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AfD fordert Grillverbot am Monte Schlacko in Wattenscheid

Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid will das Grillen rund um den Monte Schlacko in der Südfeldmark temporär verbieten lassen. In einem Änderungsantrag begründet sie dies mit Beschwerden von Anwohnern über wildes Grillen und illegales Befahren der Rad- und Fußwege.

Temporäres Grillverbot als Lösung vorgeschlagen

Die AfD-Bezirksvertreterin Ingrid Mohelská hat für die Sitzung am 21. April 2026 einen Änderungsantrag eingereicht, der ein lokales Grillverbot für die Anlage rund um den Monte Schlacko vorsieht. Die Fraktion argumentiert, dass die von SPD und Grünen-Links vorgeschlagenen Maßnahmen wie Pfand und begrenzte Grillplätze nicht ausreichen würden, um Besucher aus anderen Städten vom parallelen Grillen abzuhalten.

Probleme mit Verkehrschaos und fehlenden Kontrollen

Als weiteren Grund führt die AfD an, dass Anwohner im vergangenen Sommer über das massive Befahren der Rad- und Fußwege um den Monte Schlacko mit Autos geklagt hätten. Polizeikontrollen seien angeblich nicht erfolgt. Die Fraktion sieht das „scheinbar gewohnheitsmäßige Chaos“ nur durch ein Grillverbot und entsprechende Kontrollen als auflösbar an.

Südpark als Alternative unter Bedingungen

Bezüglich des Südparks zeigt sich die AfD kompromissbereiter: Sie könnte einen Beschluss mittragen, den Südpark beschränkt zum Grillen freizugeben, bezweifelt aber, dass Kontrollen und Müllmanagement geordnete Verhältnisse garantieren würden.

Die Fraktion fordert, dass vor der Beschließung neuer Grillflächen im Stadtrat über Kontrollen und Müllmanagement diskutiert werden müsse. Dabei verweist sie auf die notwendige Infrastruktur wie öffentliche Toiletten und kritisiert, dass an Ostern 2026 sowohl die Toiletten an der Schmechtingwiese als auch im Stadtpark verschlossen gewesen seien.

Verweis auf gescheiterte Experimente

Als abschreckendes Beispiel nennt die AfD die Situation am Ümminger See, wo ihrer Ansicht nach „gescheiterte Experimente“ stattgefunden hätten. Wattenscheid habe weder Zeit noch finanzielle Kapazitäten für solche Experimente.

Das temporäre Grillverbot am Monte Schlacko soll nach dem Antrag erst aufgehoben werden, wenn die Stadt ein geeignetes Konzept vorlegt, um „unhaltbare Zustände wie am Ümminger See dauerhaft zu vermeiden“.

Unterlagen

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