Kategorie: Mobilität

  • Wattenscheider Chance fragt nach monatelanger Sperrung der Voedestraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die Fraktion Wattenscheider Chance wendet sich mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung bezüglich der seit eineinhalb Jahren andauernden Sperrung eines Teilstücks der Voedestraße. Wolfgang Rohmann möchte wissen, wann die Maßnahme beendet wird und warum die Reparatur so lange dauert.

    Sperrung betrifft 50 Meter vor der Kreuzung

    Seit nunmehr eineinhalb Jahren ist ein etwa 50 Meter langes Teilstück der Voedestraße vor der Kreuzung zur Friedrich-Ebert-Straße für den Verkehr und teilweise auch für Fußgänger gesperrt. Wolfgang Rohmann von der Fraktion Wattenscheider Chance hat dazu eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Drei konkrete Fragen zur langwierigen Maßnahme

    In seiner Anfrage vom 19. Mai 2026 stellt Rohmann drei konkrete Fragen:

    • Wann ist mit einer Beendigung der Maßnahme zu rechnen?
    • Warum dauert die Maßnahme – bei 50 Metern Länge – so lange?
    • Wie können in Zukunft solche unerträglichen Zeitspannen zur Reparatur vermieden werden?

    Die Fraktion bezeichnet die Dauer der Sperrung als „unerträglich“ und fordert Aufklärung über die Gründe für die langwierige Umsetzung der Baumaßnahme.

  • AfD fragt nach Parkplatznot bei Indoor-Spielplatz „Monkey Island“ in Wattenscheid

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    19.05.2026Bezirksvertretung Bochum-WattenscheidDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.

    Die AfD-Bezirksfraktion Wattenscheid erkundigt sich nach der Parkplatzsituation rund um den Indoor-Spielplatz „Monkey Island“ an der Steeler Straße. Anwohner beklagen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge insbesondere an Wochenenden.

    Die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid hat eine Anfrage zur problematischen Parkplatzsituation rund um den Indoor-Spielplatz „Monkey Island“ in Leithe gestellt. Das Dokument zur 6. Sitzung der Bezirksvertretung am 19. Mai 2026 beschreibt die Herausforderungen im Umfeld der Einrichtung an der Steeler Straße.

    Hohes Besucheraufkommen führt zu Problemen

    Der gewerbliche Indoor-Spielplatz verzeichnet insbesondere an Wochenenden ein sehr hohes Besucheraufkommen. Regelmäßig finden dort parallel mehrere Kindergeburtstage und Familienveranstaltungen statt. Die verkehrliche Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist nur eingeschränkt attraktiv – der Bahnhof Wattenscheid liegt über einen Kilometer entfernt, die nächstgelegene Bushaltestelle „Bogenstraße“ der Linie 389 mehrere Gehminuten.

    Für Familien mit kleinen Kindern, Kinderwagen oder größeren Geschenken ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oftmals nur bedingt praktikabel, sodass viele Besucher mit dem Pkw anreisen.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Anwohner beklagen ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge

    Nach Angaben zahlreicher Anwohner führt dies insbesondere an Wochenenden zu einer angespannten Parksituation im Umfeld der Einrichtung. Die vorhandenen Stellplätze des Betreibers reichen häufig nicht aus, sodass vermehrt auf umliegende Wohnstraßen ausgewichen wird.

    Besonders betroffen sind die Heimstraße sowie die Hohensteinstraße. Dort kommt es wiederholt zu ordnungswidrig abgestellten Fahrzeugen, etwa durch das Zuparken von Grundstücksausfahrten, Verkehrszeichen oder Kreuzungsbereichen. Dies führt zu Belastungen für die Anwohnerschaft sowie zu Einschränkungen der Verkehrssicherheit und der allgemeinen Durchfahrbarkeit.

    In den Wintermonaten verschärft sich die Situation zusätzlich, da Indoor-Freizeitangebote saisonbedingt noch stärker nachgefragt werden.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die AfD-Fraktion stellt drei spezifische Fragen:

    • Wie viele Parkplätze muss der Betreiber des Spielplatzes vorhalten?
    • Welche Maßnahmen sind nach Ansicht der Verwaltung möglich, um die Interessen der Anwohner bezüglich des Abstellens ihrer Fahrzeuge zu schützen, insbesondere in der Heimstraße, der Hohensteinstraße und weiteren Anliegerstraßen?
    • Inwiefern ist die Stadt in der Lage, dem Wunsch der Anwohner nach verstärkten Parkkontrollen am Wochenende nachzukommen?

    Die Anfrage wurde von Ingrid Mohelskà für die AfD-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid eingereicht.

  • UWG fragt nach besserer ÖPNV-Anbindung des Lohrheidestadions

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die Ratsgruppe UWG Freie Bürger-BSW fordert eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindung zum Lohrheidestadion. Die Buslinie 365 fährt das Stadion sonntags nicht an, obwohl dort regelmäßig Fußballspiele stattfinden.

    Keine Busanbindung an Spieltagen

    Die Buslinie 365 der Bogestra bedient das Lohrheidestadion werktags regulär, sonntags jedoch nicht. Diese Regelung besteht bereits seit vielen Jahren. Gleichzeitig finden insbesondere sonntags regelmäßig Fußballspiele und Wettkämpfe im Lohrheidestadion statt, darunter Spiele der VfL-Frauen oder von Wattenscheid 09. Nach Angaben der UWG wird die Lohrheide über das Jahr betrachtet an mindestens jedem zweiten Sonntag sportlich genutzt.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Anfrage nach Renovierung des Stadions

    Vor dem Hintergrund der umfassenden Renovierung und der gestiegenen Bedeutung des Stadions hält die Ratsgruppe eine verbesserte ÖPNV-Anbindung für angemessen und notwendig. Insbesondere an Spiel- und Veranstaltungstagen sollte die Linie 365 das Lohrheidestadion auch sonntags bedienen, um Besucherinnen und Besuchern eine verlässliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu ermöglichen.

    Drei konkrete Fragen an die Verwaltung

    Die UWG Freie Bürger-BSW richtet drei Fragen an die Verwaltung:

    • Kann die sonntägliche Anbindung des Lohrheidestadions durch die Linie 365 dauerhaft eingerichtet werden?
    • Ist zumindest an Veranstaltungs- und Spieltagen eine entsprechende Bedienung möglich?
    • Wie möchten die Stadt und die Bogestra die Erreichbarkeit des modernisierten Stadions künftig verbessern?

    Die Anfrage von Ratsmitglied Jens Lücking ist für die 3. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 vorgesehen. Die UWG bittet um schriftliche Beantwortung.

    Fediverse-Reaktionen
  • CDU fragt nach Sanierungsbedarf der Uhlandstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion will von der Verwaltung wissen, wann die stark beschädigte Uhlandstraße im Stadtparkviertel saniert wird. In einer Anfrage für den Mobilitätsausschuss kritisiert sie Schlaglöcher und Risse, die besonders Radfahrer und ältere Menschen beeinträchtigen.

    Erhebliche Schäden am Fahrbahnbelag

    Die Uhlandstraße weist nach Angaben der CDU-Fraktion erhebliche Schäden am Fahrbahnbelag auf. Schlaglöcher, Risse und unebene Streckenabschnitte stellten eine Beeinträchtigung für alle Verkehrsteilnehmer dar, insbesondere für Radfahrende und ältere Menschen. Der Straßenzustand gebe hinsichtlich der Verkehrssicherheit und der langfristigen Substanzerhaltung Anlass zur Sorge.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Besondere Anforderungen durch Denkmalschutz

    Die Straße liegt im Stadtparkviertel, in dem besondere Ansprüche an den Denkmalschutz bestehen. Die Verwaltung hatte in Mitteilungen im Haupt- und Finanzausschuss sowie in der Bezirksvertretung Bochum-Mitte im Jahr 2024 dargestellt, dass ein Gesamtkonzept zur denkmalgerechten Sanierung der Straßen innerhalb des Denkmalbereichs Stadtparkviertel erstellt werden soll.

    Sieben Fragen an die Verwaltung

    In ihrer Anfrage für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 stellen Dr. Benedikt Gräfingholt und Dr. Stefan Jox sieben konkrete Fragen:

    • Wann wurde die Uhlandstraße zuletzt einer systematischen Straßenzustandsbewertung unterzogen und welcher Zustandswert wurde ermittelt?
    • Ist die Uhlandstraße im aktuellen Straßensanierungsprogramm erfasst und wann ist eine Maßnahme geplant?
    • Falls nicht im Sanierungsprogramm enthalten: Aus welchem Grund nicht und ist eine Aufnahme im kommenden Programmzeitraum vorgesehen?
    • Welche kurzfristigen Schadensbehebungsmaßnahmen sind bis zur Grundsanierung geplant?
    • Ist eine Kombination der Straßensanierung mit anderen Infrastrukturmaßnahmen angedacht?
    • Wann wird das Gesamtkonzept zur denkmalgerechten Sanierung fertiggestellt?
    • Welcher Zeithorizont ergibt sich daraus für die Sanierung der Uhlandstraße?

    Die CDU-Fraktion fordert dabei, den historischen Charakter zu wahren und gleichzeitig die Straßen an heutige Anforderungen anzupassen.

  • CDU fragt nach Ausschilderung der Veloroute 1 und Engstelle an Grummer Teichen

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die CDU-Fraktion will wissen, warum fertige Abschnitte der Veloroute 1 noch nicht ausgeschildert sind und fordert Lösungen für die problematische Engstelle im Bereich der Grummer Teiche.

    Fehlende Beschilderung trotz fertiger Abschnitte

    Die CDU-Ratsfraktion hat eine Anfrage zur zentralen Radverkehrsverbindung Veloroute 1 gestellt. Ratsmitglied Dr. Benedikt Gräfingholt kritisiert, dass bereits fertiggestellte oder verkehrlich nutzbare Teilstrecken bislang nicht ausgeschildert wurden. Dies erschwere Radfahrern die zuverlässige Orientierung auf der wichtigen Fahrradinfrastruktur.

    Die Fraktion möchte wissen:

    • Welche Teilstrecken bereits fertiggestellt oder verkehrlich nutzbar sind und warum diese nicht ausgeschildert wurden
    • Wann mit einer Ausschilderung zu rechnen ist und welche Stellen dafür zuständig sind
    • Ob eine provisorische Beschilderung möglich ist, bevor die Gesamtstrecke fertig ist

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Sicherheitsproblem an den Grummer Teichen

    Besondere Aufmerksamkeit gilt einer Engstelle im Bereich der Grummer Teiche. Dort verengt sich der Weg so stark, dass ein gefahrloser Begegnungsverkehr zwischen Fahrrädern und Fußgängern kaum möglich sei. Die CDU sieht die Situation sowohl für den Radverkehr als auch für die Naherholung als unbefriedigend an.

    Forderung nach konkreten Lösungen

    Die Fraktion will außerdem wissen, wie die Verwaltung die Verkehrssicherheitslage an der Engstelle bewertet und welche konkreten Maßnahmen zur Entschärfung geplant sind. Mögliche Lösungsansätze könnten eine Weiterentwicklung der Wegführung, bauliche Anpassungen oder Verkehrsregelungen sein.

    Die Anfrage soll in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 behandelt werden.

  • CDU fragt nach Fortschritt bei Brückensanierungen auf der Universitätsstraße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Ausschuss für Mobilität, Digitalisierung und Infrastrukturnoch nicht beraten

    Die CDU-Ratsfraktion will wissen, wie es um die geplanten Brückensanierungen auf der Universitätsstraße steht. Besonders interessiert sie sich für die Abstimmung mit anderen Bauvorhaben und den Neubau der Autobahnbrücke.

    Koordination mit anderen Baumaßnahmen im Fokus

    Die CDU-Ratsfraktion richtet vier konkrete Fragen an die Verwaltung bezüglich der Brückensanierungen auf der Universitätsstraße. Hintergrund ist eine Verwaltungsmitteilung vom Oktober 2025, in der ein Zeitplan für die Sanierung weiterer Brücken vorgestellt wurde. Die meisten Brückenbauwerke stehen jedoch in Abhängigkeit von Abstimmungen mit anderen Baumaßnahmen.

    Betroffen sind Planungen der Autobahn GmbH zur Brücke über die A448 sowie Baumaßnahmen von RUB und BLB. Der verkehrspolitische Sprecher Dr. Stefan Jox möchte konkret wissen:

    • Ob die angekündigten Klärungen zum Brückenbauwerk Uni-Mitte mit RUB und BLB sowie zu den Brückenbauwerken Rahmenstadt, Markstraße und Fußgängertunnel mit der Autobahn GmbH durchgeführt wurden
    • Wie der aktuelle Sachstand der Klärungen aussieht und ob der Terminplan konkretisiert werden kann
    • Wann mit dem Beginn des Neubaus der Brücke der Universitätsstraße über die A448 zu rechnen ist
    • Warum sich die Bautätigkeiten an der Ausfahrt Bochum-Wiemelhausen verzögern und ob die Wiedereröffnung bis Februar 2027 eingehalten werden kann

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Sperrung der Autobahnausfahrt sorgt für Umleitungsverkehr

    Seit Anfang April ist die Ausfahrt der Anschlussstelle Bochum-Wiemelhausen in Fahrtrichtung Dortmund langfristig gesperrt. Die Autobahn GmbH hat als Zeitraum bis Februar 2027 mitgeteilt. Die Sperrung führt zu Umleitungsverkehr auch auf städtischen Straßen. Die CDU kritisiert, dass größere Bautätigkeiten an der Ausfahrt mit Ausnahme des Rückbaus von Leitplanken und Beschilderungen nicht zu erkennen seien.

    Die Anfrage ist für die Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 27. Mai 2026 vorgesehen.

  • Grüne beantragen Querungshilfe am Castroper Hellweg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Grünen-Fraktion in der Bezirksvertretung Bochum-Nord fordert eine sichere Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger am Castroper Hellweg im Bereich der Haltestelle Holthauser Straße. Bevorzugt soll eine Anforderungsampel installiert werden.

    Verkehrsprobleme in den Stoßzeiten

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord soll in ihrer Sitzung am 2. Juni 2026 über den Antrag beraten. Als Begründung führen die Grünen an, dass der Castroper Hellweg zu den stark befahrenen Straßen im Bezirk zählt und es regelmäßig in den Stoßzeiten zu langen Rückstaus kommt, die eine Überquerung der Straße und damit das Erreichen der Haltestellen erschweren.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Besondere Gefährdung nördlich der Sodinger Straße

    Besonders problematisch sei die Situation nördlich der Kreuzung Sodinger Straße in den Nachmittagsstunden. PKWs kommen dort aus dem Rückstau zwischen Josef-Baumann-Straße und Sodinger Straße, erreichen eine relativ gradlinige Straßenführung und erhöhen entsprechend ihre Geschwindigkeit.

    Eingeschränkte Mobilität als zusätzliches Problem

    Nach Darstellung der Antragsteller können Fußgänger die Straße dort nur überqueren, wenn sie sehr beweglich sind. Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Eltern mit Kinderwagen erreichen die Haltestelle für zwei Buslinien und die Straßenbahn zeitweise nur unter Inkaufnahme einer erhöhten Eigengefährdung.

    Verwaltung soll Lösungsvorschlag vorstellen

    Der Antrag wird gemeinsam von der Fraktion aus SPD, CDU und Grünen in der Bezirksvertretung Bochum-Nord eingebracht und von Thomas Wedding unterzeichnet. Die Bezirksvertretung bittet um Vorstellung der von der Verwaltung vorgesehenen Lösung bereits in der Sitzung.

  • Verwaltung plant Verbesserungen für Verkehrssituation am Castroper Hellweg

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Stadt will die problematische Ampelsteuerung zwischen Schwerinstraße und Sodinger Straße überarbeiten. Neue Programme sollen Rückstaus verhindern und die Sicherheit für Fußgänger erhöhen.

    Die Bezirksvertretung Bochum-Nord hatte sich mit der unbefriedigenden Verkehrssituation am Castroper Hellweg in Gerthe-Mitte befasst. Die Grünen-Fraktion hatte auf Hinweise von Bürgern aufmerksam gemacht, die über den Mängelmelder Beschwerden eingereicht hatten.

    Probleme im Detail

    Die Anfrage der Grünen-Fraktion führte vier konkrete Problemfelder auf:

    • Mehr Fahrzeuge passieren die Ampel an der Hiltroper Landwehr als dort abbiegen oder die folgende Kreuzung Sodinger Straße durchfahren können. Dies führt zur vollständigen Blockade des Kreuzungsbereichs und Rückstau bis zur Haltestelle Gerthe-Mitte.
    • Einmündender Verkehr von der Hiltroper Landwehr kann trotz Grünsignal nicht auf den Castroper Hellweg einfahren oder nutzt den Straßenraum als zusätzliche Spur.
    • Fußgängerampeln werden durch rückgestaute Fahrzeuge blockiert. Fußgänger müssen sich um stehende Fahrzeuge schlängeln und mit drängelnden Fahrzeugführern auseinandersetzen.
    • Die Ampeln sind nicht aufeinander abgestimmt – Fahrzeuge erhalten an der Hiltroper Landwehr Grün, werden aber kurz danach an der Sodinger Straße wieder gestoppt.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Lösungsansatz der Verwaltung

    Das Tiefbauamt bestätigt die Probleme und hat bereits mit einer Neuplanung der Ampelprogramme begonnen. Bisherige geringfügige Anpassungen hätten keine nennenswerten Verbesserungen gebracht.

    Die Neuregelung sieht vor, den Zufluss in den Abschnitt zwischen Hiltroper Landwehr und Hans-Sachs-Straße/Sodinger Straße zu begrenzen. Dadurch soll eine Überstauung der angrenzenden Knoten künftig verhindert werden. Zusätzlich will die Verwaltung die Koordinierung („Grüne Welle“) der Anlagen einschließlich der Kreuzung Castroper Hellweg/Schwerinstraße verbessern.

    Umsetzung geplant für Ende Juni

    Als Nebeneffekt werden sich die Wartezeiten vor dem genannten Abschnitt geringfügig erhöhen. Die Verwaltung hält dies jedoch für vertretbar, da sich die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgänger durch die geringere Überstauungsgefahr erhöht.

    Die Anpassungen sollen nach derzeitigem Stand Ende Juni 2026 in die Anlagen eingespielt werden. Anschließend will die Verwaltung die Verkehrsentwicklung beobachten und gegebenenfalls nachsteuern.

  • Haltestelle Biggestraße steht erst ab Position 154 auf Prioritätenliste

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    03.03.2026Bezirksvertretung Bochum-NordDie Anfrage wird schriftlich beantwortet.
    02.06.2026Bezirksvertretung Bochum-Nordnoch nicht beraten

    Die Stadt Bochum beantwortet eine Anfrage der Partei „Die Linke“ zum barrierefreien Umbau von Haltestellen in Bochum-Nord. Die Haltestelle Biggestraße im Flüsseviertel steht auf Position 154 der TOP-100-Liste und wird daher absehbar nicht in den nächsten Jahren umgebaut.

    Biggestraße nicht prioritär eingestuft

    Die Haltestelle „Biggestraße“ im Flüsseviertel steht auf Position 154 der sogenannten TOP-100-Liste für den barrierefreien Haltestellenausbau. Diese Priorisierung wurde vom Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur am 6. November 2024 beschlossen. Die Haltestelle wäre daher absehbar in den nächsten Jahren nicht für den Umbau vorgesehen.

    Sollte jedoch eine Straßenbaumaßnahme in diesem Bereich erfolgen, würde die Haltestelle auch ohne Priorität mit ausgebaut werden, teilt die Verwaltung mit.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Drei Haltestellen in Vorbereitung

    Für das Jahr 2026 sind drei Haltestellen in Bochum-Nord in der Vorbereitung:

    • Klüsener Straße
    • Bethanienstraße
    • Hegelstraße

    Alle drei wurden bereits 2025 nach § 12 dem VRR zur Förderung angemeldet. Der Ausbau kann nach der Vergabe stattfinden.

    Verzögerung bei der Umsetzung erwartet

    Die Verwaltung rechnet jedoch nicht vor 2027 mit einer barrierefreien Nutzung für den ÖPNV. Erfahrungsgemäß beginnen die beauftragten Firmen nicht sofort mit der Umsetzung der Baumaßnahmen.

    Der Ausbau der Haltestellen schreitet kontinuierlich voran und wird monatlich fortgesetzt. Ein Sachstand erfolgt einmal jährlich zum 31. Dezember.

  • Grüne fragen nach Verbesserungen für Verkehrsversuch Hattinger Straße

    Beratungsfolge

    DatumGremiumErgebnis
    27.05.2026Bezirksvertretung Bochum-Südwestnoch nicht beraten

    Die Grünen-Bezirksfraktion Südwest kritisiert die unzureichende Beschilderung des laufenden Verkehrsversuchs auf der Hattinger Straße in Linden. In einer Anfrage monieren sie fehlende Hinweise für Auto- und Radfahrer auf die gemeinsame Straßennutzung.

    Verkehrsversuch ohne erkennbare Hinweise

    Der Verkehrsversuch auf der Hattinger Straße in Linden ist bereits angelaufen. Stadtauswärts ab der Hilligenstraße gilt Tempo 20, der Radweg auf dem Bürgersteig wurde aufgehoben und gesperrt, neue Parkboxen sind markiert. Nach Beobachtung der Grünen-Bezirksfraktion fehlen jedoch deutliche Hinweise auf den Verkehrsversuch.

    Die Fraktion bemängelt, dass Autofahrer nicht erkennen können, dass der Radverkehr nun über die Straße geleitet wird. Radfahrer würden erst an der Einmündung Hasenwinkler Straße erstmals den blockierten Radweg bemerken, dann wieder nach der Einmündung Hilligenstraße.

    Ratskompass-Newsletter

    Neue Ratsentscheidungen direkt ins Postfach. Kostenlos, werbefrei, jederzeit abbestellbar.

    Jetzt abonnieren

    Vier Fragen zur Verkehrsführung

    In ihrer Anfrage für die Bezirksvertretungssitzung am 27. Mai stellt die Fraktion vier konkrete Fragen:

    • Ob Piktogramme geplant sind, die die gemeinsame Nutzung der Straße durch Auto- und Fahrradverkehr signalisieren, und ob temporär ein Schutzstreifen markiert werden kann, der zusätzlich vor den für Fahrradreifen gefährlichen Schienen warnt
    • Ob Markierungen geplant sind, die den Radverkehr von den bestehenden Bürgersteigradwegen auf die Straße leiten
    • Ob Hinweise wie Schilder oder Banner zu Beginn der Versuchsstrecke auf den Verkehrsversuch aufmerksam machen sollen
    • In welchem Umfang die lokale Polizeiwache in den Verkehrsversuch eingebunden ist

    Die Anfrage wurde von Martin Petermann, stellvertretendem Fraktionsvorsitzenden der Grünen-Bezirksfraktion Südwest, eingereicht.