Schlagwort: Friedhof

  • Informationstafel für ehemaligen Friedhof Dahlhauser Heide geplant

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Verwaltung schlägt vor, eine allgemeine Informationstafel über Gut Dahlhausen und den früheren Begräbnisplatz aufzustellen. Eine spezielle Stele zur Familie Schragmüller hält sie für entbehrlich.

    Die Verwaltung hat die Umsetzung des Beschlusses der Bezirksvertretung Bochum-Mitte vom Februar 2022 zum ehemaligen Friedhof Dahlhauser Heide geprüft. Ursprünglich sollten Vorschläge aus einer interkommunalen Konzeptstudie umgesetzt werden, einschließlich einer Informationsstele zur Geschichte der Familie Schragmüller.

    Wege saniert, Vegetation gepflegt

    Im Jahr 2024 führte der Technische Betrieb bereits umfangreiche Arbeiten in dem Wäldchen durch. Die Wege wurden saniert und die Begehbarkeit wesentlich verbessert. Außerdem fanden Pflegemaßnahmen im Gehölz- und Vegetationsbestand statt, auch zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

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    Keine spezielle Schragmüller-Stele

    Nach eingehender Prüfung der historischen Quellen durch das Stadtarchiv kam die Verwaltung zu dem Schluss, dass sich eine hinreichend belegbare Geschichte des „Erbbegräbnis Schragmüller“ nicht ermitteln lässt. Die Familie Schragmüller habe, von wenigen Individuen abgesehen, keine besondere Relevanz für die Geschichte Bochums oder des Stadtteils Hordel. Insbesondere für prominentere Familienmitglieder wie Elisabeth und Johannes Konrad Schragmüller lasse sich keinerlei Bezug zu Bochum herleiten.

    Allgemeine Informationstafel vorgeschlagen

    Stattdessen schlägt die Verwaltung die Errichtung einer allgemeinen Informationstafel vor. Diese soll in räumlicher Nähe einer aufzustellenden Sitzbank über folgende Themen informieren:

    • Gut Dahlhausen
    • Die Besitzerfamilien von Düngelen und Schragmüller
    • Den früheren Begräbnisplatz
    • Die Veräußerung der Hordeler Heide an die Firma Krupp

    Die Verwaltung verzichtet bewusst auf eine Corten-Stahlstele im Rahmen der Kernaktivität „Erinnern statt Vergessen“ und schlägt stattdessen eine herkömmliche Informationstafel vor.

    Kosten und Finanzierung

    Der Auftrag vom Februar 2022 kann durch folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

    • Aufstellung einer Sitzbank: circa 1.000 Euro
    • Aufstellung einer Informationstafel: circa 2.500 Euro

    Die erforderlichen Finanzmittel müssen von der Bezirksvertretung Bochum-Mitte bereitgestellt und die Umsetzung beschlossen werden. Ein Textentwurf für die Informationstafel liegt der Vorlage als Anlage bei.

  • SPD fragt nach Sanierungsstand der Trauerhalle Hordel

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Bauarbeiten an der Trauerhalle Hordel. Trotz laufender Sanierung soll die pietätvolle Nutzung gewährleistet bleiben.

    Bauarbeiten beeinträchtigen Friedhofsnutzung

    Die SPD-Fraktion im Stadtbezirk Bochum-Mitte hat eine Anfrage zum Sachstand der Trauerhalle Hordel gestellt. Hintergrund sind die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten, die nach Ansicht der Fraktion das pietätvolle Ambiente des Friedhofs beeinträchtigen.

    Bereits im August 2023 hatte die SPD-Grünen-Koalition 12.500 Euro für neues Mobiliar in der Trauerhalle bereitgestellt. Für den Doppelhaushalt 2025/2026 wurden weitere 393.000 Euro im Rahmen des bezirklichen Hochbausanierungsprogramms bewilligt. Die Mittel sind für eine umfassende Dach- und Fassadensanierung vorgesehen.

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    Probleme bei Starkregen

    Die SPD-Fraktion kritisiert das aktuelle Erscheinungsbild der Baustelle. Besonders problematisch seien die offenen Rohrleitungen, die bei Starkregen zu Überflutungen der Wege führten und diese auch nach dem Regen schwer begehbar machten.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die Fraktion stellt drei spezifische Fragen:

    • Welche Maßnahmen wurden konkret 2025 umgesetzt und welche sind für 2026 geplant?
    • Wie plant die Verwaltung trotz der Baustelle Verbesserungen zu erreichen, damit eine uneingeschränkte Nutzung möglich ist?
    • Können die von Friedhofsbesuchern beklagten maroden und schmutzigen Wasserstellen gereinigt werden?

    Die Anfrage wurde von David Schnell für die SPD-Fraktion eingereicht und soll in der 6. Sitzung der Bezirksvertretung am 21. Mai 2026 behandelt werden.

  • AfD beantragt Ergänzungen zu Hunde-Regelungen auf Friedhöfen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die AfD-Fraktion will die geplante Änderung der Friedhofssatzung um zusätzliche Bestimmungen für Hundehalter erweitern. Der Änderungsantrag sieht vor, dass die Friedhofsverwaltung Kotbeutel-Spender und separate Müllbehälter bereitstellt.

    Antrag zur zehnten Änderungssatzung

    Die AfD-Fraktion hat einen Änderungsantrag zur zehnten Änderungssatzung der Friedhofssatzung eingereicht, die in der Ratssitzung am 7. Mai 2026 behandelt werden soll. Der Antrag ergänzt die bereits geplante Neuregelung für Hundehalter auf städtischen Friedhöfen.

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    Zusätzliche Vorgaben für Friedhofsverwaltung

    Nach dem Vorschlag der AfD soll die Friedhofssatzung um folgende Bestimmungen erweitert werden:

    • Hunde müssen an einer kurzen Leine von maximal 1,50 Metern geführt und von Gräbern ferngehalten werden
    • Hundekot ist sofort und restlos zu beseitigen
    • Von Hunden verursachte Schäden sind der Friedhofsverwaltung zu melden
    • Die Friedhofsverwaltung soll geeignete Müllbehälter für Kotbeutel aufstellen
    • Nach Möglichkeit sollen kostenfreie Kotbeutel zur Verfügung gestellt werden

    Begründung mit Verweis auf USB-Angebot

    Fraktionsvertreter Maik Klaus begründet den Antrag damit, dass nicht entfernter Hundekot „insbesondere auf Friedhöfen ein besonderes Ärgernis“ darstelle. Die Fraktion unterstützt daher die vorgesehenen Straf- und Bußgeldbestimmungen.

    Als Vorbild verweist die AfD auf die kombinierten Beutelspender mit Abfallbehältern, die der Umwelt- und Stadtentwicklungsbetrieb (USB) bereits im Stadtgebiet zur Verfügung stellt. Diese Lösung sei auch für die Friedhöfe ideal, alternativ seien auch kostengünstigere Entsorgungsvarianten denkbar.

    Akzeptanz bei Nicht-Hundehaltern

    Die beantragte Ergänzung soll laut AfD-Fraktion „auch bei nicht-Hundehaltern zur notwendigen Akzeptanz beitragen“. Die ursprünglich geplante Änderung der Friedhofssatzung würde es Hundehaltern künftig ermöglichen, ihre Tiere auf die Friedhöfe mitzunehmen.

  • Verwaltung lehnt Bürgeranregung zu jährlicher Verlängerung von Grabstätten-Nutzungsrechten ab

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    07.05.2026Ratnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Rat, eine Bürgeranregung zur Änderung der Friedhofssatzung abzulehnen. Eine Bürgerin hatte vorgeschlagen, die Möglichkeit zum jährlichen Nacherwerb von Vorsorgegrabstätten in die Satzung aufzunehmen. Die Verwaltung sieht jedoch keinen Änderungsbedarf, da diese Option bereits heute existiert.

    Bürgeranregung für flexiblere Grabstätten-Vorsorge

    Eine Bürgerin hat sich Ende Januar 2026 mit einer Anregung gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW an die Stadt gewandt. Ihr Anliegen: Sie möchte bereits zu Lebzeiten das Nutzungsrecht an einer Grabstätte zur Vorsorge erwerben und dieses jährlich verlängern können, um später hohe Bestattungskosten für ihre Angehörigen zu vermeiden.

    Die Petentin wünscht sich eine Regelung, nach der das Nutzungsrecht nach einem Vorsorgeerwerb jährlich um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. So müsste sie nicht nach größeren Zeitabständen umso größere Summen für eine Verlängerung aufbringen.

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    Verwaltung sieht keinen Handlungsbedarf

    Die Stadtverwaltung empfiehlt dem Rat, die Anregung abzulehnen. Begründung: Es bedarf keiner Satzungsänderung, um das Begehren der Petentin zu erfüllen, da die gewünschte Regelung bereits existiert.

    Aktuelle Rechtslage ermöglicht jährliche Verlängerung

    Nach den geltenden Bestimmungen wird das Nutzungsrecht an einer Grabstätte für 25 Jahre vergeben. Die Friedhofssatzung regelt in § 4 Absatz 2 bereits die mögliche Verlängerung unter Verweis auf die Friedhofsgebührensatzung.

    Dort ist unter Tarif-Nr. 2.9 festgelegt, dass eine jährliche Verlängerung des Nutzungsrechts mit 1/25 der Kosten für 25 Jahre durch Gebühr abgegolten werden kann. Diese Regelung entspricht nach Einschätzung der Verwaltung genau dem Wunsch der Petentin.

    Beratung durch Friedhofsverwaltung geplant

    Die Verwaltung weist darauf hin, dass grundsätzlich eine Beratung zum Vorsorgeerwerb durch die Friedhofsverwaltung erfolgt. Mit der Petentin soll entsprechend Kontakt aufgenommen werden, um sie über die bereits bestehenden Möglichkeiten zu informieren.

    Der Rat wird am 7. Mai 2026 über die Anregung entscheiden.

  • SPD fragt nach Fortschritt bei Friedhofskonzepten in Bochum-Mitte

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte erkundigt sich nach dem Stand der Friedhofskonzepte für Hordel und Riemke. Seit dem Grundsatzbeschluss von 2017 wurde nur ein Konzept für Grumme entwickelt.

    Nur ein Konzept in neun Jahren fertiggestellt

    Die SPD-Fraktion im Bezirk Mitte wendet sich mit einer Anfrage an Bezirksbürgermeisterin Barbara Menke. Hintergrund ist der schleppende Fortschritt bei der Entwicklung von Friedhofskonzepten. Der Rat der Stadt hatte bereits am 18. Mai 2017 einen Grundsatzbeschluss zum „Friedhofskonzept“ gefasst. Seitdem konnte lediglich für den Friedhof Grumme ein entsprechendes Konzept vorgelegt und beschlossen werden.

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    Wandel der Bestattungskultur erfordert Anpassungen

    Die Sozialdemokraten verweisen auf den stark veränderten Bestattungsritus der vergangenen Jahre. Besonders nachgefragt werden mittlerweile Kolumbarien, naturnahe Bestattungen oder „Gärten der Erinnerung“. Weite Teile von Friedhofsflächen seien zu parkähnlichen Landschaften geworden, die ein anderes Nutzungskonzept erfordern.

    Drei Schwerpunkte der Anfrage

    Die SPD-Fraktion stellt drei konkrete Fragen:

    • Wie ist der Sachstand der jeweiligen Friedhofskonzepte für die Friedhöfe Hordel und Riemke? Wieso ist seit nunmehr neun Jahren erst ein Friedhofskonzept entwickelt worden?
    • Wie werden neue Wünsche und Bedürfnisse nach Bestattungsformen in den Konzepten berücksichtigt?
    • Welche Überlegungen gibt es, nicht mehr benötigte und parkähnliche Freiflächen auf den Friedhöfen nutz- und erlebbar zu machen?

    Fraktionssprecher David Schnell bittet um eine schriftliche Beantwortung zur 5. Sitzung der Bezirksvertretung am 23. April 2026.

  • Streuobst- und Wildblumenwiesen sollen Friedhöfe bereichern

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    23.04.2026Bezirksvertretung Bochum-Mittenoch nicht beraten

    Die Fraktionen von SPD, Grünen und Linken in der Bezirksvertretung Mitte wollen brachliegende Friedhofsflächen für mehr Biodiversität nutzen. Ein gemeinsamer Antrag sieht vor, auf vier Friedhöfen Streuobst- und Wildblumenwiesen anzulegen.

    Prüfung für vier Friedhöfe beantragt

    Die Verwaltung soll prüfen, ob auf den Friedhöfen Grumme, Hamme, Hordel und Riemke entsprechende Flächen eingerichtet werden können. Sollte die aktuelle Friedhofssatzung solche Nutzungen ausschließen, regen die Antragsteller eine räumliche Anpassung der Satzung an.

    Für die Umsetzung stellt der Bezirk Mitte Mittel aus der Nachhaltigkeitsstrategie in Höhe von bis zu 20.000 Euro zur Verfügung.

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    Verändertes Bestattungsverhalten schafft Spielräume

    Die Begründung verweist auf den grundlegenden Wandel im Bestattungswesen der vergangenen Jahrzehnte. Große Friedhofsbereiche seien zu parkähnlichen Grünflächen geworden, die weit über die ursprüngliche Friedhofsnutzung hinaus genutzt würden.

    Als Beispiel nennen die Antragsteller den Friedhof Hamme, wo im Kernbereich nur noch bis maximal 2081 Belegungsrechte existieren. Gleichzeitig betonen sie, dass ein Friedhof eine Stätte der Ruhe für Trauernde bleiben müsse und der Bestattungsritus aus Pietätsgründen nicht ausgehöhlt werden dürfe.

    Bisherige Pläne scheiterten an Friedhofssatzung

    Frühere Versuche, die veränderte Nutzung umzusetzen, seien an der bestehenden Friedhofssatzung gescheitert. So könnten beispielsweise bespielbare Elemente für alle Altersklassen oder Aufenthaltsflächen abseits der aktiven Friedhofsflächen nicht realisiert werden.

    Die Fraktionen sehen in Obstbäumen eine Möglichkeit, die Wertigkeit von Grünflächen zu steigern und die Biodiversität zu stärken. Das Friedhofsentwicklungskonzept für den Friedhof Grumme nenne bereits weitere Möglichkeiten einer alternativen und naturnahen Nutzung.

    Der Antrag wird in der 5. Sitzung der Bezirksvertretung Bochum-Mitte am 23. April 2026 behandelt.

  • SPD und Grüne fordern Hinweistafeln für Kriegsgräber in Langendreer und Werne

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.01.2026Bezirksvertretung Bochum-OstEinstimmig nach Ergänzung des Beschlussvorschlages

    Die Bezirksvertretung Ost soll sich dafür einsetzen, dass auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne Informationstafeln zu den dort befindlichen Kriegsgräbern errichtet werden. SPD und Grüne begründen ihren Vorstoß mit dem Ziel, die Erinnerung wachzuhalten und eine Mahnung für die Zukunft zu schaffen.

    Soldatengräber und Bombenopfer wenig bekannt

    Auf den städtischen Friedhöfen in Langendreer und Werne befinden sich mehrere Grabfelder mit Gräbern von gefallenen Soldaten aus beiden Weltkriegen sowie von Bombenopfern des Luftangriffs auf Bochum. Diese Erinnerungsorte sind in der Broschüre „Bochumer Erinnerungsorte“ dokumentiert.

    Das Problem: Besucher der Friedhöfe erfahren vor Ort meist nicht, um welche Art von Gräbern es sich handelt. Die historische Bedeutung dieser Grabstätten bleibt dadurch oft unerkannt.

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    Interfraktionelle Initiative für bessere Information

    Die SPD-Fraktion, vertreten durch Beate Scheffler und Björn Backhaus, sowie die Grünen-Fraktion mit Achim Henkel haben gemeinsam eine entsprechende Anregung für die 3. Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 21. Januar 2026 eingereicht.

    Die Politiker sehen in den Informationstafeln oder -stelen ein wichtiges Instrument, um Friedhofsbesucher über die dort liegenden Toten und die historischen Ereignisse zu informieren. Damit soll sowohl die Erinnerung an die Kriegsopfer bewahrt als auch eine Mahnung für künftige Generationen geschaffen werden.