Kategorie: Mobilität

  • SPD fragt nach Fehlnutzung des Park-and-Ride-Parkplatzes in Dahlhausen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest will wissen, wie die Verwaltung gegen die zweckfremde Nutzung des P&R-Parkplatzes in Dahlhausen vorgehen will. Fahrzeuge und Anhänger würden dort dauerhaft abgestellt, ohne dass der öffentliche Nahverkehr genutzt werde.

    Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Südwest hat eine Anfrage zur Situation am Park-and-Ride-Parkplatz in Dahlhausen eingereicht. In der Sitzung am 27. Mai 2026 soll die Verwaltung Auskunft über Probleme mit der zweckfremden Nutzung der Anlage geben.

    Dauerparker statt Pendler

    Nach Beobachtung der SPD-Fraktion wird der P&R-Parkplatz zunehmend zweckentfremdet genutzt. Fahrzeuge und Anhänger würden dort über längere Zeiträume abgestellt, ohne dass eine Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs erfolge. Diese Fehlnutzung untergrabe die eigentliche Funktion der Anlage erheblich.

    Park-and-Ride-Anlagen seien ein zentraler Bestandteil der Verkehrswende und sollten gezielt Pendlerinnen und Pendlern den Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr erleichtern, argumentiert die Fraktion.

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    Fragen an die Verwaltung

    Die SPD-Fraktion stellt der Verwaltung zwei konkrete Fragen:

    • Ist der Verwaltung diese „Fehlnutzung“ bekannt? Sind Gegenmaßnahmen erwägt bzw. ergriffen worden?
    • Wie kann durch eine Änderung der Beschilderung erreicht werden, dass sich die Situation ändert bzw. die zweckfremde bzw. (Dauer-)Nutzung unterbleibt?

    Die Anfrage zielt darauf ab, Lösungen für das Problem zu finden und die ursprüngliche Funktion des Park-and-Ride-Parkplatzes wiederherzustellen.

    Fediverse-Reaktionen
  • SPD fragt nach Erreichbarkeit der Stadien für Großveranstaltungen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die SPD-Fraktion erkundigt sich nach dem Stand der Planungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Lohrheide- und Ruhrstadion. Hintergrund sind mögliche Olympiabewerbungen und die generelle Zukunftsfähigkeit der Sportstätten für Großveranstaltungen.

    Im Hinblick auf diskutierte Olympiabewerbungen und die strategische Ausrichtung der Sportstätten für größere Events richtet die SPD-Fraktion fünf konkrete Fragen an die Verwaltung. Diese sollen in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 beantwortet werden.

    Wegeleitkonzept für das Lohrheidestadion

    Die SPD bezieht sich auf eine Verwaltungsvorlage, in der ein „übergeordnetes Gesamtkonzept zur Wegeführung“ erwähnt wird. Die Fraktion möchte wissen, wann dieses Konzept für das Umfeld des Lohrheidestadions finalisiert und umgesetzt wird. Besonderes Interesse gilt der Frage, inwieweit der Radschnellweg RS1 in das Wegeleitkonzept integriert werden soll.

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    Besucherlenkung und digitale Leitsysteme

    Konkrete Maßnahmen zur Besucherlenkung stehen ebenfalls im Fokus der Anfrage. Die SPD möchte Details zu geplanten Maßnahmen erfahren:

    • Beschilderung
    • Digitale Leitsysteme
    • Temporäre Lösungen bei Events

    Zusätzlich wird nach den Umsetzungsfristen für diese Maßnahmen gefragt.

    Gehwegpflasterung und Parkhauspläne

    Im Zusammenhang mit Maßnahmen des Energieunternehmens E.ON soll laut Verwaltung eine Pflasterung des Gehwegs geprüft werden. Die SPD erkundigt sich nach dem Ergebnis dieser Prüfung und dem möglichen Umsetzungszeitpunkt.

    Darüber hinaus interessiert sich die Fraktion für die aktuelle Bewertung der Verwaltung bezüglich der Errichtung eines Parkhauses im Umfeld des Lohrheidestadions und welche Standorte oder Flächen dafür grundsätzlich in Betracht kommen.

    Wendeanlagen am Ruhrstadion

    Bezüglich des Ruhrstadions fragt die SPD nach dem Stand der Prüfung neuer Kehranlagen, die in einer anderen Verwaltungsvorlage erwähnt wurden. Besonders interessiert die Fraktion, warum eine Wendeanlage im Bereich des Stadions nicht Bestandteil der aktuellen Planungen im Kontext der Stadionsanierung ist.

    Die Anfrage ist von Christian Kalisch unterzeichnet und richtet sich an Oberbürgermeister Jörg Lukat.

    Fediverse-Reaktionen
  • Änderungsantrag für Umbau August-Bebel-Platz soll Verkehrsfläche reduzieren

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Ein sachkundiger Bürger fordert für den geplanten Umbau des August-Bebel-Platzes in Wattenscheid eine Minimierung der Verkehrsfläche und bessere Barrierefreiheit. Zudem soll ein Sanierungskonzept für die gesamte Wattenscheider Innenstadt erarbeitet werden.

    Reduzierung der Verkehrsflächen im Fokus

    Der Änderungsantrag zur 5. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 sieht umfassende Modifikationen am vorliegenden Planungsentwurf vor. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Minimierung der Barrierewirkung der ÖPNV-Achse.

    Konkret sollen die Verkehrsflächen wie folgt reduziert werden:

    • Die Zahl der Haltestellen- beziehungsweise Umsteigeplattformen wird auf zwei reduziert, wobei auf einer Seite Busse und auf der anderen Straßenbahnen halten sollen
    • Im Haltestellenbereich verbleiben nur noch zwei Busspuren
    • Stellplätze für Busse werden außerhalb des Platzes geschaffen
    • Es verbleiben zwei Straßenbahngleise, deren Lage bei Bedarf geändert werden kann
    • Der Radverkehr erhält einen separaten Radweg über den Platz

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    Verbesserungen für Nutzer und Veranstaltungen

    Das Umsteigen soll möglichst schnell und einfach erfolgen können, idealerweise ohne Querung von Fahrbahnen und ohne erforderliche Lichtsignalanlagen für Fußgänger. Die Platzgestaltung soll zudem die Durchführung größerer Veranstaltungen ermöglichen.

    Barrierefreie Toilettenanlage geplant

    Als weitere Ergänzung sieht der Antrag die Errichtung einer barrierefreien, öffentlich zugänglichen Toilettenanlage am Platz vor.

    Sanierungskonzept für Wattenscheider Innenstadt

    Der Antrag geht über den August-Bebel-Platz hinaus: Die Verwaltung soll für die gesamte Wattenscheider Innenstadt ein Sanierungskonzept erarbeiten, um zeitnah eine zeitgemäße Gestaltung zu erreichen. Die erforderlichen Mittel sollen in den Haushalten ab 2027 bereitgestellt werden.

    Im ersten Schritt ist eine Bürgerbefragung vorgesehen, um aktuelle Defizite zu identifizieren und Ideen für eine Neugestaltung zu sammeln.

    Der Antragsteller kündigt eine mündliche Begründung für die Sitzung an.

  • Änderungsantrag für barrierefreien Ausbau der Haltestelle Wibbeltstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Ein sachkundiger Bürger beantragt für die Umgestaltung der Bushaltestelle Wibbeltstraße die Einrichtung von Buskaps auf beiden Seiten sowie einen Zebrastreifen an der Querungsinsel. Die Vorschläge sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und den Fußverkehr stärken.

    Antrag für erweiterte Sicherheitsmaßnahmen

    Nikolas Lange, sachkundiger Bürger im Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur, hat einen Änderungsantrag zum niederflurgerechten Ausbau der Haltestelle Wibbeltstraße eingereicht. Der Antrag soll in der 5. Ausschusssitzung am 27. Mai 2026 behandelt werden.

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    Zwei konkrete Ergänzungsvorschläge

    Der Änderungsantrag sieht zwei Ergänzungen zum vorliegenden Beschlusstext vor:

    • Die Haltestelle soll auf beiden Seiten als Buskap ausgeführt werden, wodurch die Fahrbahn beidseitig verengt wird
    • An der Querungsinsel soll ein Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) eingerichtet werden

    Begründung: Verkehrssicherheit und Platzgewinn

    Zur ersten Forderung führt der Antragsteller an, dass beide Fahrbahnen auch nach der von der Verwaltung geplanten Umgestaltung eine erhebliche Breite von 4,10 Metern beziehungsweise 5,05 Metern aufweisen würden. Durch die Verengung der Fahrbahn mittels Buskaps blieben die aufgrund des nahegelegenen Friedhofs und der Schule gut frequentierten Gehwege vollumfänglich erhalten.

    Die Fahrbahn-Verengung würde zudem Überholmanöver des Kfz-Verkehrs bei haltenden Bussen ausschließen. Bei der aktuellen Planung bestehe das Risiko gefährlicher Vorbeifahrten zwischen haltenden Bussen und der Querungshilfe, was ein deutliches Risiko für den Fußverkehr darstelle.

    Hoher Querungsbedarf durch Schule und Friedhof

    Den Zebrastreifen begründet der Antragsteller mit dem hohen Querungsbedarf durch die direkt an der Haltestelle verortete Schule sowie den Friedhof. Dies führe in Spitzenzeiten zu einem sehr hohen Aufkommen von Zu-Fuß-Gehenden, das auf starken motorisierten Verkehr treffe.

    Das Überqueren der Straße zwischen der langen Kette an Kraftfahrzeugen erweise sich für die schwächsten Verkehrsteilnehmenden als besonders schwierig. Dies stelle grundsätzlich und insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen eine deutliche Gefahr dar.

    Mit einem Zebrastreifen würde der Fußgängerverkehr gestärkt, den schwächsten Verkehrsteilnehmenden Vorrang eingeräumt und die Verkehrssicherheit deutlich erhöht. Zudem würde dem Leitbild Mobilität zur Geltung verholfen.

  • Stadtgestalter/Volt beantragt erweiterte E-Bike-Ladeinfrastruktur am Hauptbahnhof

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Fraktion Stadtgestalter/Volt schlägt eine kurzfristige Lösung im Parkhaus P7 und langfristig eine neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz vor. Der Änderungsantrag sieht vor, die bestehende Radstation deutlich zu erweitern.

    Die Fraktion Stadtgestalter/Volt hat einen Änderungsantrag zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur für E-Bike-Akkus am Hauptbahnhof eingereicht. Der Antrag behandelt eine Bürgeranregung nach § 24 der Gemeindeordnung NRW und sieht sowohl kurzfristige als auch langfristige Lösungen vor.

    Kurzfristige Lösung im Parkhaus P7

    Der Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur soll der Verwaltung den Auftrag erteilen, gemeinsam mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft zu prüfen, ob im Parkhaus P7 am Kurt-Schumacher-Platz eine Ladeinfrastruktur für E-Bike-Akkus eingerichtet werden kann. Das Prüfergebnis soll bis zum 1. September 2026 vorgelegt werden.

    Als Standort ist der unmittelbare Eingangsbereich des Parkhauses vorgesehen. Nach Ansicht der Antragsteller sind dort bereits alle notwendigen Anforderungen vorhanden, da das Gebäude über Ladepunkte für elektrische Pkw verfügt.

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    Neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz geplant

    Langfristig soll die bestehende Radstation durch eine neue Mobilitätsstation am Buddenbergplatz ersetzt werden. Die Verwaltung soll eine Entwurfsplanung für eine Erweiterung auf dem Platz oder auf der ersten Etage des darunterliegenden Parkhauses erstellen.

    Die neue Station soll umfassende Angebote im Bereich Verkehr und Mobilität bündeln und zentral verorten. Neben Lademöglichkeiten für E-Bike-Akkus sollen auch folgende Services integriert werden:

    • Fernbushalt
    • Car-Sharing
    • Kiss+Ride-Bereich
    • Leih- und Reparaturangebote

    Begründung: Aktuelle Radstation zu klein

    Die Antragsteller begründen ihren Vorstoß mit der räumlichen Begrenzung der aktuellen Radstation, die den Bedarf an Abstellplätzen nicht decken könne. Sie verweisen auf eine Forderung der Grünen aus dem Jahr 2020, die eintausend Fahrradparkplätze am Hauptbahnhof als minimale Kapazität beziffert hatten.

    Am Buddenbergplatz stehen bereits Container für 60 Fahrräder, die nach Angaben der Antragsteller zeigen, dass es sich um einen verkehrsgünstigen Standort handelt, der von den Bürgern angenommen wird.

    Die Umgestaltung des Buddenbergplatzes ist bereits als Maßnahme „B 12 – Rahmenplan Neustrukturierung Umfeld Hbf-Süd und Aufwertung Buddenbergplatz“ in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Innenstadt aufgenommen worden. Verschiedene Fraktionen hatten entsprechende Anträge bereits 2019 gestellt.

  • Verwaltung beantwortet Fragen zur Verlängerung der Buslinie 357 nach Essen-Eiberg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Stadtverwaltung und BOGESTRA haben Fragen zur geplanten Verlängerung der Buslinie 357 nach Essen-Eiberg beantwortet. Dabei ging es auch um die Taktumstellung der S-Bahn-Linie S3 und mögliche neue Busverbindungen von Dahlhausen nach Essen.

    Die Verwaltung hat schriftlich auf Fragen geantwortet, die im Vorfeld der Sitzung der Bezirksvertretung Südwest am 29. April 2026 eingereicht wurden. Die Antworten beziehen sich auf die Vorlage zur Verlängerung der Buslinie 357 nach Essen-Eiberg.

    Taktumstellung der S3 im Jahr 2019

    Die S-Bahn-Linie S3 wurde 2019 im Rahmen der generellen Taktumstellung auf das 15/30-Taktschema umgestellt. Dabei kam es zu einer Taktausdünnung, die laut Verwaltung aufgrund der Nachfrage und des Einsatzes größerer Triebwagen gerechtfertigt war. Eine Verlängerung eines Zuges von Steele wurde damals geprüft, aber aufgrund der Infrastruktur und geringen Nachfrage abgelehnt.

    Im Langfristkonzept des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) ist eine Taktverdichtung der S3 im Zusammenhang mit der Reaktivierung der Ruhrtalbahn wieder vorgesehen.

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    Bedeutung der S3 für Dahlhausen

    Die S3 stellt eine wichtige Anbindung für den Stadtteil Dahlhausen dar. Sie bietet schnelle Verbindungen in die Nachbarstädte Hattingen und Essen sowie zu Essener Stadtteilen. Die Verwaltung betont, dass direkte Verknüpfungen und Anbindungen aus verkehrsplanerischer Sicht wünschenswert sind.

    Prüfung neuer Buslinien

    Das Liniennetz ist im Nahverkehrsplan konkretisiert, der sich sowohl in Bochum als auch in Essen derzeit in der Fortschreibung befindet. Die Prüfung einer neuen Busverbindung von Bochum-Dahlhausen bis Essen wird Teil dieser Fortschreibung sein.

    In den laufenden Prozess fließen alle Anregungen von Bezirken, Bürgern und anderen Beteiligten ein. Prüfinhalt werden in Abstimmung mit der Stadt Essen folgende Aspekte sein:

    • Anbindung wichtiger Ziele wie dem Eisenbahnmuseum in Dahlhausen
    • Verknüpfung benachbarter Stadtteile
    • Sinnvolle Bündelung der Nachfrage

    Finanzierungsvorbehalt

    Die Verwaltung weist darauf hin, dass alle Bemühungen zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs unter großem Finanzierungsvorbehalt stehen.

    Für weitere Fragen werden Verwaltung und BOGESTRA in der Sitzung der Bezirksvertretung am 1. Juli 2026 zur Verfügung stehen.

  • CDU fragt zu Verkehrssicherheit an der Wilbergschule nach

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    21.05.2026Ausschuss für Schule und Bildungnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion richtet erneut eine Anfrage zur Verkehrssituation an der Wilbergschule an den Ausschuss für Schule und Bildung. Anlass sind geplante Baumaßnahmen und anhaltende Probleme mit dem Bring- und Holverkehr.

    Unantwortete Fragen aus dem November

    Bereits in der Ratssitzung am 20. November 2025 hatte die CDU eine Anfrage zur Verkehrssituation an der Wilbergschule gestellt (Vorlage 20252446). Diese blieb jedoch bislang unbeantwortet, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Fachausschüsse gebildet waren. Um eine Dopplung zu vermeiden, verweist die Fraktion auf diese erste Anfrage und bittet um Behandlung im Schulausschuss.

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    Sorgen wegen anstehender Baumaßnahmen

    Inzwischen sind neue Bedenken hinzugekommen. Die zuständige Bezirksdienstbeamtin und die Schulgemeinschaft haben weitere Befürchtungen bezüglich der ersten Umbaumaßnahmen vorgetragen. Der Baustellenstart ist auf der Wilbergstraße am Haupteingang geplant, wo sich bereits jetzt zu den Bring- und Holzeiten ein erhebliches Verkehrsaufkommen entwickelt, da fast alle Kinder mit dem PKW gebracht werden.

    Vorgeschlagene Anfahrtsroute für Baufahrzeuge

    Für die erste Baustellenphase schlägt die Schulgemeinschaft vor, dass die LKW über die Herner Straße und Wilbergstraße anfahren sollten. Beim Rechtsabbiegen könnten die LKW-Fahrer die Kinder besser sehen, da diese nicht im „Toten Winkel“ stehen würden. Die Kinder kämen aus Sicht des Fahrers von vorne. Zudem befinde sich dort eine Lichtzeichenanlage.

    Als gefährlicher wird die Anfahrt von der Straße „Am Gartenkamp“ über den Kreisverkehr eingeschätzt. Dort befinde sich ein Fußgängerüberweg, und viele Kinder würden weiter oben Richtung Wilbergstraße die Straße queren.

    Konkrete Fragen der CDU

    Die CDU-Fraktion stellt zwei konkrete Fragen an die Verwaltung:

    • Welche Möglichkeit sieht die Verwaltung, den Baustellenfahrzeugen eine Art „Auflage“ oder „Bitte“ mit an die Hand zu geben, dass die LKW von der Herner Straße/Wilbergstraße anfahren müssen oder sollen?
    • Wie könnte man auf den bereits vorhandenen Busspuren auf der Wilbergstraße eine „Kiss and go-Zone“ einrichten, die es ermöglicht, dass dort Busse parken und Kinder gebracht beziehungsweise abgeholt werden können?

    Eltern-Taxis als Dauerproblem

    Dr. Sascha Dewender, schulpolitischer Sprecher der CDU, weist darauf hin, dass auch an der Wilbergschule das Problem der „Eltern-Taxis“ immer ein Thema sei. Die Fraktion bittet daher um Prüfung einer Lösungsmöglichkeit für dieses andauernde Verkehrsproblem.

  • Verkehrskonzept für Bochum-Ehrenfeld: Bezirksvertretung fordert Gesamtlösung

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat die Verwaltung beauftragt, ein verkehrspolitisches Gesamtkonzept für den Bereich Romanusplatz/Friederikastraße/Hunscheidtstraße zu entwickeln. Das Konzept soll verschiedene Verkehrsprobleme im Stadtteil Bochum-Ehrenfeld lösen.

    Umfassendes Verkehrskonzept gefordert

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat in ihrer Sitzung am 5. März 2026 mehrheitlich beschlossen, die Verwaltung mit der Entwicklung eines verkehrspolitischen Gesamtkonzeptes für den Stadtteil Bochum-Ehrenfeld zu beauftragen. Das Konzept soll den Bereich Romanusplatz/Friederikastraße/Hunscheidtstraße umfassen.

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    Prüfung verschiedener Verkehrsaspekte

    Das zu entwickelnde Konzept soll mehrere Aspekte berücksichtigen:

    • Nutzung des Parkplatzes der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn See für Anwohnerparken
    • Sicherstellung der Rettungszufahrten für das Bergmannsheil
    • Lenkung von Besuchs- und Arbeitsverkehr unter Beteiligung des Bergmannsheils
    • Vorrang des ÖPNV durch verbesserte Busanbindung und Bustaktung sowie weitere verkehrsrechtliche Anordnungen
    • Sanierung der Straßen und der Gehwege
    • Klimafolgenanpassungen, insbesondere Hitzeschutz

    Weiterleitung an Fachausschuss

    Die Anregung der Bezirksvertretung wird am 27. Mai 2026 dem Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die Mitteilung der Verwaltung wurde von Helena Sakanovic aus dem Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation verfasst.

  • Tempo 30 auf Josephinenstraße: Bezirksvertretung Mitte macht Vorschlag

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat vorgeschlagen, auf der Josephinenstraße zwischen Kreisverkehr Bergstraße und Liboriusstraße eine durchgehende Tempo-30-Zone einzurichten. Der Vorschlag wird nun im zuständigen Fachausschuss beraten.

    Einstimmiger Beschluss mit Enthaltungen

    Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte beschloss in ihrer Sitzung am 23. April 2026 einstimmig bei drei Enthaltungen die Anregung für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Josephinenstraße. Konkret soll im Abschnitt ab dem Kreisverkehr an der Bergstraße bis zur Liboriusstraße ein durchgehender Tempo-30-Abschnitt eingerichtet werden.

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    Weiterleitung an Fachausschuss

    Die Verwaltung leitet den Vorschlag der Bezirksvertretung nun zur Kenntnisnahme an den Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur weiter. Dieser wird in seiner Sitzung am 27. Mai 2026 über die Anregung informiert.

    Die Mitteilung stammt aus dem Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation und trägt das Datum vom 19. Mai 2026.

  • UWG fordert Parkverbot an gefährlicher Kreuzung in Wattenscheid

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die UWG-Fraktion der Bezirksvertretung Wattenscheid drängt auf sofortige Maßnahmen gegen das Parken im unübersichtlichen Kreuzungsbereich Westfälische Straße. Durch Beschilderung und verstärkte Kontrollen soll die Verkehrssicherheit kurzfristig verbessert werden.

    Akute Gefährdung durch parkende Fahrzeuge

    Die Unabhängige Wähler-Gemeinschaft (UWG) hat eine Anfrage zur 6. Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am 19. Mai 2026 eingereicht. Im Mittelpunkt steht der Kreuzungsbereich Westfälische Straße / Harenberg / Alte Post / Emilstraße, der bereits mehrfach Gegenstand politischer Diskussionen war.

    Laut Fraktionsvorsitzendem Hans-Josef Winkler stellt das Parken im Kreuzungsbereich, insbesondere im Bereich der Drängelgitter, eine erhebliche Verkehrsgefährdung dar und schränkt die Übersicht massiv ein.

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    Sofortmaßnahmen ohne baulichen Aufwand gefordert

    Während umfangreichere Planungen der Verwaltung zur Entschärfung der gesamten Kreuzung noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden, sieht die UWG die Möglichkeit für kurzfristige Verbesserungen. Die Fraktion fordert die umgehende Unterbindung des Parkens durch:

    • entsprechende Beschilderung
    • Fahrbahnmarkierungen (Piktogramme)
    • verstärkte Kontrollen durch den Ordnungsdienst

    Zeitplan für Umsetzung erfragt

    In ihrer Anfrage will die UWG-Fraktion wissen, zu welchem Zeitpunkt mit der Umsetzung der bereits mehrfach geforderten Sofortmaßnahme zur Unterbindung des Parkens im genannten Kreuzungsbereich zu rechnen ist.

    Die Anfrage macht deutlich, dass es sich um ein wiederkehrendes Problem handelt, das ohne großen baulichen Aufwand kurzfristig gelöst werden könnte.