Schlagwort: Sport

  • Verwaltung antwortet zu olympischen Fußballspielen im Ruhrstadion

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.01.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und FreizeitDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    29.05.2026Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeitnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat auf eine CDU-Anfrage zu möglichen olympischen Fußballspielen im Ruhrstadion geantwortet. Die Verwaltung erklärt, dass konkrete olympische Anforderungen bei der aktuellen Modernisierung noch nicht berücksichtigt werden, da entsprechende Vorgaben fehlen.

    Die Bochumer Sportstättenbesitzgesellschaft hat ausführlich auf acht Fragen der CDU-Fraktion zu einer möglichen olympischen Nutzung des Vonovia Ruhrstadions geantwortet. Hintergrund ist eine für Februar 2026 geplante Ratsentscheidung über einen Bürgerentscheid zur Beteiligung Bochums an Olympischen und Paralympischen Spielen.

    Modernisierung folgt FIFA-Standards

    Bei der aktuellen Modernisierung des Ruhrstadions werden die nationalen und internationalen Regularien für den Profifußball zugrunde gelegt. Eine konkrete Ausrichtung auf olympische Anforderungen erfolgt nicht, da entsprechende Detailvorgaben noch nicht vorliegen. Das IOC und der Deutsche Olympische Sportbund verweisen für operative Anforderungen im Fußball auf die FIFA Stadium Guidelines.

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    Erste Gespräche mit dem Land geführt

    Zwischen Stadtverwaltung, Betreiber und Vertretern des Landes Nordrhein-Westfalen haben bereits Gespräche auf Arbeitsebene stattgefunden. Dabei wurden grundsätzliche Fragen zur möglichen Einbindung des Ruhrstadions in ein Bewerbungskonzept erörtert. Konkrete Festlegungen, vertragliche Vorabsprachen oder Zusagen wurden nicht getroffen.

    Vertragliche Verpflichtungen noch unklar

    Konkrete vertragliche Verpflichtungen für die Stadt oder den Betreiber lassen sich derzeit nicht benennen. Bei internationalen Sportgroßveranstaltungen ist erfahrungsgemäß davon auszugehen, dass:

    • Sportstätten für einen definierten Zeitraum vollständig an das Organisationskomitee übergeben werden
    • sie als sogenannte „Clean Venues“ (werbe- und logofrei) bereitzustellen sind
    • temporäre bauliche Ergänzungen (Overlay) möglich und rückbaubar sind

    Stadionkategorie und Turnierphasen offen

    Eine verbindliche Einstufung in eine FIFA- oder IOC-Kategorie kann derzeit nicht vorgenommen werden, da olympiaspezifische Bewertungsmaßstäbe noch nicht konkretisiert sind. Nach derzeitiger Einschätzung wäre eine Nutzung für Gruppenspiele grundsätzlich denkbar. Finalspiele erscheinen aufgrund der Stadionkapazität nicht realistisch.

    Standards für Barrierefreiheit und Medien

    Das Stadion wird so modernisiert, dass die geltenden Anforderungen für ein zeitgemäßes Profifußballstadion eingehalten werden, insbesondere die Vorgaben der Deutschen Fußball Liga und des Deutschen Fußball-Bundes. Eine gesonderte Bewertung nach IOC-Standards ist erst möglich, wenn entsprechende Kriterien konkretisiert sind.

    Für die Medienausstattung orientieren sich die Anforderungen im Fußballbereich an den FIFA-Regularien. Im Rahmen vergleichbarer Bewerbungsverfahren wären die vorhandenen Medienarbeitsplätze ausreichend gewesen. Sollten zusätzliche Flächen erforderlich sein, könnten temporäre Containerlösungen im Stadionumfeld eingerichtet werden.

    Die vorhandenen VIP- und Hospitalityflächen entsprechen den derzeitigen Anforderungen für den Profifußballbetrieb. Temporäre Erweiterungen wären grundsätzlich über Overlay-Lösungen darstellbar.

  • SPD, Grüne und Die Linke beantragen Ertüchtigung des Trampelpfads zwischen Hauptfriedhof und Kleingartenanlage

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die drei Fraktionen wollen 15.000 Euro aus bezirklichen Mitteln für die Wegeverbindung zur Verfügung stellen. Sie sehen den Pfad als beliebte Spazierstrecke, die verschiedene Grünanlagen miteinander verbindet.

    Die SPD-Fraktion, die Grüne Fraktion und die Fraktion Die Linke in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte haben einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Ertüchtigung des Trampelpfads zwischen Buselohstraße, Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ und Hauptfriedhof eingereicht.

    Antrag sieht Finanzierung aus bezirklichen Mitteln vor

    Der Änderungsantrag zur ursprünglichen Beschlussvorlage Nr. 20261152 enthält zwei zentrale Punkte:

    • Die Bezirksvertretung soll beschließen, die Wegeverbindung zwischen dem Hauptfriedhof und der Kleingartenanlage „Auf der Prinz“ zu ertüchtigen.
    • Die benötigten 15.000 Euro sollen aus bezirklichen Mitteln zur Verfügung gestellt werden.

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    Beliebte Spazierstrecke durch Grünanlagen

    In ihrer Begründung stimmen die Fraktionen der Verwaltungseinschätzung zu, dass der Weg keine notwendige Wegeverbindung zum Friedhof darstellt und daher nicht für Funktionsstrecken genutzt wird. Gespräche mit Bürgern vor Ort hätten jedoch ergeben, dass der Weg eine beliebte Spazierstrecke sei.

    Die Wegeverbindung ermögliche es, vom Hauptfriedhof über die Kleingartenanlage zum Grüngürtel auf der anderen Seite der Buselohstraße zu gelangen, von dem aus die Kleingartenanlage „Auf den Alpen“ erreicht werde. So entstehe ein Spaziergang, der an keiner größeren Straße entlangführe.

    Attraktivierung durch Café und Spielplatz

    Ältere Menschen hätten berichtet, dass die Spazierstrecke durch das seit einiger Zeit im Fritz-Bauer-Forum befindliche Café attraktiviert worden sei. Familien mit Kindern wiesen darauf hin, dass sie so den beliebten Spielplatz Bonhoefferstraße in ihre Spazierstrecke einbauen können, der auch über eine Seilbahn verfügt.

    Den Änderungsantrag haben die Fraktionsvorsitzenden David Schnell (SPD), Karsten Finke (Grüne) und Ida Johanna Paul (Die Linke) am 18. April 2026 eingereicht. Er soll in der 6. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 21. Mai 2026 behandelt werden.

  • CDU fragt nach verzögerter Umsetzung von Gänsereiter-Spielgeräten

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid erkundigt sich nach dem Stand eines bereits 2023 beschlossenen Projekts zur Aufstellung von Spielgeräten in Gänsereiterform. Die Bezirksvertretung hatte 8.000 Euro für das Jubiläumsprojekt bereitgestellt.

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid hat beim Bezirksbürgermeister nachgehakt, warum ein bereits vor knapp drei Jahren gefasster Beschluss noch nicht umgesetzt wurde. Am 22. August 2023 hatte die Bezirksvertretung Wattenscheid beschlossen, zwei Spielgeräte in Gänsereiterform anlässlich des 425-Jahr-Jubiläums der Gänsereitervereine in Höntrop und Sevinghausen zu beschaffen.

    Spielplätze in Vereinsnähe geplant

    Die Spielgeräte sollten auf Spielplätzen in der Nähe der jeweiligen Vereinsgelände aufgestellt werden. Für die Umsetzung stellte die Bezirksvertretung Mittel in Höhe von 8.000 Euro zur Verfügung.

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    Vier konkrete Fragen an die Verwaltung

    In ihrer Anfrage vom 18. Mai 2026 stellt die CDU-Fraktion vier spezifische Fragen:

    • Aus welchen Gründen wurde der Beschluss bislang nicht umgesetzt?
    • Wie ist der aktuelle Sachstand der Planung beziehungsweise Beschaffung?
    • Wurden bereits geeignete Standorte geprüft oder festgelegt?
    • Bis wann ist mit einer Umsetzung der Maßnahme zu rechnen?

    Fraktionsvorsitzender Marc Westerhoff bittet die Verwaltung um eine zeitnahe Berichterstattung gegenüber der Bezirksvertretung zu diesem Sachverhalt.

  • CDU Wattenscheid fragt nach Verteilung der Landessportförderung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid möchte wissen, wie die 3,89 Millionen Euro aus dem neuen Sportförderprogramm des Landes NRW in Bochum verteilt werden und ob konkrete Pläne für Wattenscheid existieren.

    200 Millionen Euro vom Land für Sportstätten

    Das Land Nordrhein-Westfalen stellt im Rahmen eines neuen Sportförderprogramms insgesamt rund 200 Millionen Euro für vereinseigene Sportstätten bereit. Nach der kommunalen Aufteilung erhält Bochum eine Verteilmasse von 3.887.700 Euro, über die der Stadtrat in Zusammenarbeit mit Verwaltung, Stadtsportbund und Vereinen entscheiden kann.

    Die Mittel sind Teil der nordrhein-westfälischen Sportmilliarde und sollen Vereine dabei unterstützen, eigene Sportanlagen zu modernisieren, zu sanieren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln.

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    Anfrage zur angemessenen Verteilung

    Die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid begrüßt das Programm ausdrücklich und fordert, dass die Vereine in Wattenscheid frühzeitig über die Fördermöglichkeiten informiert werden. Die Fraktion erwartet von Rat und Verwaltung, den Stadtbezirk Wattenscheid mit angemessenen Geldern auszustatten.

    In ihrer Anfrage für die Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 19. Mai 2026 will die Fraktion wissen:

    • Wie die Vereine im Stadtbezirk Wattenscheid über die neuen Fördermöglichkeiten informiert werden
    • Wie die Gelder verteilt werden
    • Ob die Verwaltung bereits konkrete Pläne und Projekte für Wattenscheid hat

    Die Anfrage ist von Gerd Kipp für die CDU-Bezirksfraktion Wattenscheid unterzeichnet.

  • SPD Wattenscheid fragt nach Parksituation am Stadtgartenring

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Die SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid hat eine Anfrage zur angespannten Parksituation im Bereich Stadtgartenring gestellt. Besonders im Umfeld der Zufahrt zur Sportanlage DJK Wattenscheid kommt es zeitweise zu Parkproblemen, wenn verschiedene Nutzungen aufeinandertreffen.

    Mehrere Nutzungen verstärken Parkdruck

    Im Bereich des Stadtgartenrings treffen verschiedene Nutzungen aufeinander, die zusätzlichen Parkverkehr verursachen. Neben dem üblichen Bewohnerparken entsteht weiterer Bedarf durch das nahegelegene Krankenhaus beziehungsweise eine Pflegeeinrichtung sowie durch den Trainings- und Spielbetrieb auf der Sportanlage. Insbesondere an Wochenenden kann es dadurch zu einer erhöhten Nachfrage nach Parkmöglichkeiten im öffentlichen Straßenraum kommen.

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    Verwaltung soll Situation bewerten

    Thomas Dißelbeck, Fraktionsvorsitzender der SPD-Bezirksfraktion Wattenscheid, richtet konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Liegen der Verwaltung Erkenntnisse zur Parksituation im Bereich Stadtgartenring vor, insbesondere im Umfeld der Zufahrt zur überwiegend von DJK Wattenscheid genutzten Sportanlage?
    • Kommen aus Sicht der Verwaltung Maßnahmen in Betracht wie eine bessere Abstimmung mit den umliegenden Einrichtungen, Hinweise zur Nutzung vorhandener privater Stellplätze, eine stärkere Lenkung des Sportplatzverkehrs oder punktuelle ordnende Maßnahmen?

    Ziel: Verhältnismäßige und quartiersverträgliche Lösungen

    Ziel der Anfrage ist zunächst eine objektive Bewertung der Situation. Auf dieser Grundlage sollen mögliche Entlastungen geprüft werden, die verhältnismäßig und quartiersverträglich sind. Die SPD-Fraktion betont, dass es insbesondere zu bestimmten Tageszeiten und an Wochenenden zu einer erhöhten Nachfrage nach Parkraum komme.

  • Verwaltung klärt Zuständigkeit für Parkplatzbeleuchtung Im Zugfeld

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    05.03.2026Bezirksvertretung Bochum-Mitte(S. auch Protokollierung „Vor Eintritt in die Tagesordnung“) Die Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum hat die Fragen der CDU-Fraktion zur fehlenden Beleuchtung des Parkplatzes oberhalb des Tennisclubs TC Grün-Weiß und der Gastronomie „La Casa Maria“ beantwortet. Der Tennisverein soll die defekten Lampen instand setzen.

    Tennisverein für Beleuchtung zuständig

    Wie die Verwaltung in ihrer Antwort mitteilt, handelt es sich bei der Fläche nicht um einen öffentlich gewidmeten Parkplatz, auch wenn er der Öffentlichkeit zugänglich erscheint. Der Parkplatz auf dem städtischen Flurstück 85 in der Gemarkung Hordel wird hauptsächlich vom ansässigen Tennisverein genutzt, aber auch von Besuchern des angrenzenden Friedhofs.

    Die vorhandenen Leuchten werden über die Infrastruktur des Tennisvereins versorgt. Nach Einschätzung der Verwaltung wurden die Lampen auch vom Verein aufgestellt. Der Tennisverein sieht sich nach Rücksprache für die Unterhaltung der Beleuchtung zuständig.

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    Vereinbarung für insektenfreundliche Beleuchtung

    Bei einem Vor-Ort-Termin mit dem aktuellen Vorstand des Tennisvereins wurde die Situation des Parkplatzes erörtert. Dabei wurde vereinbart, dass sich der Tennisverein um die Instandsetzung oder den möglicherweise notwendigen Austausch der Beleuchtungsanlage kümmert.

    Da auch viele Friedhofsbesucher den Parkplatz nutzen, wurde eine enge Abstimmung mit der Stadt Bochum vereinbart. Zudem stellte die Stadt eine mögliche Kostenbeteiligung in Aussicht. Bei den geplanten Maßnahmen soll eine insektenfreundliche Beleuchtung berücksichtigt werden, da sich in unmittelbarer Nähe eine Blühwiese und der Bezirksfriedhof befinden.

    Hintergrund der CDU-Anfrage

    Die CDU-Bezirksfraktion hatte die fehlende Beleuchtung als Problem bezeichnet, da der Parkplatz ganzjährig auch abends genutzt wird – sowohl vom Tennisclub für den Hallenspielbetrieb als auch von Gästen der Gastronomie. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten werde der unbeleuchtete Parkplatz als Angstraum wahrgenommen.

  • OVG NRW entscheidet abschließend über Schwimmbad Höntrop

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheidnoch nicht beraten

    Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat am 22. April 2026 eine finale Entscheidung im Klageverfahren zum bauplanungsrechtlichen Vorbescheid für das Schwimmbad Höntrop gefällt. Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird am 19. Mai über das Urteil informiert.

    Gerichtsverfahren abgeschlossen

    Die Stadtverwaltung teilt mit, dass das OVG NRW das Klageverfahren zum bauplanungsrechtlichen Vorbescheid für das Schwimmbad Höntrop mit einem Beschluss vom 22. April 2026 abschließend entschieden hat. Das Rechtsamt übersendet den Gerichtsbeschluss zur Kenntnisnahme an die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid.

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    Beratung in der Bezirksvertretung

    Die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid wird in ihrer Sitzung am 19. Mai 2026 über die Gerichtsentscheidung informiert. Der Beschluss des OVG liegt als geschwärzte Version bei.

    Der konkrete Inhalt und die Auswirkungen der Gerichtsentscheidung gehen aus der öffentlichen Mitteilung nicht hervor. Das Schwimmbadprojekt in Höntrop war Gegenstand eines längeren Rechtsstreits um planungsrechtliche Fragen.

  • VfL-Talentwerk: Antrag will private Betankungsanlage ausschließen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Drei Ratsmitglieder der Fraktion „Die Stadtgestalter/Volt“ wollen bei der Planung des VfL-Talentwerks eine private Betankungsanlage verhindern. Sie fordern den Ausschluss fossiler Brennstoffe für die Rasenpflege und verweisen auf klimafreundlichere Alternativen.

    Änderungsantrag zum Bebauungsplan

    Für die Ratssitzung am 7. Mai 2026 haben Dr. Volker Steude, Stefanie Beckmann und Nadja Zein-Draeger einen Änderungsantrag zum Bebauungsplan Nr. 1046 für das VfL-Talentwerk eingereicht. Sie wollen den Beschlusstext um den Passus ergänzen: „Die Realisierung einer privaten Betankungsanlage wird planerisch ausgeschlossen.“

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    Kritik an fossilen Brennstoffen

    Der ursprüngliche Bebauungsplan sieht eine private Betankungsanlage zur Befüllung der Pflegegeräte des Greenkeepers vor. Die Antragsteller argumentieren, dass der Betrieb von Rasenmähern und anderem Gerät durch fossile Brennstoffe vermeidbare Treibhausgase ausstoße.

    Alternative Technologien verfügbar

    Als Begründung führen die drei Ratsmitglieder an, dass mittlerweile professionelle Angebote am Markt verfügbar seien, die auf klimafreundlicheren und teilweise roboterbasierten Elektrolösungen basieren. Eine Betankungsanlage sei daher mit Blick auf die Nachhaltigkeit auszuschließen.

  • AfD-Fraktion erkundigt sich nach Kosten für Sportpark Feldmark

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    06.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Ostnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Ost hat eine Anfrage zu den Gesamtkosten und der Finanzierung des geplanten Sportparks Feldmark gestellt. Angesichts der angespannten Haushaltslage möchte die Fraktion wissen, wie das Projekt finanziert werden soll.

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Ost richtet sich mit einer Anfrage an Bezirksbürgermeister Dirk Meyer, um Klarheit über die Finanzierung des Sportparks Feldmark zu erhalten. Das Projekt ist Gegenstand des Bebauungsplans Nr. 1027 und sieht die Entwicklung eines Sportparks mit umfangreichen baulichen und infrastrukturellen Maßnahmen vor.

    Vier konkrete Fragen zur Projektfinanzierung

    Die Fraktionsvorsitzende Xenia Müller stellt vier konkrete Fragen:

    • Wie hoch sind die aktuell veranschlagten Gesamtkosten für die Umsetzung des Projekts „Sportpark Feldmark“ (einschließlich Planung, Bau, Infrastrukturmaßnahmen sowie Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen)?
    • Aus welchen Haushaltsmitteln bzw. Finanzierungsquellen soll das Projekt finanziert werden?
    • Inwieweit wurde die derzeitige Haushaltssituation der Stadt bei der Planung berücksichtigt?
    • Wurde geprüft, ob eine reduzierte bzw. abschnittsweise Umsetzung des Projekts möglich ist, um die finanzielle Belastung zu verringern? Falls ja, mit welchem Ergebnis?

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    Ausgleichszahlungen bereits erfolgt

    Wie aus der Anfrage hervorgeht, sind bereits Ausgleichszahlungen für die Inanspruchnahme von Waldflächen im Zusammenhang mit dem Sportpark-Projekt erfolgt. Die Fraktion begründet ihre Anfrage mit der derzeit angespannten Haushaltslage der Stadt.

    Die AfD-Fraktion bittet um eine schriftliche Beantwortung der Fragen sowohl in der Bezirksvertretung als auch im Rat der Stadt Bochum.

  • Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 2026 finden im Lohrheidestadion statt

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften werden am 25. und 26. Juli 2026 im modernisierten Lohrheidestadion in Bochum-Wattenscheid ausgetragen. Die Stadt investiert bis zu 260.000 Euro in die Veranstaltung, die live im Fernsehen übertragen wird.

    Modernisiertes Stadion erfüllt höchste Anforderungen

    Das Lohrheidestadion wurde nach Ratsbeschlüssen von 2019 und 2022 mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen umgebaut, um die Anforderungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) an eine Wettkampfstätte der Kategorie 1A zu erfüllen. Die Eröffnung des Sportparks Lohrheide erfolgte am 12. Juli 2025 im Rahmen der FISU World University Games.

    Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung erklärte der DLV öffentlich, die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2026 erneut in Bochum-Wattenscheid durchführen zu wollen. Bereits 2012 fanden die nationalen Titelkämpfe schon einmal im Lohrheidestadion statt.

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    Temporäre Maßnahmen für die Meisterschaften

    Die Stadt verpflichtet sich im Veranstaltungsvertrag zur Umsetzung verschiedener temporärer Maßnahmen:

    • Anmietung einer Videowand
    • Umsetzung des Anwohnerschutzkonzeptes
    • Temporäre Erweiterung der Kommentatoren- und Presseplätze
    • Bereitstellung erforderlicher Notdienste, insbesondere für die Stromversorgung

    Diese Infrastrukturelemente wurden bewusst nicht dauerhaft installiert, um laufende Betriebs- und Unterhaltungskosten zu vermeiden.

    Finanzierung durch Stadt und Land

    Die Stadt Bochum bringt sich mit bis zu 260.000 Euro in die Veranstaltung ein. Die Finanzierung erfolgt über zusätzliche Erträge aus Stadionmiete und Beteiligung an Ticketerlösen sowie über eine Querfinanzierung aus der Sportpauschale.

    Das Land Nordrhein-Westfalen wird sich aufgrund des besonderen Landesinteresses in vergleichbarer Höhe gesondert an der Finanzierung beteiligen. Dies unterstreicht die besondere Bedeutung der Veranstaltung für den Spitzensportstandort und die landesweite Sichtbarkeit Nordrhein-Westfalens.

    Teil der „Finals 2026“ mit Live-Übertragung

    Die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 2026 werden Teil von „Die Finals 2026 Hannover“ sein. Die Leichtathletik-Wettbewerbe im Lohrheidestadion werden von ARD und ZDF live übertragen, wodurch eine hohe mediale Aufmerksamkeit für den Sportstandort zu erwarten ist.

    Der Vorverkauf ist bereits gestartet und verläuft nach Angaben der Verwaltung gut, sodass mit einem vollen Haus gerechnet werden kann. Die Veranstaltung unterstützt die Zielsetzung der Bochum-Strategie, die Stadt als Hotspot der Live-Kultur und als Standort profilierter Sport- und Veranstaltungsformate weiterzuentwickeln.