWG Freie Bürger-BSW fordert eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung zum Lohrheidestadion. Die Buslinie 365 fährt das Stadion sonntags nicht an, obwohl dort regelmäßig Fußballspiele stattfinden.

    Keine Busanbindung an Spieltagen

    Die Buslinie 365 der Bogestra bedient das Lohrheidestadion werktags regulär, sonntags jedoch nicht. Diese Regelung besteht bereits seit vielen Jahren. Gleichzeitig finden insbesondere sonntags regelmäßig Fußballspiele und Wettkämpfe im Lohrheidestadion statt, darunter Spiele der VfL-Frauen oder von Wattenscheid 09. Nach Angaben der UWG wird die Lohrheide über das Jahr betrachtet an mindestens jedem zweiten Sonntag sportlich genutzt.

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    Anfrage nach Renovierung des Stadions

    Vor dem Hintergrund der umfassenden Renovierung und der gestiegenen Bedeutung des Stadions hält die Ratsgruppe eine verbesserte ÖPNV-Anbindung für angemessen und notwendig. Insbesondere an Spiel- und Veranstaltungstagen sollte die Linie 365 das Lohrheidestadion auch sonntags bedienen, um Besucherinnen und Besuchern eine verlässliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die UWG Freie Bürger-BSW richtet drei Fragen an die Verwaltung:

    • Kann die sonntägliche Anbindung des Lohrheidestadions durch die Linie 365 dauerhaft eingerichtet werden?
    • Ist zumindest an Veranstaltungs- und Spieltagen eine entsprechende Bedienung möglich?
    • Wie möchten die Stadt und die Bogestra die Erreichbarkeit des modernisierten Stadions künftig verbessern?

    Die Anfrage von Ratsmitglied Jens Lücking ist für die 3. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 vorgesehen. Die UWG bittet um schriftliche Beantwortung.

    Fediverse-Reaktionen
  • FC Vorwärts Kornharpen erhält 700 Euro Zuschuss für Kinderfußball-Aktionstag

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll dem FC Vorwärts Kornharpen e.V. einen Zuschuss von 700 Euro für einen Kinderfußball-Aktionstag gewähren. Die Veranstaltung findet am 19. Juni 2026 in Kooperation mit örtlichen Kindergärten statt.

    Spielfest für Kindergartenkinder geplant

    Der FC Vorwärts Kornharpen e.V. organisiert am 19. Juni 2026 einen „Tag des Kinderfußballs“ auf der vereinseigenen Platzanlage. Dazu wurden Kindergärten aus dem Stadtteil eingeladen, um gemeinsam mit den Kindern ein Spielfest durchzuführen.

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    Zuwendungsrichtlinien erfüllt

    Nach Angaben der Verwaltung sind die Voraussetzungen der Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen im Stadtbezirk Nord erfüllt. Der Verein muss nach der Veranstaltung einen Verwendungsnachweis mit Rechnungen und Quittungen bei der Bezirksverwaltungsstelle Bochum-Nord vorlegen.

    Entscheidung am 2. Juni

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord entscheidet am 2. Juni 2026 über den Zuschussantrag. Die Gewährung liegt im Ermessen des Gremiums. Bei zweckwidriger Verwendung oder fehlendem Verwendungsnachweis wird die Zuwendung ganz oder teilweise zurückgefordert.

  • Grüne fragen nach Vereinen und Auslastung der Sportanlage Erbstollen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion will vor der geplanten Umwandlung des Naturrasenplatzes in Kunstrasen wissen, welche Vereine die Sportanlage Erbstollen nutzen und wie ausgelastet die beiden Spielfelder sind.

    Die Grünen im Rat haben eine Anfrage zur Sportanlage Erbstollen eingereicht, die in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Bewegung am 29. Mai 2026 behandelt werden soll. Hintergrund ist eine Beschlussvorlage, die den Umbau der Naturrasenfläche in eine Kunstrasenfläche sowie notwendige Standsicherheitsmaßnahmen vorsieht.

    Detaillierte Fragen zur Nutzung

    Die Fraktion möchte von der Verwaltung eine schriftliche Antwort auf sechs konkrete Fragen:

    • Welche Vereine sind an der Sportanlage Erbstollen beheimatet?
    • Wie viele Mannschaften trainieren auf den beiden Plätzen insgesamt und aufgeteilt nach Naturrasen- und Tennenplatz?
    • Wie viele davon sind Jugendmannschaften?
    • Wie hoch ist der Auslastungsgrad insgesamt und bezogen auf beide Spielfelder?
    • Wie ist die geplante Belegung für den zukünftigen Kunstrasenplatz?
    • Wie ist die zukünftige Nutzung des Tennenplatzes geplant und wie viele Mannschaften sollen dort weiter trainieren?

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    Tennenplatz bleibt erhalten

    Nach der Beschlussvorlage soll bei dem geplanten Umbau der Tennenplatz erhalten bleiben. Die Grünen wollen nun Klarheit über die aktuelle und künftige Nutzung der gesamten Sportanlage, bevor über die Umwandlung entschieden wird.

    Die Anfrage wurde von Züleyha Demir für die Grünen-Fraktion gestellt und ist für die Ausschusssitzung am 29. Mai vorgesehen.